Berlinale Programm
Auf dieser Seite finden Sie alle bereits verkündeten Titel im Programm der 76. Berlinale. Weitere Titel werden sukzessive bekannt gegeben.
Das gesamte Programm – inklusive Spielzeiten und -orten – wird am 3. Februar 2026 an dieser Stelle veröffentlicht.
Der Film zeigt das Spiel von Licht und Schatten an den Wänden des Castro Camera Store, der als Kulisse für Gus Van Sants Milk diente. Auf der Tonspur ist Harvey Milk selbst zu hören, kurz nach seiner Wahl in den Stadtrat von San Francisco 1977.
Der zwölfjährige Maxi lebt in den Slums von Manila und ist der ruhende Pol seiner kleinkriminellen Familie. Dass Maxi schwul ist, wird akzeptiert. Doch als er sich mit einem jungen Polizisten anfreundet, ist zu Hause Streit vorprogrammiert.
Drei Frauen, in parallelen Welten, bis zu dem Moment, in dem eine Fliege einen Fehler im System verursacht. Das Universum kollabiert, Sex is in the air, BHs sind überbewertet und die Sterne winken.
In eindrucksvollen Interviews und Begegnungen erzählen vier Schwarze trans* Sexarbeiterinnen aus New York und Georgia kompromisslos von ihren Erfahrungen. Offen werden Fragen der Zugehörigkeit und der Identität innerhalb der Schwarzen Community thematisiert.
Der provokative, ironische und spielerische Film aus den frühen 1990er-Jahren widmet sich Untertiteln und anderen Randphänomenen und unternimmt einen unterhaltsamen Versuch, die unterschiedlichen Ebenen von Film, Bildsprache, Sprache und Stimmung miteinander zu verknüpfen.
Der 17-jährige Gerardo streift nach einer Trennung hoffnungslos durch die Straßen. Er wird von qualvollen Bildern verfolgt: Jeder männliche Körper erinnert ihn an seinen Geliebten. Um jeden Preis will er an den Überresten ihrer sterbenden Liebe festhalten …
Ein Reisefilm auf einer Route, die eigentlich kein Reisen zulässt. Ein schwules Liebespaar an einem Ort, an dem Homosexualität als schwere Straftat geahndet wird. Mondial 2010 konfrontiert institutionelle Grenzen im heutigen Mittleren Osten.
„La Delpi“, die einzige Überlebende einer Gruppe von Transgender-Frauen und Dragqueens, erzählt: Wie Lippenstift, Playback-Performances und improvisierte Bühnenoutfits ihnen Halt und Gemeinschaft gaben im Kampf gegen Aids und Polizeigewalt.
Ein turbulentes Highlight des Black Lesbian Cinema: Eine junge Filmemacherin recherchiert die unterdrückte Lebensgeschichte einer vergessenen Schwarzen Nebendarstellerin in alten Hollywood-Filmen. 1996 mit dem Teddy für den Besten Spielfilm ausgezeichnet.
Laure ist neu in der Stadt. Mitten im Sommer ist sie mit ihrer Familie hierhergezogen. Als sie Lisa und eine Gruppe anderer Kinder kennenlernt, halten sie alle zunächst für einen Jungen. Sie beschließt, dabei zu bleiben, und wird zu Michael.
Die Transition einer jungen Person schreitet voran – trotz mütterlicher Einwände. Um weitergehen zu können, ist die Beschäftigung mit der eigenen Vergangenheit unausweichlich. To Write From Memory zeichnet diesen Prozess essayistisch nach.
Mitte der 1980er-Jahre finden in Westberlin Ichgola Androgyn, BeV StroganoV, Tima die Göttliche und Ovo Maltine zusammen und entwickeln gemeinsam Shows, Politaktionen und Medienauftritte. Sie arbeiten zusammen, streiten und lieben sich, denn sie verstehen sich als eine Familie.
Als Marinas Partner stirbt, sieht sich die Transgender-Frau mit den Vorurteilen und der Wut seiner Familie konfrontiert. Mit ungebrochener Energie kämpft sie für ihr Recht auf Trauer, so wie sie früher dafür gekämpft hat, als Frau zu leben.
Ein Forumsfilm, der heute noch ist, was das Herz 1985 schon begehrte: queer & sinnlich, Drama & SM, kühl & heiß, Avantgarde & Subversion, Schwärmer & Toilettensklaven, Camp & Kritik, „Venus im Pelz“ & Eighties pur. Treut & Mikesch. – & Udo forever!