Generation | Auszeichnungen

25.02.2023
Berlinale 2023: Gläserne Bären und die Preise des Deutschen Kinderhilfswerkes bei Generation Kplus

Sweet AsZeevonkClosing DynastyDeniska umřelaMimiL’Amour du mondeWaking up in SilenceXiaohui he ta de niu

Gläserne Bären

Die Mitglieder der Kinderjury Generation Kplus – Luan Faik Can, Valerie Louise Da Silva Matos, Timon Mahlke, Nina Marie Stellmacher, Defne Frida Sungu, Enno Winch, Jerrit Wunder – vergeben die folgenden Preise:

Gläserner Bär für den Besten Film: Sweet As
von Jub Clerc, Australien

Ein Film, der uns durch die persönlichen Geschichten der Figuren und seine beeindruckenden Kulissen berührt hat. Man hat gesehen, wie verschiedene Charaktere zusammenwachsen und zuvor nicht für möglich gehaltene Freundschaften entstanden.

Lobende Erwähnung: Zeevonk (Sea Sparkle)
von Domien Huyghe, Belgien / Niederlande

Ein entschlossenes und wütendes junges Mädchen, das nie die Hoffnung aufgegeben hat, löste bei uns Spannung und Trauer aus. Das raue Meer und die passende Musik haben eine tolle Atmosphäre geschaffen.

Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm: Closing Dynasty (Queenie)
von Lloyd Lee Choi, USA

Ein eindrucksvoller Film, sowohl von den Kulissen als auch den Emotionen, mit einer tollen Schauspielerin: Wir wurden dazu angeregt über Armut und Reichtum nachzudenken.

Lobende Erwähnung: Deniska umřela (Dede Is Dead)
von Philippe Kastner, Tschechien

Eine echte Geschichte, die viele Emotionen ausgelöst hat: Eine tolle Animation, mit besonderem Zeichenstil und schön eingesetzten Farben, hat uns begeistert!

Preise der Generation Kplus Internationalen Jury, gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk

Die Mitglieder der Generation Kplus Internationalen Jury – Marco Alessi, Venice Atienza, Gudrun Sommer – vergeben die folgenden Preise:

Großer Preis der Generation Kplus Internationalen Jury für den Besten Film, im Wert von 7.500 Euro:

Mimi (She – Hero)
von Mira Fornay, Slowakei

Vielfältige Themen, Charaktere und Komplexitäten treffen im Mikrokosmos eines Waldes aufeinander, der zur Bühne seiner eigenwilligen jungen Protagonistin wird. Der Film zelebriert Einfallsreichtum, Kreativität und Offenheit. Durch seinen Ton, sein Tempo und seinem Sinn für Humor gelingt ihm ein beeindruckender Drahtseilakt zwischen Realität und Fantasie.
Diese Geschichte eines jungen Mädchens auf der Suche nach seinem Vogel hat uns begeistert.

Lobende Erwähnung: L’Amour du monde
Von Jenna Hasse, Schweiz

Die ruhige und präzise Darstellung der Sehnsüchte der Protagonistin des Films hat uns gepackt. Der Film beschreibt eine vielschichtige Konstellation von Charakteren, die sich alle auf unterschiedliche Weise im Übergang und Dazwischen von Transiträumen befinden. Die überraschende, poetische, Generationen übergreifende Erzählung des Coming-of-Age Narrativs ist beeindruckend.

Spezialpreis der Generation Kplus Internationalen Jury für den Besten Kurzfilm im Wert von 2.500 Euro:

Waking Up in Silence
von Mila Zhluktenko, Daniel Asadi Faezi, Deutschland / Ukraine

Wir zeichnen einen Film aus, der uns einen besonderen Einblick in den nicht-alltäglichen Alltag von jungen, geflüchteten Menschen erlaubt. Unaufgeregt gelingt es dem Film eine Intimität herzustellen, die es dem Publikum ermöglicht, an den Freuden der Protagonist*innen ebenso wie an ihrem Verlust teilzuhaben. Ästhetisch sicher nähert sich der ausgezeichnete Film diesen vom Krieg geprägten Biografien. Er ruft kraftvoll ein Bewusstsein für Orte und Geschichte in Erinnerung und schärft unseren Blick für die Politiken dokumentarischer Bilder der Gegenwart.

Lobende Erwähnung: Xiaohui he ta de niu (Xiaohui and His Cows)
von Xinying Lao, Volksrepublik China

Atemberaubende Cinematografie, tief berührende Charaktere und sicheres Storytelling kommen in diesem bewegenden Kurzfilm zusammen. Dies ist die Geschichte von Liebe und Wahlverwandtschaft. Es ist gleichzeitig eine Geschichte vom Überleben und der emotionalen Not beider Charaktere; eines Jungen und einer Kuh.


Presseabteilung
25. Februar 2023