Berlinale: Pressevorführungen


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Machi, Tomohiko und Hotaru besuchen gemeinsam die Highschool. Machi vermisst ihren vor sechs Jahren verschwundenen älteren Bruder. Das Trio nimmt seine Fährte auf, die zunächst nach Tokio und dann übers Meer führt.
Zusammen bilden die beiden Mädchen und der Junge ein fragiles Liebesdreieck. Es ist ein Spiel der Anziehung und Abgrenzung, der Nähe und Distanz. Die drei befinden sich in einem Alter, das geprägt ist von einer tiefen Unsicherheit und fortwährender Suche, aber auch von Neugierde und Entdeckungslust. Diese schwankenden Zustände und Stimmungen bestimmen den Rhythmus des Regiedebüts von Keiko Tsuruoka. Sie beobachtet das Trio immer wieder beim Driften durch die Sommerferientage. Im Schwimmbad, beim Spaziergang, beim Nichtstun. Wenn das Leben noch keine Dramaturgie hat, braucht der Film sie auch nicht. Allein die Momente zählen, jeder von besonderer Bedeutung. Etwa wenn Machi die Kiste mit den gelben Pfirsichen von einem Freund ihres Bruders geschickt bekommt und die Trauer des Verlusts umso deutlicher spürt. Die Reise dieser drei jungen Menschen ist angefüllt mit solchen Momenten, die sie zusammen durchleben, die sie einander verstehen lassen.

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