Berlinale:


Preis Bester Erstlingsfilm
gestiftet von GWFF

Der Preis Bester Erstlingsfilm wird sektionsübergreifend an einen Debütfilm aus dem Wettbewerb, dem Panorama, dem Forum, der Perspektive Deutsches Kino oder der Sektion Generation vergeben. Die Gewinner werden am 18. Februar bei der offiziellen Preisverleihungsgala im Berlinale Palast bekannt gegeben.

Über den Gewinnerfilm entscheidet eine dreiköpfige internationale Jury:

Moritz Rinke (Deutschland)
Der Bühnen- und Romanautor erhielt für sein zweites Theaterstück „Der Mann, der noch keiner Frau Blöße entdeckte" 1997 den Literaturpreis des PEN-Club. Seine Neu-Dramatisierung von „Die Nibelungen" avancierte zu einem der erfolgreichsten deutschen Theaterstücke. 2008 verfilmte Franziska Stünkel sein preisgekröntes Werk „Republik Vineta". Mit seinem Debütroman „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“ gelang ihm 2010 ein Bestseller.

Hania Mroué (Libanon)
Mit dem Metropolis Art Cinema eröffnete Hania Mroué 2006 das erste Arthousekino im Libanon. Bereits seit 2001 leitet sie das arabische Filmfestival “Cinema Days of Beirut”. Zudem gründete sie den Verleih MC Distribution, der arabische und internationale Autorenfilme herausbringt. Beim Doha Film Institute ist sie als arabische Programmchefin für das Doha Tribeca Film Festival sowie weitere Initiativen zuständig.

Matthew Modine (USA)
Zu den Credits des amerikanischen Schauspielers gehören Full Metal Jacket von Stanley Kubrick, Shortcuts von Robert Altman und Birdy von Alan Parker. Mit If...Dog..Rabbit hat Matthew Modine sein Spielfilmdebüt als Autor und Regisseur gegeben. Matthew Modines preisgekrönter Kurzfilm Jesus Was a Commie läuft derzeit weltweit auf internationalen Festivals. Seine aktuellen Rollen sind Girl in Progress, Family Weekend und The Dark Knight Rises.

Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird von der „Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten" (GWFF) gestiftet. Regisseur und Produzent des ausgezeichneten Films teilen sich das Preisgeld. Die Gewinner werden im Rahmen der offiziellen Gala im Berlinale-Palast bekanntgegeben. Seit 2008 erhalten die Preisträger einen hochwertigen „Viewfinder" als Erinnerungsstück und als Arbeitsgerät, das sie auf ihrem zukünftigen erfolgreichen Berufsweg begleiten soll.

1 – Zugelassene Filme

Um sich für den Preis ’Bester Erstlingsfilm’ zu qualifizieren, müssen die Filme folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Es muss ein Spielfilm mit einer Spieldauer von mehr als 60 Minuten sein.
  • Der Film darf bislang keine offiziellen Preise auf internationalen Filmfestivals erhalten haben.
  • Der Film darf vor der Berlinale an keinem anderen europäischen Filmfestival teilgenommen haben. Die Vorführung des Films auf einem nationalen Festival im Ursprungsland ist erlaubt.
  • Um als Debütfilm zu gelten, dürfen die bislang realisierten Filme des Regisseurs/der Regisseurin von mehr als 60 Minuten Länge weder kommerziell im Kino ausgewertet noch auf einem internationalen Filmfestival gezeigt worden sein.

2 – Der Preis

  • Der Preis ist mit EUR 50.000 dotiert und wird von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF) gestiftet.
  • Er wird an den Regisseur/die Regisseurin und den Produzenten/die Produzentin des besten Erstlingsfilms vergeben, der in einer der folgenden Sektionen eingeladen wurde: Wettbewerb, Panorama, Forum, Generation und Perspektive Deutsches Kino.
  • Der Preis darf nicht ex-aequo vergeben werden.

3 – Die Jury

  • Die internationale Jury besteht aus mindestens drei Mitgliedern und wird vom Direktor des Festivals berufen.
  • Jurymitglieder dürfen nicht an der Produktion oder dem Vertrieb eines Debütfilms beteiligt sein.

4 – Ausnahmeregelung

Der Festivaldirektor behält sich das Recht vor über Fälle zu entscheiden, die nicht in den Richtlinien berücksichtigt wurden.

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