Berlinale: Pressevorführungen


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Als der Berner Lateinlehrer Raimund Gregorius auf ein Buch des portugiesischen Dichters und Arztes Amadeu de Prado stößt, lässt er alles stehen und besteigt den Nachtzug nach Lissabon. Er muss mehr erfahren über diesen Autor, den die gleichen Fragen umtreiben wie ihn selbst - Fragen nach der Bestimmung menschlichen Handelns und dem ungelebten Potenzial jeden Lebens. Seine rastlose Suche quer durch Lissabon fördert das widersprüchliche Bild eines klugen und mutigen, aber auch zerrissenen Mannes zutage, der zur Zeit von Salazars Diktatur lebte. Amadeu, Sohn eines systemkonformen Richters, hatte seinen engsten Freund in Jorge, dem Sohn eines oppositionellen und verfolgten Offiziers, gefunden. Die Freundschaft drohte zu zerbrechen, als er, seinem Eid gehorchend, einem Folterknecht des Regimes das Leben rettete. Doch dann musste auch er in den Widerstand abtauchen. Dort lernte er die schöne, kluge Estefania kennen und lieben - Jorges Freundin … Für Gregorius, der das Puzzle dieses Lebens zusammensetzt, werden seine Nachforschungen zu einer Reise zu sich selbst.
Night Train to Lisbon ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Pascal Mercier.

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