Berlinale: Berlinale Goes Kiez


Berlinale Goes Kiez 2019

Seit 2010 würdigt Berlinale Goes Kiez die lebendige Kinovielfalt in der Hauptstadtregion und macht an sieben aufeinanderfolgenden Abenden je ein Kiezkino zum zusätzlichen Spielort der Berlinale. Wenn vom 9. bis 15. Februar 2019 der Rote Teppich täglich in einem anderen Kiez ausgerollt wird, stehen nicht nur die Filmteams im Rampenlicht, sondern auch die Kinos und ihre Besucher*innen selbst. Zum zehnten Jubiläum kehrt Berlinale Goes Kiez in einige Lichtspielhäuser aus dem ersten Jahr zurück und besucht drei Kiezkinos zum ersten Mal.

Zur Ankündigung laden Andrea Stosiek (Sputnik Kino), Matthias Stütz (Kino Union), Elisa Rosi und Hansi Oostinga (Lichtblick Kino), Oliver Speiser (b-ware! Ladenkino), Thomas Baumann (Blauer Stern), Elena Zimmer-Bashir (Odeon) sowie Anne Lakeberg und Wiebke Thomsen (City Kino Wedding) in kurzen Videoportraits zur Entdeckung ihrer Kinos ein. Während des Festivals heißen sie die Kiez-Besucher*innen dann persönlich willkommen und unterstützen somit den nahbaren Charme der Sonderreihe.
Das komplette Programm von Berlinale Goes Kiez wird am 29. Januar bekannt gegeben.
Tickets für alle regulären Vorführungen gibt es ab dem 04. Februar überall dort, wo es Berlinale-Tickets gibt, sowie im jeweiligen Kiezkino.

Dem Anliegen des Festivals, Barrieren abzubauen und kulturelle Teilhabe zu ermöglichen, wird Berlinale Goes Kiez auch in diesem Jahr durch eine Sonderveranstaltung in einem Gefängnis gerecht.

Samstag, 9.2. – Sputnik Kino (Kreuzberg)

Andrea Stosiek (Sputnik Kino)

Sonntag, 10.2. – Kino Union (Friedrichshagen)

Matthias Stütz (Kino Union)

Montag, 11.2. – Lichtblick-Kino (Prenzlauer Berg)

Elisa Rosi und Hansi Oostinga (Lichtblick Kino)

Dienstag, 12.2. – b-ware! Ladenkino (Friedrichshain)

Oliver Speiser (b-ware! Ladenkino)

Mittwoch, 13.2. – Blauer Stern (Pankow)

Thomas Baumann (Blauer Stern)

Donnerstag, 14.2. – Odeon (Schöneberg)

Elena Zimmer-Bashir (Odeon)

Freitag, 15.2. – City Kino Wedding

Anne Lakeberg und Wiebke Thomsen (City Kino Wedding)

Sonderveranstaltung in der JVA Plötzensee

Helena Zengel in Systemsprenger von Nora Fingscheidt

Am Donnerstag, den 14. Februar, wird um 17:00 Uhr in der Justizvollzugsanstalt Plötzensee Systemsprenger von Nora Fingscheidt aus dem Wettbewerb gezeigt. Die Sonderveranstaltung ist erstmals auch für externes Publikum zugänglich. Im Anschluss an die Vorführung steht die Regisseurin gemeinsam mit Hauptdarstellerin Helena Zengel sowie den Produzenten Peter Hartwig, Jonas Weydemann und Koproduzentin Frauke Kolbmüller für ein Gespräch mit den Zuschauer*innen zur Verfügung.

Aufgrund des außergewöhnlichen Veranstaltungsortes gelten besondere Zugangsregelungen. Tickets für die Sonderveranstaltung können nur an den zentralen Vorverkaufskassen der Berlinale und nach vorheriger Anmeldung unter Nennung des vollen Namens erworben werden. Die Karten sind somit personengebunden und nicht übertragbar.

Am Tag der Veranstaltung ist der Einlass in die JVA Plötzensee nur nach Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses möglich. Wertgegenstände wie Handys, Schlüssel, Geld, Kreditkarten, usw. sowie Nahrungsmittel dürfen nicht mitgeführt werden. Es steht eine begrenzte Anzahl an Schließfächern zur Verfügung. Aufgrund der geringen Schließfachgrößen bitte kein großen Taschen oder Gepäckstücke mitführen.
Bitte planen Sie 45 Minuten für den Zugang ein. Für Zuspätkommende kein Einlass.

Donnerstag, 14. Februar 2019, 17:00 Uhr
Sonderveranstaltung in der Justizvollzugsanstalt Plötzensee
Systemsprenger von Nora Fingscheidt (Wettbewerb)
Justizvollzugsanstalt Plötzensee
Friedrich-Olbricht-Damm 17 (Zugang über Pforte II)
13627 Berlin

Berlinale Goes Kiez wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg unterstützt.