Berlinale

I’m Going To Change My Name (Alaverdy)

Synopsis
Eine vernachlässigte Teenagerin, die mit ihrer erwachenden Sexualität und Selbstmordgedanken zu kämpfen hat, ist auf der Suche nach ihrem Vater, den sie nie kennengelernt hat. Ihre Mutter Sona (36) ist die attraktive Chorleiterin eines 13-köpfigen armenischen Kirchenchors. Sie leben in einer kleinen armenischen Stadt, entlang einer Eisenbahnstrecke. Doch Evridikas Horizont reicht nicht über die Internetfanseite zu dem Buch „Coin Locker Babies” von Ruy Murakami hinaus. Dort postet sie unter dem Namen "Anniko" Animationen und Gedichte, die sie ihrem zukünftigen Prinzen widmet. Als Pyotr (47), ein Mann aus Sonas Vergangenheit in einem roten BMW auftaucht, entflammt die Leidenschaft zwischen den beiden aufs Neue. Für Evridika bedeutet dies die endgültige Entfremdung von der Mutter. Sobald sie 14 ist, wird sie ihren Namen ändern.

Director’s note
Dies ist ein Film über die Gefühle einer 14-Jährigen. Vielleicht nicht im herkömmlichen Sinne ein Film, eher ein Gedicht oder ein Lied, aus Wörtern und Bildern, die ihren Kopf bevölkern. Die Helden dieses Gedichts sind Körper und Seele, Musik und Chaos, ein Fluss und alte Fabriken, ein Mädchen und eine Mutter, ebenso wie Liebe und Begehren aus der Sicht der 14-jährigen Evridika.


Weltpremiere
BFI London Film Festival 2012, Experimenta Section

Festivals und Preise (Auswahl)
BFI London Film Festival 2012
Best Film, Hayak National Film Awards Armenia 2013
Locarno International Film Festival 2013

Armenien 2012
Regie: Maria Saakyan
Produktion: Anniko Films (Armenien), Oscar Film (Dänemark), Flying Moon Filmproduktion (Deutschland)
Deutscher WCF-Partner: Flying Moon Filmproduktion
Weltvertrieb: Anniko Films (Armenien)

Gefördert in der WCF-Jurysitzung im Juli 2010
Fördersumme: 50.000 €