Generation 2026: Filmminiaturen
41 Filme umfasst das Programm von Berlinale Generation 2026, hier finden sie 41 kleine Texte des Programmteams, die sich nicht als Inhaltsangaben verstehen, sondern als subjektive Annäherungen an die Kurz- und Langfilme des Programms, inspiriert von der Freude am Detail, an besonderen Momenten und eigenwilligen Beobachtungen.
Persönliche Miniaturen, die neugierig machen sollen, Blicke weiten, und hoffentlich Lust auf die Filme machen.
Die Kurzfilme des Kplus-Wettbewerbs
Was alles Platz hat auf einer Fahrt von der Schule nach Hause: Freundschaften und Animositäten, Schwellen zwischen Kindheit und Jugend, eine Gesellschaft, die vorm Fenster vorbeizieht, und doch auch drinnen wirkt. Ein Kammerspiel auf Rädern, eine Busfahrt, die die Welt bedeutet.
© Adyita Sharma
Das Streben zum Licht führt fix zu Gewusel. Orientierung kippt, das Gleichgewicht flattert. Ein Animationsfilm über eine Attraktion, die verführt, und über ungeahnte Allianzen im Chaos. Bei so putzigen Fliegenlarven wird glatt der Insektenekel weich – und Fledermäuse gar zu Vegetarier*innen? Im Kino darf ja noch geträumt werden.
In Zeiten des Klimawandels wissen wir um die Stärke der Sonne auf Erden. Doch auch über den Wolken herrscht ordentlich Betrieb. Selbst griechische Gotteskinder kämpfen mit ihren Gaben, ein unkontrolliertes Leuchten sorgt für Unmut. Mythos trifft Alltag: Anderssein, Dazugehören, der eigene Platz in der Welt – alles auf einmal in Bewegung. Und die Suche nach Balance gar nicht mehr so göttlich.
Eine Handlung, so spektakulär wie ein Mathematikwettbewerb. Zwischen Busbahnhof und Turnhalle wird klar: Es geht um etwas, das mensch nicht berechnen kann. Schleichende Veränderungen beobachten, im Großen wie im Kleinen. Über Arbeiter*innenklasse sprechen, ohne auszustellen. Innere Konflikte beleuchten, mit zärtlicher Präzision. Das ist hier das Drama.
© This and That Productions
Immer nur zu Hause sein und nach Anleitung spielen? Sowas von langweilig. Zum Glück gibt es die Pilzwelt: ein geschützter Raum für große Gedanken. Ein Film wie ein Abenteuerspielplatz, auf dem Fantasie die Wirklichkeit übertönt und niemand sagt, wo Schluss ist – bis mensch es selbst merkt.
Spielt in den späten Achtzigern, fühlt sich verdächtig nach Jetzt an. Ein Film in Blitzgeschwindigkeit, der den Produktivitätsglauben beim Wort nimmt – und ihn dabei genre-gerecht filetiert. Leistung, Effizienz, Selbstoptimierung: alles da, alles hohl. Und mittendrin ein Mädchen, das schnell merkt, dass hier ziemlich hoch gestapelt wird. Hochstapelei inklusive.
© Oh Jiin
Schule als Ort voll hauptsächlicher Nebenhandlungen: Lernen ja, aber auch sich verorten, sich behaupten, gemeinsam umgehen mit dem, was größer ist als das Selbst. Und nebenbei das Blockflötentrauma überwinden. Ernst und Albernheit liegen nah beieinander, beides darf bleiben. Zwei junge Menschen finden sich und öffnen einen Raum, der das Herz erhebt – leicht, wie ein schwebender Pingpongball.
Ein kleiner Junge, eine noch kleinere Murmel, und viele riesige Gedanken. Wenn der Schlaf eine*n nicht holt, geht mensch eben auf Reisen. Kurz kommt der kleine Prinz in den Sinn – und wird sofort zurück ins All geschickt, weil dieser Film ganz woanders hinwill. Eine Gute-Nacht-Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit; Kino für junge Menschen mit großen Fragen.
© Ragnar Neljandi
Wie sich eine Geschichte des Kolonialismus auch erzählen lässt: Von Neza Bazi, einer südasiatischen Pferdesportart, die die Offiziere des Imperiums als Tent Pegging übernahmen, von einer pakistanisch-britischen Community, die den Sport wieder aufleben lässt, kritisch beäugt von Herren in Tweed. Und von Jaleal, der Pferde liebt, und ohnehin sein eigenes Ding macht.
© Roopa Gogineni
Weiß ist die Farbe, die das Tuch hatte, das bis vor Kurzem in der Klasse hing. Weiß ist das Leichentuch, das die Toten auf der letzten Reise begleitet. Weiß sind andere Dinge des Alltags, die man fröhlich ihrem Zweck entfremden kann. Und dann? Weiß ist auch eine Voraussetzung, auf der ein kollektiver Traum Gestalt annehmen kann, wenn alle an einem Strang ziehen.
© Mergah Production
Wenn der Goldfisch aus dem Glas springt, ist das natürlich schlecht, und wirft auch sonst ein paar Fragen auf. Und dann sind die Antworten der Erwachsenen erstmal rätselhaft. Also selber auf die Reise gehen, auch wenn mensch erst fünf ist. Und am Ende fügt sich vielleicht aus den Erzählungen der Leute im Dorf und dem Legendenerbe der Diaspora doch noch eine ganz eigene Geschichte.
Under the Wave off Little Dragon
© Greg Oke
Ein Wal, der in einer Frequenz singt, in der ihm niemand antwortet. Ein alternder Mann, der seine Trauer umkreist. Und ein Kind, dem (noch) die Sprache dafür fehlt, zu sagen, wer er ist: Die gemeinsame Sprache schaffen zunächst die Bilder, die dorthin gelangen, wo die Worte scheitern – bis alles singt.
Was vorstellbar ist: Außerirdische auf Pluto zum Beispiel, oder die Welt auf Fahrrädern zu umrunden. Was schwerer fällt sich auszumalen: ein Leben ohne Schwerkraft, oder einen Platz zu finden in einer Welt, die alles nach starren Ideen organisiert: wie Mädchen sind, und wie Jungs sind. Aber es gibt sie, die Gegenkräfte, die ein Schweben möglich machen.
Die Kurzfilme des 14plus-Wettbewerbs
Camille will tanzen, für sich und für andere. Aus Freude an der Bewegung und am Ausdruck, als Selbstbehauptung. Als ihr Anders-Sein als Mangel ausgelegt wird, ruft das Agathe auf den Plan. „Das ist meine Schwester!“: Das ist Behauptung und Versprechen. Tanzen, alleine und zu zweit.
Ein Hemd sagt mehr als tausend Worte: zu korrekt, zu brav, zu katholisch. Änderbar. Zum Glück. Und ja, Rauchen gefährdet die Gesundheit – und markiert doch unweigerlich Übergänge. Der Moment, in dem etwas endlich passt? Gold wert. Besonders dann, wenn mensch erspürt, wer er*sie sein will. Ein Film, der weiß, dass Erwachsenwerden oft im Stoff beginnt.
© Perla Ascanio
Zwei Jungs, ein Tag, viel Zeit. Ganz bei ihnen, ohne Eile, hat mensch Lust, einfach mitzugehen: sitzen, zuhören, lachen, alles aufsaugen wollen. Dazwischen: Pausen, Umwege, ein Innehalten. Die Zeit dehnt sich, wie an Tagen, an denen etwas endet. Freundschaft nicht als großes Thema, sondern als Zustand – warm, voller kleiner Gesten und großer Geschichten. Es zählt nicht, was kommt, sondern das, was bleibt.
Einmal dem schnöden Alltag entfliehen. Sich einfach gehen und verwöhnen lassen. Ein Träumchen. Doch hinter der Tür ins Paradies tun sich auch Abgründe auf. Berührungen, Abstände, Alleinsein – in siebeneinhalb Minuten vermisst der kürzeste Film des Programms soziale Grenzen. Man schaut, staunt, bleibt hängen. Und trotz allem Unbehagen entsteht so etwas wie ein Gefühl wohligen Genießens.
Eine Landschaft wie eine Wunde, wo sich die Suche nach Profit in die Erde gräbt. Das Erbe der Ahnen, der Tanz als andere Form sich auf die Welt zu beziehen, und eine junge Frau, die Heilung möchte, wo Verletzung vorherrscht. Indigenes Kino, das Geschichten vom Widerstand erzählt und eine Bildsprache findet, die Land und Körper und Wissen neu ins Verhältnis setzt, als widerständige Ästhetik.
© Juan Maglione
Aufstand und Staatsgewalt und die Bilder, die wir davon haben, heutzutage: hochkant und verwackelt, in Fragmenten zirkulierend, entfernt von jenen, die sie zeigen, von jenen, aus deren Händen sie stammen. Hier werden sie neu erzählt. Bedeutung rekonstruieren und die bange Frage stellen: Wer sind wir, wenn wir diese Bilder sehen? Und wer sind wir, wenn wir sie machen, um die Welt anders werden zu lassen?
© Mehraneh Salimian, Amin Pakparvar
Auch in der schnödesten Alltagsroutine ist viel in Bewegung. Familie wird da zum Übungsraum: für Reibung, Fürsorge, Widerspruch. Mittendrin ein Geschwisterpaar, das sich an Wegweisern durch die Welt tastet und dabei Eigenes formt. Ein selbstbewusstes Kino des Dazwischen, in dem nicht halb und halb gleich eins ist, sondern eins und eins gleich eins.
© BBC Films
Das Leben: voller flüchtiger Momente, die sich später als bedeutend entpuppen. Kaum ein Wort gesprochen, schon stellt eine Begegnung die vertraute Welt auf den Kopf. Ein Tankstellenepos über das Navigieren wirtschaftlicher Realität, familiärer Pflichten und eigener Wünsche - und die Entdeckung von Pfaden, die eben noch undenkbar schienen. Ein stiller Ausbruch durch die Vordertür.
© Wang Chenxu
Irgendwo zwischen Henne und Ei beginnt das Leben – oder? Im Schlachthaus stellt sich die Frage neu. Förderbänder ordnen Körper, Zeit und Zukunft. Inmitten dieses systemischen Horrors sorgt eine Jugendliche für Verschiebungen im Gefüge und unterwandert eine Ordnung, die allzu sicher weiß, wohin alles gehört. Legen wirklich nur Hühner Eier?
© Becky Chen
Die Welt, ein Dauerwiderspruch. Mord auf dem Fußballfeld, Reggaeton auf dem Friedhof. Die Gleichzeitigkeit von Leben und Tod, eng verschlungen einander bedingend, bestimmt den Rhythmus des Alltags. Hoch oben, über den Dächern der staubigen Stadt, schreit der Himmel Verhängnis und Verheißung zugleich.
Die Langfilme des Kplus-Wettbwerbs
Sich ein Bild machen, sich gemeinsam ein Bild machen: von der Schule, von Männern und Frauen, vom Kind-Sein und nicht-mehr-Kind-Sein, vom eigenen Platz in der Welt, und dem, was hinter dem Sichtbaren liegt. In die Zeitmaschine steigen und spielerisch die Welt umformen, damit die zukünftige anders ist als die gewesene. Ein Triumph des Dokumentarischen über das So-Sein der Welt.
© Eliza Capai
Erst ist da nur der Versuch, ein krummes Paar Schuhe gerade zu machen. Die Reise eines Jungen dahin beginnt als kleine Erledigung und gewinnt, Begegnung um berührende Begegnung, Szene um verzaubernde Szene, epische Dimensionen. Eine Reise zu einem Ich, das, wenn es schon nicht die Welt ein Stück weniger krumm machen kann, sich doch anders in ihr zu behaupten vermag.
© Razvan Marinescu
Zutaten für ein episches Abenteuer: Ein kleiner Junge, der seinen besten Freund vermisst. Eine mürrische Katze, die zum treuen Begleiter wird. Ein Springbrunnen, der sich als Portal in eine andere Dimension entpuppt und ein mysteriöses Rätsel im Uhrwerk der Zeit selbst – in einer schillernden Anime-Welt, die Erinnern und Loslassen miteinander verflechtet.
Entotsumachi no Poupelle – Yakusoku no Tokeidai
© Akihiro Nishino / "Chimney Town: Frozen in Time" Production Committee
Ein Film wie ein Gehirn mit 13: Sehnsucht, wahrgenommen zu werden, während die Welt in Flammen steht. Danach, dass Wut in einer tobenden Apokalypse eine Berechtigung hat. Danach, komplett in Ruhe gelassen zu werden, verfolgt von und auf der Jagd nach einer Mutter, die auch ein Mensch ist. Oder vielleicht auch gar nicht komplett in Ruhe gelassen zu werden. An alle, die das betrifft: Was war das Unnötigste, wofür du dich jemals entschuldigt hast?
Tegenwoordig heet iedereen Sorry
© De Mensen
Ballbesitz, Sprint, Tor – Pose! Strasssteine funkeln in der Sonne und Glitzer-Tattoos auf den Armen des Jungen, der sein ganzes Ich mit aufs Spielfeld bringt. Oma stärkt den Rücken auch abseits vom Spielfeld und so prallt alles ab – bis es nicht nur um Aufwachsen, sondern auch um Altern geht. Ein Liebesbrief an die Person, die das Zuhause ist, das mensch immer bei sich trägt.
© Jamille Queiroz
Schule als Ort kann unheimlich genug sein, in dieser soll es sogar spuken. Aber ob die Heimsuchung ein Dschinn ist, oder doch ganz anderer Art, das herauszufinden bedarf der Unerschockenheit eines zehnjährigen Mädchens. Ein aufgeklärter Exorzismus, der sich seine ganz eigene Magie bewahrt.
© Zamarin Wahdat
Aus der vertrauten städtischen Umgebung aufs Dorf verfrachtet zu werden, bringt Unannehmlichkeiten mit sich. Aber mit dem Abschied von lieb gewonnen Gewohnheiten ändert sich auch der Blick: auf die Menschen um eine*n herum, auf Bäume und Tiere. Jenseits des Held*innentums, ganz unaufgeregt, eine große Schule der Weltwahrnehmung.
© Aditya Varma
Einmal die Welt aus Pflanzensicht erleben. Wo ist das möglich, wenn nicht im Kino? In schillernden Farben und tanzenden Formen – und mitreißend musikalisch untermalt – erwacht hier eine Natur zum Leinwandleben, die ganz ohne erhobenen Zeigefinger, auch noch die eine oder andere Botschaft darüber auf Lager hat, wie wir mit der Welt umgehen, die sich ein kleines Samenkorn voran zur Rebellion aufschwingt.
© Priscilla Kellen
Die Langfilme des 14plus-Wettbewerbs
Mädcheninternat, Südafrika. Sich hier in eine Mitschülerin zu verlieben, stand so gar nicht auf Luthandos Plan. Zwischen ungeschriebenen Coolness-Regeln des Schulalltags, einer Mutter, die vor Sünden, Schwangerschaft und den Illuminati warnt, Lehrer*innen mit fragwürdigen Projektionen und einer Freundschaft, die sich neu sortiert, baut sich die komplexe Realität des ersten Verliebtseins auf.
Generation
© Urucu Media
Eine Familie, eine Trennung, zwei Geschwister. Zwei Arten, sich durch die Welt zu bewegen und Sinn zu finden, zwei Wahrheiten, die einander nicht decken, zwei Wahrheiten die einander nicht ausschließen. Und ein Film, in dem beides Platz findet, in dem beides eine Form findet, in dem aus Zwei ein Drittes entsteht, das die Liebe ist, die bleibt.
© Jasper Wolf
Flirrende Lichter, rauschende Partynacht. Am Morgen danach: Keine Worte finden, bis sich die schmerzhafte Eindeutigkeit nicht mehr zurücknehmen lässt. Die Tarot-Karte sagt, dass alles ok wird. Die beste Freundin sagt, dass alles ok wird. Der Körper treibt zwischen Wasseroberfläche und Sommerhitze, während Väter und Brüder zu Verbündeten werden und Schwere vorsichtig der Leichtigkeit weicht.
© Rosa Hadit Hernández, Colectivo Colmena
Um eine Abtreibung zu bezahlen, klaut die eine das Geld, das die andere damit verdient hat, Vapes zu verticken. Was sich daraus entspinnt, ist nicht zuletzt die komplexe und emotional vielschichtige Geschichte der Freundinnenschaft von zwei jungen Frauen, die eine Welt voller Macht- und Geschlechterhierarchien navigieren, in der Verbündete nicht leicht zu finden sind. Am wenigsten unter den Erwachsenen.
Ein Punk, von einem obskuren Suff-Gebräu mit ungeahnten Kräften versehen, tritt an gegen den Status quo der Welt, in flirrend körnigen und manchmal übermalten Schwarz-Weiß-Bildern. Superheld*innen-Kino als wüstes, fröhlich-wütendenes Punk-Manifest.
Eigentlich haben Filme aufgehört, homosexuelle Charaktere kompromisslos sterben oder wenigstens leiden zu lassen. Höchste Zeit, eine viel diskutierte Trope der Filmgeschichte aufzugreifen und, tief verankert in einer Coming-of-Age-Erzählung, neu zu verhandeln. Trotz blutiger Horror- und campiger Gore-Szenarien und nicht zuletzt expliziter Warnung im Filmtitel: Die eigene Wahrheit ist unumgänglich.
© Jamie Guerra
Vier Schwarze junge Frauen, die der Sklaverei entfliehen, vier weiße Frauen, die sich anschließen, um anderem zu entkommen, das doch auch das Gleiche ist. Bilder, die Bruchlinien von Race, Klasse und Geschlecht sichtbar machen. Historienkino, das Gestern in neues Licht taucht, um anders von Heute sprechen zu können.
© Cris Lucena
Krebs: gemein. Eltern: unerträglich. Feriencamp: idiotisch. Camp Counselor: peinlich. Aber dann sind da doch andere, deren Gesellschaft gut tut. Kompliz*innenschaft und Annäherung, Liebe vielleicht, und jedenfalls wird klar, dass Überleben noch nicht Leben heißt. Und worüber man nicht sprechen kann, davon kann man tanzen.
© Colin J Smith, SUNNY DANCER Distribution Limited
Ein Blick von den Rändern, die Stadt wie sie gelebt wird und selten gezeigt. Übersehene Leben im Fokus, ein Blick auf die Übergänge, zwischen Müssen und Wollen, zwischen Peripherie und Zentrum, zwischen Leben und Tod. Moderne Gespenster, ein Rutschen aus der Welt, ein Festhalten. Ein Licht, das so ganz besonders ist, an den Grenzen des Sichtbaren und das am Ende leuchtet, Kino-hell.
© Tom Otte, VajdaFilm
Zwei Geschichten vom Sterben, zwei Geschichten vom Überleben. Ein Dokumentarfilm als Angebot: Gemeinsam zu trauern, der Kreativität, dem Schaffen und den Personen zu erinnern, die dem Suizid nicht entkommen sind. In Collagen, Musik und kompromissloser Sanftheit fängt der Film auf, was die Gesellschaft für trans-Communities noch nicht immer hergibt: Den Schutz, sich zu entfalten und einen Blick nach vorn.