What She Said: The Art of Pauline Kael

Pauline Kael (1919–2001) war eine der einflussreichsten Filmkritikerinnen ihrer Zeit. Die gebürtige Kalifornierin veröffentlichte 1953 ihre erste Rezension und schrieb ab 1968 für den New Yorker. Sie wurde für ihre Meinungsstärke und Angriffslust gelobt, für ihre bisweilen subjektiven und schonungslosen Kritiken aber auch angegriffen. Ausgangspunkt für Kaels erfrischende Texte war ihr Selbstverständnis als ganz normale Zuschauerin. Kritiker, auf die sie großen Einfluss hatte, verehrten Kael, während sie von Regisseuren, deren Werke sie verriss, gehasst wurde. Sie ließ kein gutes Haar an inzwischen zu Klassikern gewordenen Filmen wie The Sound of Music und war hingerissen von Bonnie und Clyde. Kael wusste um die schwierigen Bedingungen für Frauen in der Filmbranche und im Filmjournalismus und sprach sich sowohl in ihren Rezensionen als auch im Rahmen öffentlicher Auftritte leidenschaftlich gegen Sexismus aus.
Rob Garver verbindet in seinem Dokumentarfilm Zitate der Kritikerin mit Interviews und Filmen, über die sie schrieb, und zeichnet so das fesselnde Porträt einer kämpferischen Cineastin.
von Rob Garver
mit Sarah Jessica Parker, Quentin Tarantino, David O. Russell, Camille Paglia, Paul Schrader, Molly Haskell, Greil Marcus, Stephanie Zacharek, Robert Towne, John Boorman, Alec Baldwin
USA 2019 Englisch 95’ Farbe & Schwarz-Weiß Dokumentarische Form

Mit

  • Sarah Jessica Parker (Pauline Kael, Stimme)
  • Quentin Tarantino
  • David O. Russell
  • Camille Paglia
  • Paul Schrader
  • Molly Haskell
  • Greil Marcus
  • Stephanie Zacharek
  • Robert Towne
  • John Boorman
  • Alec Baldwin

Stab

Regie, Buch Rob Garver
Kamera Vincent C. Ellis
Montage Rob Garver
Musik Rick Baitz
Sound Design Christopher Liang
Casting Maureen Kelly
Executive Producer Bobby Campbell
Produzent*innen Rob Garver, Glen Zipper
Koproduzent*in Doug Blush
Koproduktion Madpix Los Angeles
Good Wizard Productions Columbia

Produktion

29Pictures

Rob Garver

Geboren 1959 in Boston, Studium an der Northwestern University in Evanston, Illinois. Der in New York lebende Filmemacher schreibt und realisiert Kurzfilme, die er auch selbst produziert und die in New Yorker Nachbarschaftskinos gezeigt und von privaten Fernsehsendern ausgestrahlt wurden. Neben Drehbüchern entwickelt er auch Fernsehformate.

Filmografie

2001 The Man in the Yellow Cap; Kurzfilm 2004 Two Roads from Belfast, Maine; Kurzfilm 2005 The Gates; Kurzfilm 2007 Comic Belief: Dan Piraro; Kurzfilm 2009 Blue Sky, or Why I Love New York; Kurzfilm

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2019