Perspektive Deutsches Kino

Filme in der Perspektive Deutsches Kino - eine Auswahl

Perspektive bedeutet Zukunft, Chance, Hoffnung. Sie eröffnet neue Wege, zeigt ungewöhnliche Blickwinkel, dokumentiert die Realität, beglückt durch Eskapismus. Oder alles zusammen.

Die Perspektive Deutsches Kino präsentiert in Deutschland produzierte Debüt- und Zweitfilme mit universalen, internationalen Geschichten. Ihre Narrative sind vielfältig und mutig, ihre Macher*innen schmieden und inszenieren sie voller Neugier, Feuer und Originalität.

Die Perspektive Deutsches Kino ist die Sektion für aufregenden Nachwuchs im Filmland Deutschland. Willkommen sind Spielfilme und Essays, dokumentarische Formen und kürzere Formate. Die filmischen Ideen sollen zu Diskussionen anregen, berühren und die Augen öffnen. Denn Filmemachen heißt, die Welt – und die Zukunft – mitzugestalten.

Seit August 2022 leitet Jenni Zylka die Sektion.

© faktura film

Eine Auswahl an Festivalbildern der letzten Jahre

Die stärkere Einbindung des deutschen Films in die Berlinale war eines der Kernanliegen von Dieter Kosslick bei seinem Debüt als Festivaldirektor im Jahr 2002. Mit der Perspektive Deutsches Kino schuf er eine Sektion, die sich eigens diesem Wunsch widmet und dem Nachwuchs des deutschen Films eine Möglichkeit zur Präsentation auf einem der wichtigsten Filmfestivals der Welt bietet. Alfred Holighaus war Mitbegründer der Perspektive und leitete die Reihe neun Jahre lang. Zur Berlinale 2011 übernahm Linda Söffker und prägte das Profil der Sektion. Im August 2022 wurde sie von Jenni Zylka als neuer Leiterin der Perspektive abgelöst.

Regisseur*innen wie Jan Speckenbach, Nicole Vögele, Dietrich Brüggemann, Anne Zohra Berrached, Nico Sommer, Sonja Heiss, Johannes Naber, Bettina Blümner, Nikias Chryssos oder Annekatrin Hendel präsentierten hier ihre ersten Werke.

Etablierte Produzent*innen wie Peter Rommel, Herbert Schwering und Christine Kiauk oder Florian Koerner von Gustorf produzierten Filme von herausragenden deutschen Nachwuchstalenten, die die Perspektive zeigte. Zu den jungen Produzent*innen, die hier ihre ersten Arbeiten noch unter der Ägide ihrer Filmhochschule präsentierten, zählen Jochen Laube, Fabian Maubach, Sol Bondy, Jamila Wenske, Anna und Linus de Paoli und Martin Heisler.

Film ist kollektive Kunst. Denn Kreative aus allen Gewerken schließen sich zusammen, um ihr Bestes zu geben. Die Berlinale steht für nachhaltige Talentförderung und auch Perspektive Deutsches Kino und Berlinale Talents legen ein besonderes Augenmerk auf die Unterstützung und Sichtbarkeit aller Bereiche des Filmemachens.

Das Format Perspektive Match hat sich zum Ziel gesetzt, erfahrene Filmschaffende mit Nachwuchstalenten aus den gleichen Gewerken in einen künstlerischen Austausch zu bringen. Bei einigen Filmen aus dem aktuellen Programm der Perspektive Deutsches Kino wird darum je ein*e Verantwortliche*r aus einem pro Film unterschiedlichen Gewerk zum Perspektive-Talent erkoren. In Kooperation mit Berlinale Talents werden an vier Nachmittagen im HAU Hebbel am Ufer Theater (HAU1) die Perspektive-Talente mit Gewerks-Kolleg*innen der Deutschen Filmakademie bei einem Panelgespräch zusammengebracht. Hier sollen Erfahrungen geteilt, neue Sichtweisen eröffnet und die Kunst des Filmemachens mit dem Publikum gefeiert werden. Vorab wird ein Film aus dem Schaffen der Gewerks-Kolleg*innen gezeigt.

Perspektive Match ist eine Kooperation zwischen Perspektive Deutsches Kino, der Deutschen Filmakademie und Berlinale Talents.

Die Sektion Perspektive Deutsches Kino lädt zum Gespräch vor Publikum: Beim Talk „Reden über Film“ gewähren hochkarätige Filmschaffende aus verschiedenen Gewerken Interessierten und Branchenmitgliedern Einblicke in spezifische Bereiche wie Casting oder Musik.

Die Gespräche finden im Manifesto in The Playce in deutscher Sprache statt, der Eintritt ist frei.

Das Veranstaltungen zur 73. Berlinale werden im Programm veröffentlicht.

Sektionsübergreifende Preise bzw. Preise unabhängiger Jurys:

Kontakt

Leitung
Jenni Zylka

Tel. +49 30 25920-457