Im St. Louis der 1890er-Jahre wird die Vaudeville-Sängerin Ruby Carter als „die größte Sensation des 19. Jahrhunderts“ gefeiert. Die Männer umlagern sie und es bedarf schon einer Intrige seines Trainers, damit das Boxtalent Tiger Kid seine Liaison mit ihr beendet. Ruby zieht es daraufhin nach New Orleans, wo sie im Sensation House des Entrepreneurs Ace Lamont neue Verehrer findet. An den Diamanten, die der vermögendste von ihnen ihr schenkt, kann sie sich allerdings nicht lange erfreuen, denn auf Geheiß von Ace entreißt sie ihr ein Räuber. Ruby ahnt nicht, dass sich hinter dessen Maske eine „alte Flamme“ verbirgt ... „It’s better to be looked over than overlooked“, lautet die Devise des mondänen Stars. Die Gelegenheit, Mae West eingehend zu begutachten, bietet sich dem Publikum schon während ihres ersten Auftritts, bei dem sie als „My American Beauty“ besungen mit der Aura eines historischen Pin-ups als Schmetterling, Vampir, Rose, Spinne und schließlich als Freiheitsstatue posiert. Auf den Hays Code, der ihre Filme moralischen Restriktionen unterwarf, reagierte sie patriotisch, indem sich das frivole „Sweetheart of the red, white and blue“ als „Statue of Libido“ präsentiert.
von Leo McCarey
mit Mae West, Roger Pryor, John Mack Brown, John Miljan, Katherine DeMille, The Duke Ellington Orchestra, James Donlan, Stuart Holmes, Harry Woods, Edward Gargan
USA 1934 Englisch 70’ Schwarz-Weiß

Mit

  • Mae West
  • Roger Pryor
  • John Mack Brown
  • John Miljan
  • Katherine DeMille
  • The Duke Ellington Orchestra
  • James Donlan
  • Stuart Holmes
  • Harry Woods
  • Edward Gargan

Stab

RegieLeo McCarey
BuchMae West
KameraKarl Struss
MontageLeRoy Stone
SongsSam Coslow, Arthur Johnston
TonHarry Mills
AusstattungHans Dreier, Bernard Herzbrun
KostümTravis Banton
Produzent*inWilliam LeBaron

Produktion

Paramount Productions, Inc.