Berlinale: Pressevorführungen


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Am Neujahrstag kreuzen sich ihre Wege zufällig auf dem Rodelberg. Die beiden Jungen treffen dort mit Katerina, einer Lehrerin aus ihrer Schule, und deren Freunden David und Stepan zusammen. Die sind auf dem Rückweg von einer irgendwie misslungenen Silvesterparty in den Bergen. Sie alle landen zusammen in Katerinas Wohnung und der Lauf der Dinge will es, dass sie dort auch alle die Nacht verbringen.
Eben noch herrschte draußen ein mattes Winterlicht, jetzt, im Schutz der Dunkelheit, macht sich eine irritierende Spannung in der Gruppe breit. Auf die beiden Jungen, gerade noch Kinder, warten hier andere Abenteuer als Schlittenfahren und Zeichentrickfilme. Sie dürfen, wie in einem Ritual, einen Blick in die Welt der Erwachsenen werfen. Sünde und der Verlust von Unschuld liegen in der Luft, und die Kamera sucht die Spuren dieser Faszination in den Großaufnahmen der Gesichter. Als dienten die Jungen den Erwachsenen als Spiegel, führen diese ihnen Machtspiele, Verführungen und Sehnsüchte vor, die vielleicht viel verwirrender und gefährlicher sind als der Alkohol und die Zigaretten. Am nächsten Morgen – es ist wieder hell – trennen sich ihre Wege. Alle sind mindestens eine Nacht älter geworden.

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