Berlinale: Festivalmedien


Technische Spezifikationen für Festival- und EFM-Medien

Fristen

Medien für den Einsatz im Festival bzw. EFM müssen bis zum 7. Februar 2020 vorliegen. Bei verschlüsselten DCPs müssen die (D)KDMs ebenfalls bis zu diesem Datum vorliegen. Das Einhalten dieser Frist ist für die Gewährleistung eines reibungslosen Festivalablaufs von höchster Wichtigkeit, da alle eingehenden Medien vor ihrem ersten Einsatz im Kino eine umfassende und entsprechend zeitaufwändige Testroutine durchlaufen.

Express Handling Fee
Für EFM-Kunden besteht die Möglichkeit, eine Expressbearbeitung der eingehenden Medien durchzuführen. Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall eine Expressbearbeitungsgebühr erhoben wird und dass diese Gebühr grundsätzlich erhoben wird, wenn Medien erst nach Ablauf der oben genannten Frist im Film Office vorliegen.

Bitte informieren Sie das , sobald Sie wissen, dass Ihr Medium nicht rechtzeitig zum 7. Februar 2020 vorliegen wird. Bitte beachten Sie, dass Ihr Medium spätestens 5 Tage vor der ersten Vorführung im Film Office vorliegen muss, damit die Vorführung nicht gefährdet wird.

Zugelassene Formate für Festival- und EFM-Screenings

Die im Festival und EFM zugelassenen Formate sind DCP, ProRes Quicktime und die analogen Filmformate: 70mm, 35mm, 16mm. Andere Formate sind nicht zugelassen.

DCP

Anlieferung  
Aspera Upload Upload über den Aspera Server der Berlinale. Bitte das für Zugangsdaten kontaktieren.
Hard Drive USB 3.0 oder CRU Festplatte (SSD bevorzugt)
Linux formatiert (ext2/ext3) gemäß ISDCF Empfehlung.
Naming  
DCP Naming Die Benennung der CPL sollte den Regeln der ISDCF DCP Naming Convention in ihrer aktuellsten Version (9.6.1) entsprechen.
Image  
Bildformat HD, Full, Flat oder Scope (2K oder 4K)
Encoding JPEG 2000 (variable Bitrate bevorzugt)
Bitrate <= 250 MBit/s
Frame rates 24 fps, 25 fps, 30 fps oder 48 fps
3D In ausgewählten Spielstätten verfügbar. Details siehe Spielstättenliste (231 KB).
HFR In den meisten Spielstätten verfügbar. Details siehe Spielstättenliste (231 KB).
EclairColor In ausgewählten Spielstätten verfügbar. Bitte kontaktieren Sie das , falls Sie eine Vorführung mit EclairColor planen.
DolbyVision Wird nicht unterstützt – kein akzeptiertes Format.

Bitte beachten: Nur im Falle, dass die DCPs in bildfüllendem Full-, Flat-, Scope- oder HD-Container angelegt wurden, kann die Berlinale bei der Kinoprojektion die korrekte Maskierung der Bildkanten gewährleisten. Bei allen anderen Seitenverhältnissen kann die Kantenmaskierung nur annäherungsweise vorgenommen werden, wobei sich die Berlinale selbstverständlich darum bemühen wird, die bestmögliche Lösung für das jeweilige Bildformat zu finden.

Audio  
Audio Format 2.0* oder 5.1
(7.1, Atmos and Auro sind in ausgewählten Spielstätten verfügbar - Details siehe Spielstättenliste (231 KB)).
Channel Layout Gemäß ISDCF-Richtlinie.

*Bitte beachten: Stereo (2.0) DCPs werden bei der Kinoprojektion grundsätzlich als Upmix auf 5.1 wiedergegeben, um einen für das Publikum akzeptablen Raumklang zu gewährleisten – es sei denn, die Produktion besteht ausdrücklich auf einer Vorführung im originalen 2.0 Tonformat und informiert das rechtzeitig darüber, dass kein Upmix gewünscht wird. Das Film Office weist allerdings darauf hin, dass bei der Wiedergabe von 2.0 Ton der Center-Lautsprecher stumm bleibt, was insbesondere in großen Sälen zu einem sehr eigenartigen Klangbild führt.

Untertitel  
Format Bevorzugt werden eingebrannte Untertitel.
Untertitel in XML oder PNG Format werden akzeptiert.
Untertitel müssen im sichtbaren Bildfeld positioniert werden. Sie dürfen nicht im schwarz kaschierten Teil einer Letterbox stehen.
Bitte beachten Sie, dass bei der Kinoprojektion aufgrund der jeweiligen Projektoreneinstellungen ein Bildbeschnitt von bis zu 3% am unteren Bildrand im Rahmen der Norm liegt und dass Untertitel daher nicht zu nah an die Bildkante gesetzt werden dürfen!
Weitere Details zu Untertiteln finden Sie weiter unten.

KDMs

Eine Verschlüsselung der DCPs wird nicht verlangt. Sollten Sie ein verschlüsseltes DCP zur Verfügung stellen, so beachten Sie bitte, dass die Berlinale seit 2012 ausschließlich mit Distribution KDMs (DKDMs) arbeitet. Für alle verschlüsselten DCPs wird daher ein DKDM angefordert, das vom Tag der Anlieferung des DCPs bis zum Ende des Festivals/EFM gültig sein muss. DKDMs sollen ausschließlich über das Digital Cinema Portal der Berlinale zugestellt werden. Per E-Mail-Anhang zugeschickte DKDMs werden nicht akzeptiert.

Festivalteilnehmer bzw. EFM-Kunden erhalten automatisiert Zugangsdaten für das Digital Cinema Portal der Berlinale. Diese Anmeldeinformationen sind streng vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Sollten Sie wünschen, dass das Festival weitere Zugänge freischaltet (z.B. für die Postproduktionsfirma oder den Vertriebspartner Ihrer Produktionsfirma), so kontaktieren Sie bitte das .

Angesichts der enorm hohen Zahl von DCP-Vorführungen im Rahmen von Festival und EFM ist die Arbeit mit DKDMs für die Berlinale von höchster Priorität. Nur der Einsatz von DKDMs ermöglicht die reibungslose Durchführung der vielfältigen Prüfroutinen, die jedes Medium vor dem ersten Kino-Einsatz durchläuft. Diese Prüfroutinen sind unabdingbare Voraussetzung für die Qualitätssicherung bei allen Vorführungen im Rahmen von Festival und EFM.

DKDMs müssen SMPTE ST 430-1 konform sein und in der „Modified Transitional 1“ Formulierung gemäß ISDCF-Richtlinien vorliegen. DKDMs sollen gemäß KDM Naming Convention benannt werden.

ProRes

Als Vorführmedium zur Verfügung gestellte ProRes werden grundsätzlich seitens der Berlinale in DCPs umgewandelt und dann als DCP vorgeführt. Für diese standardisierte Wandlung von ProRes zu DCP erhebt die Berlinale keine Gebühren. Die aus ProRes erstellten DCPs werden zum Abschluss des Festivals vernichtet und können nicht an die Teilnehmer / Kunden ausgehändigt werden.

Bild  
Codec ProRes, ProRes 444, ProRes HQ
Frame Dimensions HD (1920 x 1080) or 2K (1998 x 1080)
Scanning Method progressive
Colour Sampling 4:2:2 or 4:4:4
Frame rates 23.98 fps, 24 fps, 25 fps, 29,97 fps
Gamma Apple ProRes Codecs haben einen nativen Gammawert von 2.2
Audio  
Audio Format 2.0 Stereo* oder 5.1 Linear PCM
Channel Layout L-R oder L-R-C-Sub-LS-RS

*Bitte beachten: In Stereo (2.0) angelegte Projekte werden bei der Kinoprojektion grundsätzlich als Upmix auf 5.1 wiedergegeben, um einen für das Publikum akzeptablen Raumklang zu gewährleisten – es sei denn, die Produktion besteht ausdrücklich auf einer Vorführung im originalen 2.0 Tonformat und informiert das Film Office rechtzeitig darüber, dass kein Upmix gewünscht wird. Das Film Office weist allerdings darauf hin, dass bei der Wiedergabe von 2.0 Ton der Center-Lautsprecher stumm bleibt, was insbesondere in großen Sälen zu einem sehr eigenartigen Klangbild führt.

Untertitel  
Format Bei ProRes müssen die Untertitel zwingend eingebrannt sein. Die Berlinale akzeptiert für ProRes keine separat angelieferten UT-Spuren im .sub, .srt oder .xml Format.
Untertitel müssen im sichtbaren Bildfeld positioniert werden. Sie dürfen nicht im schwarz kaschierten Teil einer Letterbox stehen.
Bitte beachten Sie, dass bei der Kinoprojektion aufgrund der jeweiligen Projektoreneinstellungen ein Bildbeschnitt von bis zu 3% am unteren Bildrand im Rahmen der Norm liegt und dass Untertitel daher nicht zu nah an die Bildkante gesetzt werden dürfen!
Weitere Details zu Untertiteln finden Sie weiter unten.

Film (70mm, 35mm, 16mm)

Informieren Sie bitte frühzeitig das , sollten Sie eine Vorführung in einem der genannten analogen Formate beabsichtigen. Projektionsmöglichkeiten für analoges Filmmaterial stehen nur in begrenztem Rahmen und nur in wenigen ausgewählten Kinos zur Verfügung.

Anlieferung / Upload von Festival- und EFM-Medien

Folgende Anliefermöglichkeiten stehen zur Verfügung:

Art der Anlieferung
Aspera Upload (DCP / ProRes) Bevorzugt
Festplatte Akzeptiert
Film (70mm, 35mm, 16mm) Bitte das kontaktieren

Aspera Upload (DCP/ProRes)

Die Berlinale nutzt die Aspera™-Technologie für den geschützten, sicheren und effizienten Online-Transfer von Vorführmedien (DCP und ProRes). Die Datenübermittlung erfolgt hierbei Browser-basiert über das Digital Cinema Portal der Berlinale. Individuelle Zugangsdaten zum Digital Cinema Portal werden allen Festivalteilnehmer bzw. EFM-Kunden automatisiert zugestellt.

Technische Voraussetzungen

Eine Internetverbindung mit einer minimalen Uploadgeschwindigkeit von 50 Mbit/s ist für die Nutzung der Aspera-Technologie Voraussetzung. Bei einer Geschwindigkeit von 50 Mbit/s dauert die Übertragung eines DCP mit 150 GB Datenvolumen ungefähr 8 Stunden. Die ungefähre Dauer der Übertragung Ihres DCPs können Sie mithilfe des Aspera Performance Calculator berechnen.

Zur Ermittlung der durchschnittlichen Übertragungsgeschwindigkeit (Upload) Ihrer Internet-Verbindung nutzen Sie bitte den Speedtest.

Unterstützte Browsertypen und das Aspera Connect Plugin

Das Digital Cinema Portal der Berlinale finden Sie unter der Adresse https://dcinema.berlinale.de/.

Die unterstützten Browsertypen entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle:

Unterstützte Betriebssysteme und Browsertypen
Betriebssystem Windows 7
Windows 10
MacOS 10.12 und höher
Browsertypen Chrome Version 66.0 und höher
Firefox 60.0 und höher
Safari Version 11.1 und höher
Aspera Connect Plugin Version 3.8 und höher

Bitte beachten: Internet Explorer / Edge wird nicht unterstützt!

Um Aspera nutzen zu können, muss zunächst das Aspera Connect Browser Plugin installiert werden. Beim ersten Aufruf der Website des Digital Cinema Portal wird Ihnen die Installation des Plugins automatisch angeboten. Das Plugin kann auch direkt installiert werden über http://downloads.asperasoft.com/connect2/.

Um die korrekte Installation des Aspera Plugin zu überprüfen, besuchen Sie gegebenenfalls die Website https://test-connect.asperasoft.com/.

Zugangsdaten zum Digital Cinema Portal

Nach erfolgter Einladung zum Festival bzw. nach bestätigter Anmeldung zum EFM erhalten Sie automatisch Ihre persönlichen Zugangsdaten zum Digital Cinema Portal der Berlinale. Sollten Sie diese Zugangsdaten nicht erhalten, so können Sie diese im anfordern. Die Zugangsdaten sind streng vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Sollten Sie wünschen, dass weitere Zugänge freigeschaltet werden (z.B. für die Postproduktionsfirma oder den Vertriebspartner Ihrer Produktionsfirma), so kontaktieren Sie bitte ebenfalls das .

Anpassen der Upload-Geschwindigkeit

Klicken Sie auf das unten angezeigte Symbol, um das Fenster „Transfer Monitor“ zu öffnen

Der „Transfer Monitor“ zeigt die aktuelle Upload Geschwindigkeit sowie die maximale Bandbreite für den Upload an. Sie können die Ziel-Upload-Geschwindigkeit manuell anpassen, indem Sie den Pfeil nach oben und unten bewegen.

Wichtig: Wählen Sie nicht eine Upload-Geschwindigkeit, die höher ist als die Upstream-Bandbreite Ihres Internetzugangs. Dadurch sendet Aspera mehr Daten, als Ihre Verbindung verarbeiten kann, und es kommt zu Datenverlusten und erneuten Übertragungen.

Quicksupport für Aspera Upload

Sollten Sie Probleme beim Hochladen auf den Aspera-Server haben, kontaktieren Sie bitte das , das Ihnen gerne weiterhilft.

Festplatten

Wenn Sie den Aspera-Upload nicht verwenden können, können Sie Ihre DCP- und ProRes-Dateien weiterhin auf Festplatten schicken. Alle Transportkosten (Hin- und Rücktransport) einschließlich der etwaigen Zollabfertigung müssen vom Teilnehmer bzw. vom EFM-Kunden getragen werden.

Akzeptiert werden sowohl USB 3.0 als auch CRU-Festplatten. Die Festplatten müssen mit einer 230-V-Stromversorgung kompatibel sein. SSDs werden bevorzugt.

Bei Versand aus Nicht-EU-Ländern: Bitte verwenden Sie die von Ihrem Kurierdienst bereitgestellte Proforma-Rechnungsvorlage und geben Sie einen moderaten Zollwert (ca. 20 USD) sowie als Versandzweck „Warenmuster“ (NICHT „gewerblich“) an.

Bitte teilen Sie dem die Frachtscheinnummer (AWB) Ihrer Sendung und das voraussichtliche Ankunftsdatum mit.

Untertitel für Festival- und EFM-Screenings

Allgemeines

Bevorzugt werden eingebrannte Untertitel.

Nachfolgend finden Sie die akzeptierten Dateiformate.

  DCP ProRes
Eingebrannte Untertitel Bevorzugt Bevorzugt
XML, PNG, MXF Subtitles Akzeptiert Nicht akzeptiert
Andere Formate (.sub, .srt, etc.) Nicht akzeptiert Nicht akzeptier

Untertitel müssen im sichtbaren Bildfeld positioniert werden. Sie dürfen nicht im schwarz kaschierten Teil einer Letterbox stehen.

Es wird dringend empfohlen, dass Sie Ihre Untertitel von einem professionellen Untertitelungsdienstleister herstellen lassen.

Positionierung

Bitte beachten Sie, dass bei der Kinoprojektion aufgrund der jeweiligen Projektoreinstellungen ein Bildbeschnitt von bis zu 3% am unteren Bildrand im Rahmen der Norm liegt und dass Untertitel daher nicht zu nah an die Bildkante gesetzt werden dürfen. Es wird empfohlen eine „safe area“ von mindestens 5% einzuhalten.

Nach der Erfahrung des Film Office können folgende Richtwerte für die Untertitel übernommen werden:

  • Fontgröße: zwischen 38 und 40pt
  • VAlign „bottom“ mit einer VPosition der untersten Zeile zwischen 8.0 und 10.0

Bilinguale Untertitel

Bilinguale Untertitel werden nur bei Filmen benötigt, die in den Wettbewerb eingeladen werden. In allen anderen Sektionen werden (für nicht englischsprachige Dialoge) nur englische Untertitel benötigt.

Sprache Wettbewerb Alle anderen Sektionen
Englisch Deutsche Untertitel Keine Untertitel nötig
Deutsch Englische Untertitel Englische Untertitel
Alle anderen Sprachen Bilinguale Untertitel:
Deutsch / Englisch
Englische Untertitel

Für die Erstellung zweisprachiger Untertitel bietet die Berlinale den Teilnehmern des Wettbewerbs Unterstützung durch eine professionelle Untertitelfirma an. Die Beratung hinsichtlich der redaktionellen, ästhetischen und technischen Aspekte bei der Erstellung zweisprachiger Untertitel ist in diesem Falle kostenlos (nicht aber die Erstellung der Untertitel selbst, sollten Sie diese anschließend beauftragen). Die Programmorganisation stellt ein gesondertes Informationsblatt für die Erstellung bilingualer Untertitel zur Verfügung.

FAQ

Kann ich eine Kopie des aus meiner QuickTime-Datei erstellten DCPs erhalten?
Nein. Aus rechtlichen und technischen Gründen ist es nicht möglich, eine Kopie des von der Berlinale erstellten DCPs auszuhändigen.

Bevorzugt die Berlinale Interop- oder SMPTE-DCPs?
Derzeit können alle von Festival und EFM verwendeten Systeme sowohl Interop- als auch SMPTE-DCPs abspielen. Dennoch wird dringend empfohlen, ein SMPTE-DCP zu erstellen, da es gegenüber dem älteren Interop-Format verschiedene Vorteile bietet, insbesondere eine größere Auswahlmöglichkeit bei Bildraten und Metadaten. Außerdem bieten SMPTE-DCPs eine verbesserte Sicherheit und größere Fehlerfreiheit bei der Wiedergabe von Untertiteln.

Kann ich anwesend sein, während mein DCP getestet wird?
Nein. Aus Sicherheitsgründen dürfen während der internen Qualitätskontrollen keine Gäste anwesend sein.

Kann ich ein Test-Screening oder eine Probe für mein DCP-Screening ansetzen?
Aufgrund des engen Zeitplans während Festival und EFM bietet das Film Office keine Test-Screenings für DCPs an. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr DCP vor dem Upload/Versand an das Film Office gründlich getestet wurde. Die einzigen Ausnahmen von dieser Regel gelten für Filme im Wettbewerb und für EFM-Kunden, die eine zusätzliche Testvorführung gebucht haben.

Warum und wie testet die Berlinale mein DCP?
Die Erfahrung hat gezeigt, dass DCPs häufig technische Fehler aufweisen, die zu Problemen bei der Kinovorführung führen können. Um eine reibungslose Vorführung zu gewährleisten, wurde daher eine umfassende automatisierte Testroutine entwickelt, die alle DCPs vor der ersten Kinovorführung durchlaufen müssen. Die Tests konzentrieren sich auf Fehler in der Datenstruktur und Interoperabilitätsprobleme, die während der Wiedergabe auf einem bestimmten Projektionssystem auftreten können.
Es liegt jedoch in der Verantwortung des Teilnehmers bzw. des EFM-Kunden, das zur Verfügung gestellte DCP im Vorhinein von Anfang bis Ende in einem SMPTE-kompatiblen Kino zu testen, bevor es an das Festival geschickt wird.

Warum benötigt die Berlinale für meine Vorführungen ein DKDM?
Es gibt zwei Gründe, warum das Film Office Sie bittet, ein DKDM zu liefern:
1) Mit einem DKDM können ohne Zeitverzögerung KDMs (Keys) für die Spielstätten generiert werden, die das Film Office für Festival- und EFM-Screenings nutzt. Für den Fall, dass ein Screening kurzfristig in einen anderen Saal verlegt oder Projektoren / Server ausgetauscht werden müssen, kann das Film Office bei Bedarf ohne Verzögerung neue Schlüssel generieren.
2) DKDMs erlauben die Generierung von KDMs für die Testsysteme. Ohne Schlüssel kann das Film Office die erforderlichen Tests nicht durchführen.

Wie speichert das Festival die DCPs und KDMs?
Sowohl DCPs als auch KDMs werden in einer sicheren Umgebung gespeichert. DCP-Speicherraum, Ingest-Systeme und das Rechenzentrum, in dem alle Daten zentral gespeichert werden, unterliegen einer besonderen Zugriffskontrolle.

Kontakt

Internationale Filmfestspiele Berlin
Film Office
Voxstraße 3
10785 Berlin
Deutschland

Tel. +49 • 30 • 259 20 • 888
Fax +49 • 30 • 259 20 • 899
E-Mail:

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