Berlinale: Programm


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Lila wächst in einem abgelegenen Schulheim hoch oben in einer kargen Gebirgsgegend auf. Jetzt ist sie zwölf und will weg – ihren Vater suchen. Aber sie kennt nicht einmal seinen Namen. Ihre verbitterte Mutter weigert sich, über ihn zu sprechen. Alles, was Lila hat, ist die rostige Firmenplakette eines verwitterten Antennenmasts, den ihr Vater errichtet haben soll. Als Lila in bitterer Kälte heimlich mit dem Pferd aufbrechen will, wird eine Lehrerin auf die innere Not der Schülerin aufmerksam. Sie fährt mit Lila los, um den Vater zu finden. Der Weg zur Wahrheit führt durch unwirtliches Land und ist verschlungener als erwartet.
In dem atmosphärisch dichten Langfilmdebüt von Matías Lucchesi geht es um große Einsamkeit und deren Überwindung. Die Geschichte erzählt von kindlicher Sehnsucht, elterlichen Totalausfällen und dem Mut, den es erfordert, Verantwortung zu übernehmen. Bemerkenswert ist das Spiel der jungen Hauptdarstellerin, das Fragilität, Eigensinn und zähe Entschlossenheit vereint. Wenn ein Lächeln über Lilas Gesicht huscht, scheint die Sonne durchzubrechen.

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