Berlinale: Kulinarisches Kino


Kulinarisches Kino

Essen, Genuss und Umwelt sind die Kernthemen des Kulinarischen Kinos.

Das Programm besteht aus etwa zwölf aktuellen Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen über die angenehmen oder die dunklen Aspekte des Essens. Die Filme werden mit Blick auf ihre thematische und cineastische Qualität ausgewählt. In den vergangenen Jahren liefen unter anderem die Dokumentarfilme Monsieur Mayonnaise mit Philippe Mora von Trevor Graham, Soul von Ángel Parra und José Antonio Blanco, Schumanns Bargespräche mit Charles Schumann von Marieke Schroeder, NOMA – My Perfect Storm von Pierre Deschamps, Cooked von Alex Gibney und Ryan Miller nach dem Bestseller von Michael Pollan, die Chef’s Table-Episoden Tim Raue von Abigail Fuller, Massimo Bottura und Jeong Kwan von David Gelb, Sergio Herman, FUCKING PERFECT von Willemiek Kluijfhout, El Somni von Frank Aleu mit den Roca Brüdern und Food, Inc. von Robert Kenner. Das Publikum war begeistert von Spielfilmen wie César Chávez von Diego Luna, Comme un chef von Daniel Cohen mit Jean Reno, También la lluvia von Icíar Bollaín mit Gael García Bernal und Io Sono L’Amore von Luca Guadagnino mit Tilda Swinton,

Spitzenköch*innen kreieren nach dem Film des Hauptprogramms im Gropius Mirror Restaurant ein Menü, das vom Film des Abends inspiriert ist. Die international hochgeschätzten Chefköche Andoni Luis Aduriz, Eneko Atxa, Massimo Bottura, Paco Pérez und die Roca Brüder zeigten in der Küche des Kulinarischen Kinos ihre Meisterschaft. Frauen sind in der Haute Cuisine leider eine Seltenheit, doch drei Top-Köchinnen waren bereits Teil des Programms: Sonja Frühsammer, Lea Linster und Cornelia Poletto. In den elf Jahren des Kulinarischen Kinos wurde die deutsche Sterneküche unter anderem vertreten durch: Daniel Achilles, Bobby Bräuer, Alexander Dressel und die Jeunes Restaurateurs, Sven Elverfeld, Sebastian Frank, Michael Hoffmann, Michael Kempf, Alexander Koppe, Christian Lohse, Tohru Nakamura, Hendrik Otto und Tim Raue. Zum Menü fließen ausgezeichnete deutsche Weine. Ein Gespräch mit dem Filmteam rundet beim Dessert den Abend ab.

In den Spätvorstellungen um 22:00 Uhr laufen aktuelle Food-Filme ohne Menü. Nach dem Film ist das Gropius Mirror Restaurant für jedermann bis 02:00 Uhr geöffnet.

Alle Filme des Programms werden ohne Dinner wiederholt.

Das 12. Kulinarische Kino findet vom 18. bis 23. Februar 2018 statt.

Weitere Veranstaltungen

Zur „TeaTime“ um 17:00 Uhr finden im Gropius Mirror Restaurant Bücherpräsentationen, Paneldiskussionen und Tastings statt.

Am Vormittag des letzten Tages ist das „Youth Food Cinema“ geplant. Der Zutritt ist eingeladenen Schulklassen vorbehalten. Ziel dieser Veranstaltung ist es, das Bewusstsein für gesunde Ernährung in Schulen und die internationale Schulgarten-Bewegung zu fördern.

Die Kooperation mit der Reihe Berlinale Goes Kiez wird auch in der nächsten Ausgabe fortgesetzt und findet am 23. Februar 2018 statt.

Seit 2014 bringt das Kulinarische Kino gutes Essen auch auf die Straße und versorgt hungrige Festivalbesucher auf dem Berlinale Street Food Markt mit Street Food in Slow-Food-Qualität.

Die Filme des Kulinarischen Kinos können für den Glashütte Original Dokumentarfilmpreis (dotiert mit 50.000 Euro) nominiert werden.

Das Kulinarische Kino pflegt eine ideelle Partnerschaft mit der Internationalen Slow Food Bewegung.

Kontakt

Kulinarisches Kino
Potsdamer Straße 5
10785 Berlin