Berlinale Programm
Auf dieser Seite finden Sie alle bereits verkündeten Titel im Programm der 76. Berlinale. Weitere Titel werden sukzessive bekannt gegeben.
Das gesamte Programm – inklusive Spielzeiten und -orten – wird am 3. Februar 2026 an dieser Stelle veröffentlicht.
Der Film zeigt das Spiel von Licht und Schatten an den Wänden des Castro Camera Store, der als Kulisse für Gus Van Sants Milk diente. Auf der Tonspur ist Harvey Milk selbst zu hören, kurz nach seiner Wahl in den Stadtrat von San Francisco 1977.
Als sein bester Freund sich auf einer Schulbusfahrt entscheidet, woanders zu sitzen, bricht in Agastya ein stiller Sturm aus unterdrückten Emotionen, Identitätsfragen und Schuldgefühlen los.
Im dürren Hinterland Brasiliens spielen Mädchen miteinander. Sie wissen um die schwierige Vergangenheit ihrer Mütter und hegen kühne Zukunftsträume. Wo Männer gegenüber Frauen noch als Riesen gelten, überschreiten sie die Schwelle von Kindheit zu Jugend.
Zwischen den Fronten der Scheidung ihrer Eltern werden Nina und Eli aufgerieben zwischen Loyalität, Wut und dem Wunsch, gesehen zu werden. In sich spiegelnden Perspektiven zeigt ihre Geschichte, wie Liebe zerbrechen und dennoch ihren Weg finden kann.
Im verstörend animierten Film zur politischen Gewalt im postsowjetischen Kasachstan (kulminierend im Januar 2022) erforscht Menlibayeva Fake News, Propaganda sowie Macht und Ohnmacht der KI. Von Bruchstücken zu einem Gegengedächtnis.
Am Stadtrand von Lima kümmert sich der elfjährige Chito um Brieftauben, die sein Bruder für Drogengeschäfte nutzt. Chitos Kindheit zerbricht an Gewalt, doch Trauer und eine zarte Geste der Menschlichkeit öffnen ihm den Weg in ein anderes Leben.
Autorin Tanja und Webdesigner Jerome, beide Mitte 30, haben sich in ihrer Fernbeziehung im Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz eingerichtet. Als Tanja einen Vorgeschmack von einer gemeinsamen Zukunft bekommt, fragt sie sich, ob sie das wirklich will.
Lemmy Caution, Westagent in der DDR, wird auf einer Reise durch das sich auflösende Land von Gespenstern der deutschen Vergangenheit heimgesucht. Eine vielschichtige Ton- und Bildcollage unter Verwendung zahlreicher deutscher Filmklassiker.
Der zwölfjährige Maxi lebt in den Slums von Manila und ist der ruhende Pol seiner kleinkriminellen Familie. Dass Maxi schwul ist, wird akzeptiert. Doch als er sich mit einem jungen Polizisten anfreundet, ist zu Hause Streit vorprogrammiert.
Die samische Rentier-Hirtin Maia setzt sich dafür ein, das Land ihrer Vorfahren vor einem drohenden Bergbauprojekt zu schützen. Doch die wachsenden Proteste konfrontieren sie auch mit tief vergrabenen familiären Traumata. Sie muss eine Entscheidung treffen.
Einen armen Dorfbewohner verschlägt es nach einem Geldfund in die Stadt. Dort begegnet er wunderlichen Träumern, die ebenfalls auf ein besseres Leben hoffen: Predigern, Wahrsagern, Gauklern. Ein Schlüsselwerk des postkolonialen marokkanischen Kinos.
Nachdem er versehentlich zwei rechte Schuhe gekauft hat, macht sich ein zehnjähriger Junge auf den Weg übers Land, um den fehlenden linken Schuh zu finden. Eine überraschende Reise voller Mut, Freundschaft und Selbstentdeckung.
Nach dem Tod ihrer Mutter droht den Zwillingsschwestern die Zwangsräumung aus dem Loft, in dem sie drei Jahrzehnte lang gelebt haben – ein Ort wie eine Zeitkapsel, gefüllt mit Erinnerungen, Kunst, Mutter- und Schwesternschaft sowie der Geschichte New Yorks.
Ein Schwarzer Fernsehautor möchte unbedingt gefeuert werden, doch sein Konzept einer umgekehrten Minstrel-Show wird ein großer Publikumserfolg. Mit seiner Mediensatire klagt Spike Lee einen der US-amerikanischen Populärkultur immanenten Rassismus an.
Barbara Hammer (1939–2019), lesbische Experimentalfilmemacherin. Ikone und Pionierin. Wie sie lebte, liebte, arbeitete, kämpfte und inspirierte, zeigt dieser Footage-Film mit viel Dyke-Poesie. Er zeigt auch: Privat ist kompromisslos politisch.