Berlinale

Flatland

Synopsis
Drei unterschiedliche aber gleichermaßen verzweifelte Südafrikanerinnen machen sich auf den Weg durch die Wüste, Es wird zu einer Reise der Selbsterkenntnis. Die kahle Landschaft wird das beste aber auch das schlimmste in ihnen hervorbringen. Aber heißt es, dass sie Freundinnen werden oder auseinanderdriften?

Director’s Note
Flatland ist ein zeitgenössischer Frauen-Western. Es erzählt die Geschichte einer einsamen, sich nach ihrem flüchtigen Freund sehnenden Polizistin, die versucht einen Mordfall zu klären, in dem die Hauptverdächtigen eine frischverheiratete Haushälterin und eine ziemlich schwangere Teenagern sind. Dabei kommen ihr immer wieder die etwas eigensinnigen Bewohner der Ortschaften in die Quere, obwohl einige ihr tatsächlich bei den Ermittlungen helfen wollen. Gemeinsam mit den beiden Hauptverdächtigen macht sie sich auf eine Reise durch die Karoo Wüste – im eiskalten Winter, manchmal mit Pferden unterwegs. Und im Grunde genommen suchen sie eigentlich nur nach einem neuen Leben.
Weiblichkeit ist nicht mehr klar definierbar – heute mehr denn je. Und überhaupt – was ist Südafrika? Ein Land, dass nach seinem Platz auf der Landkarte benannt wurde, das 11 offizielle Sprachen hat und weitaus mehr Menschen und Kulturen ohne Namen. Die Reise dieser drei völlig unterschiedlichen aber gleichermaßen verzweifelten Frauen in der harschen Landschaft zeichnet ein Bild von der lebendigen und einzigartigen Frauenkultur. Und fragt sich dabei, was es bedeutet, eine Frau in Südafrika heute und in der Welt zu sein.

Südafrika
Regie: Jenna Bass
Produktion: Proper Film (Südafrika), IGC Films GmbH (Deutschland)
Deutscher WCF-Partner: IGC Films GmbH

Gefördert in der WCF-Jurysitzung im November 2014
Fördersumme: 45.000 €