Kompass-Perspektive-Preis & Kompagnon Fellowship

Der Kompass-Perspektive-Preis wird an den besten Film aus dem aktuellen Programm der Perspektive Deutsches Kino vergeben. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Als Trophäe bekommt der/die Regisseur*in einen Kompass überreicht.

Gemeinsam vergeben Perspektive Deutsches Kino und Berlinale Talents jährlich den Kompagnon Fellowship. Teilnahmeberechtigt sind Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen eines Kurz- oder Langfilms aus dem jeweils letzten Jahrgang der Perspektive Deutsches Kino sowie dauerhaft in Deutschland lebende Teilnehmende der „Script Station“, „Doc Station“ oder „Short Film Station“ der aktuellen Edition von Berlinale Talents.

Eine dreiköpfige Jury wählt jeweils eine*n Gewinner*in von Berlinale Talents und Perspektive Deutsches Kino aus. Neben einem Stipendium von 5.000 Euro (2.500 Euro für Kurzfilme) zur unabhängigen Drehbuch- bzw. Projektentwicklung bietet der „Kompagnon“ ein Mentorenprogramm zur Stärkung der künstlerischen Handschrift, berufsbegleitende Coachings sowie die bessere Vernetzung mit der Branche.

Kompass-Perspektive- und Kompagnon Fellowship Jury 2023

© Sylvia Steinhaeuser

Anne Fabini (Bundesrepublik Deutschland)

Anne Fabini montiert Dokumentar- und Spielfilme. Für den 2019 Oscar-nominierten Dokumentarfilm Of Fathers and Sons erhielt sie den Deutschen Filmpreis. Der Dokumentarfilm Writing With Fire, dessen Schnitt sie betreute, wurde mit 34 internationalen Preisen ausgezeichnet und war 2021 ebenfalls Oscar-nominiert. Im Encounters-Wettbewerb der Berlinale 2022 hatte Zum Tod meiner Mutter Premiere. Anne Fabini wurde für ihre Arbeit vielfach nominiert, und 2013 mit dem Preis der Deutschen Filmkritik ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Deutschen, der Europäischen und der Amerikanischen Filmakademie.

© Mathias Bothor

Dela Dabulamanzi (Bundesrepublik Deutschland)

Dela Dabulamanzi absolvierte ein Schauspielstudium in Berlin. Sie war unter anderem in Almania, Sag du es mir, Druck, Beat, Die Drei Fragezeichen und Para - Wir sind King zu sehen. Als Theaterschauspielerin verantwortete sie mit dem Kollektiv Label Noir Produktionen wie das Theaterstück „Heimat, bittersüße Heimat“, das durch den ersten Full Black Cast auf einer Deutschen Bühne Aufmerksamkeit erregte, sowie die Reihe „Die Gelegenheit“ von afro-diasporischen Autor*innen. Sie arbeitete als Synchronsprecherin für Orange Is the New Black, Django Unchained oder Black Panther und für Computerspiele wie „Assassins Creed“ und „Cyber Punk“.

© Anna Intermann

Jöns Jönsson (Schweden)

Der Schwede Jöns Jönsson begann 2006 sein Regiestudium an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF in Deutschland. Sein Kurzfilm Havet lief im Wettbewerb des Berlinale Shorts-Programms 2009. Sein Spielfilmdebüt Lamento wurde mit dem FIRST STEPS Award ausgezeichnet und feierte 2014 in der Perspektive Deutsches Kino Premiere. Sein letzter Film Axiom wurde 2022 für die Berlinale-Sektion Encounters ausgewählt.