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10. – 20. Februar 2011

Preise der Internationalen Kurzfilmjury

Die Internationale Jury der Berlinale Shorts besteht aus drei Persönlichkeiten des Films, die in ihrer Arbeit dem Genre Kurzfilm verbunden sind. Sie vergibt als Hauptpreise im Wettbewerb der Berlinale Shorts den Goldenen Bären an den besten Film sowie einen Silbernen Bären als Preis der Jury.
 
Als weiteren Preis vergibt die Jury ein Stipendium des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst), das im Rahmen des Artists-in-Berlin-Programms einen dreimonatigen Studienaufenthalt in Berlin sowie finanzielle Unterstützung für diese Zeit umfasst.
 
Darüber hinaus ernennt die Jury mit dem Prix EFA einen Nominierten für die European Film Awards.
 
Die Preisträger werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekannt gegeben.

Berlinale Shorts Preisträger 2010 

Die Mitglieder der Internationalen Kurzfilmjury Zita Carvalhosa (Brasilien), Max Dax (Deutschland) Samm Haillay (Großbritannien) vergeben die folgenden Preise:

Preisträger 2010: Händelse Vid Bank, Hayerida, Colivia, Venus vs Me

Der Goldene Bär geht an

Händelse Vid Bank 

von Ruben Östlund (Schweden)
„Ruben Östlunds Film ist eine Reflektion unserer Zeit und wie diese von den Medien beeinflusst ist. Gefilmt mit einer einzigen Kamera und ohne einen einzigen Schnitt, wird in das Filmbild hinein- und herausgefahren als würde der Regisseur eine Überwachungskamera auswerten. Perfekte Dialoge, und die Menschlichkeit wird mit Humor dargestellt.“
 
Der Silberne Bär geht an

Hayerida 

von Shai Miedzinski (Israel)
„Die israelische Wüste liefert den ebenso staubigen wie intensiven Hintergrund für ein hermetisches Roadmovie zum Thema Verlust. Es ist schwer, Familientrauer in Bilder zu übersetzen, aber Regisseur Shai Miedzinski hört dem Wind zu und gibt den Emotionen einen Rahmen.“
 
Das Stipendium des DAAD Künstlerprogramms in Berlin geht an

Adrian Sitaru (Rumänien) für Colivia 

„Eine perfekt geschnittene und getaktete Miniatur, ein Kammerspiel innerhalb eines Wohnblocks in einer namenlosen rumänischen Stadt. Witzig, herzlich und mit einem wundervollen Rhythmus versehen, benötigt Regisseur Adrian Sitaru lediglich 17 Minuten, um seine drei Protagonisten zu porträtieren.“
 
Die Nominierung für den europäischen Kurzfilmpreis geht an

Venus vs Me 

von Natalie Teirlinck (Belgien)
„Ein experimenteller Versuch, aus einer Innenperspektive Kindheitserinnerungen zu erzählen - mit Hilfe einer komplexen Montagetechnik. Bilder und Sound werden eins, eine Geschichte wird prismatisch erzählt. Die Regisseurin Nathalie Teirlinck fügte viele Einzelteile meisterhaft zu einem Puzzle.“