Berlinale

The Road to Mandalay (Zai Jian Wa Cheng)

Synopsis
Lianqing und Guo begegnen sich, als sie beide illegal nach Thailand einreisen. Lianqing findet einen Job als Tellerwäscher in einem Restaurant, während Guo in einer Textilfabrik in der Vorstadt. Doch Guo’s Glaube an Lianqing nimmt rasch ab; ihre Liebe ist unabänderlich dem Untergang geweiht.

Director’s note
Personen, die in einer Gruppe leben, neigen dazu ein Gefühl der Sicherheit und Existenz zu verfolgen. In der Gesellschaft sind die Dinge, die diese Sicherheit unterstützen Geld, materieller Komfort, Arbeit und ein Ausweis. Nichtsdestotrotz benötigen manche Menschen spirituellen Trost, wie der Protagonist der Geschichte – Guo braucht die Liebe, um seine Existenz zu bestätigen, während Lianqing verzweifelt ihre „Papiere“ benötigt. Wie können Menschen ihre Existenz unter Beweis stellen? Wenn wir keine Beweise haben, welcher Gruppe gehören wir dann an? Welchem Land? Welcher Ethnie? Am Ende entscheidet sich Guo für die Vernichtung, um seine „Existenz“ hervorzuheben und zu beweisen.

Weltpremiere
Venice International Film Festival 2016

Festivals und Preise (Auswahl)
Fedeora Award for Best Film, Venice International Film Festival 2016
Golden Unicorn for a Feature Film, Amiens International Film Festival 2016
Toronto International Film Festival 2016
Busan International Film Festival 2016
Viennale 2016

Myanmar
Regie: Midi Z
Produktion: Flash Forward Entertainment (Taiwan), Myanmar Montage Productions (Myanmar), House on Fire (Frankreich), Bombay Berlin Film Productions (Deutschland)
Deutscher WCF-Partner: Bombay Berlin Film Productions
Weltvertrieb: tbc

Gefördert in der WCF-Jurysitzung im November 2015
Fördersumme: 30.000 €