Berlinale: Preis Bester Erstlingsfilm


Preis Bester Erstlingsfilm
gestiftet von GWFF

Die Berlinale engagiert sich seit 2006 auch mit der Einführung des Preises Bester Erstlingsfilm intensiv für den Filmnachwuchs. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert und wird von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF) gestiftet. Das Preisgeld teilen sich Regisseur und Produzent des Preisträgerfilms. Zudem wird dem Regisseur ein hochwertiger „Viewfinder“ als nützliches Werkzeug und Erinnerungsstatuette überreicht, das sie auf ihrem zukünftigen erfolgreichen Berufsweg begleiten soll. Der Preis Bester Erstlingsfilm wird sektionsübergreifend an einen Debütfilm aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum, Generation oder der Perspektive Deutsches Kino vergeben.

Die Gewinner wurden am 16. Februar bei der offiziellen Preisverleihungsgala im Berlinale Palast bekannt gegeben. Die Mitglieder der Jury für den Preis Bester Erstlingsfilm 2013, Oren Moverman, Taika Waititi und Lucy Walker, vergaben den den Preis an:

PREIS BESTER ERSTLINGSFILM

Pauline Phayvanh Phoumindr, Kim Mordaunt, Sylvia Wilczynski

The Rocket (Die Rakete)
von Kim Mordaunt
(Generation)

LOBENDE ERWÄHNUNG

A batalha de Tabatô (The Battle of Tabatô)
von João Viana
(Forum)

Artikel 1 – Zugelassene Filme

Um sich für den Preis Bester Erstlingsfilm zu qualifizieren, müssen die Filme folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Es muss ein Spielfilmdebüt mit einer Spieldauer von mehr als 60 Minuten sein.
  • Der Film darf vor der Berlinale noch niemals öffentlich aufgeführt worden sein (Weltpremiere).
  • Um als Debütfilm zu gelten, darf der Regisseur/die Regisseurin bislang keinen Spielfilm gemacht haben. Vorherige Dokumentarfilme des Regisseurs/der Regisseurin sind kein Ausschlussgrund.
  • Vorherige Hochschulfilme dürfen weder kommerziell im Kino ausgewertet noch auf einem Filmfestival gezeigt worden sein.

Artikel 2 – Der Preis

  • Der Preis ist mit EUR 50.000 dotiert und wird von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF) gestiftet.
  • Das Preisgeld wird zu gleichen Teilen an den Regisseur/die Regisseurin und den Produzenten/die Produzentin des besten Erstlingsfilms vergeben, der in einer der folgenden Sektionen eingeladen wurde: Wettbewerb, Panorama, Forum, Generation und Perspektive Deutsches Kino.
  • Sind an der Filmproduktion mehr als ein Produzent beteiligt, wird der Produzentenanteil zwischen den Produzenten gesplittet. Eine Splittung des Produzentenanteils wird durch den Preisstifter GWFF moderiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Der Preis darf nicht ex-aequo vergeben werden. Lobende Erwähnungen sind nicht vorgesehen.

Artikel 3 – Die Jury

  • Die internationale Jury besteht aus mindestens drei Mitgliedern und wird vom Direktor des Festivals berufen.
  • Jurymitglieder dürfen nicht an der Produktion oder dem Vertrieb eines Debütfilms beteiligt sein.

Artikel 4

  • Der Festivaldirektor behält sich das Recht vor über Fälle zu entscheiden, die nicht in den Richtlinien berücksichtigt wurden.

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