Die Mitglieder der Generation Kplus Internationalen Jury - Jan Naszewski, Rosario Garcia-Montero und Katharina Reschke - vergeben die folgenden Preise:
Großer Preis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den besten Langfilm, im Wert von € 7.500 gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk:
Mammu, es Tevi mīlu (Mama, ich lieb dich) von Jānis Nords
Eine kleine Lüge kann alles verändern, denn es braucht oft eine größere Lüge, damit niemand hinter die Sache kommt. Der Film berührte uns tief. Denn er eröffnet uns den Blick in die inneren Konflikte eines Jungen, der Verantwortung für sein Tun übernehmen muss und dabei erfährt, dass Freundschaft und Ehrlichkeit Hand in Hand gehen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem wunderbaren Film!
Lobende Erwähnung:
Satellite Boy von Catriona McKenzie
Manchmal muss man sein Zuhause verlassen, um zu wissen, wo man herkommt. Um ihre Heimat zu retten, ziehen zwei Jungen auf die Reise durch eine atemberaubende Landschaft. Gute Geister und Traditionen begleiten sie und helfen ihnen auf ihrem Weg zurück. Am Ende des langen Fußmarsches steht Pete vor großen Entscheidungen – und er weiß mehr über seine eigenen Wurzeln.
Spezialpreis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den besten Kurzfilm, im Wert von € 2.500 gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk:
Cheong von Kim Jung-in
Um Akzeptanz zu gewinnen, muss man erst lernen, auch andere zu akzeptieren. Ein Mädchen gibt einen ihrer Sinne auf – und betritt so die Welt ihres Vaters. Und obwohl sie diese durch seine Augen nicht sehen kann, erscheint alles reich und befriedigend. Ein sehr berührender und subtiler Eindruck vom Leben blinder Menschen und ihrer Angehörigen.
Lobende Erwähnung:
Ezi un lielpilseta (Die Igel und die Stadt) von Ēvalds Lācis
Spätestens seit Jurassic Park wissen wir, dass sich die Natur immer ihren Weg bahnt. Es ist also nur natürlich, dass die Tiere auch in der Stadt lernen, nach den dort herrschenden Regeln zu spielen. Das menschliche Wirtschaftssystem ist nichts im Vergleich zu den Gesetzen der Natur. Wenn sich also ein Beton-Dschungel zurück in einen Wald verwandelt, wisst ihr, dass daran einige Igel beteiligt waren.