Berlinale

Time Was Endless (Antes o Tempo Não Acabava)

Synopsis
Anderson ist ein einheimischer, junger Mann, der mit den Oberhäuptern seiner Gemeinde, die am Stadtrand von Manaus liegt, in Konflikt steht. In dieser großen Stadt, im Herzen des Amazonas, scheinen die Traditionen der einheimischen Bevölkerung, dem zeitgenössischen Leben das sie führen, nicht standhalten zu können. Auf der Suche nach Selbstbestätigung, zieht Anderson in die Innenstadt, wo er alleine lebt und neue Gefühle und neue Herausforderungen erfährt. Doch der alte Schamane bringt ihn für ein letztes Ritual zurück.

Director’s note (momentan nur in Englisch verfügbar)
Time Was Endless behandelt den Konflikt zwischen Tradition und Moderne im urbanen Raum indigener Gemeinschaften. Die bevölkerungsreichsten indigenen ethische Gruppen, lassen sich in den Außenbezirken der Stadt und schaffen eine alternative Welt – ihre Kultur wird durch Kulturprogramme oder sozio-Pädagogischen Initiativen nicht voll unterstützt. Der Film nähert sich dem Dialog zwischen der städtischen Identität, welche die indigenen Gruppen durch die Momente des heranwachsenden, indigenen und städtischen Anderson erfahren. Als dieser herausfindet, wer er selbst ist, so tun dies die Menschen um ihn herum ebenso.

Weltpremiere
Internationale Filmfestspiele Berlin 2016, Panorama

Festivals
Internationale Filmfestspiele Berlin 2016
Cinélatino, Rencontres de Toulouse 2016
Brazilia Festival of Brazilian Cinema 2016
São Paulo International Film Festival 2016

Brasilien, 2016
Regie: Sérgio Andrade, Fábio Baldo
Produktion: Rio Tarumã Filmes (Brasilien), 3 Moinhos Produções (Brasilien), Autentika Films (Deutschland)
Deutscher WCF-Partner: Autentika Films
Weltvertrieb: Urban Distribution International (Frankreich)

Gefördert in der WCF-Jurysitzung im Juli 2015
Fördersumme: 30.000 €