Berlinale

Filmphobia (Filmefobia)

Synopsis
Jean-Claude Bernardet, der zu den bedeutensten brasilianischen Filmkritikern gehört, spielt den Regisseur eines Dokumentarfilms, der nicht vollendet wurde. Filmphobia ist ein Blick hinter die Kulissen eines fiktiven Dokumentarfilms über gesellschaftliche Ängste. Der Regisseur – Jean-Claude– glaubt, dass nur das von einer Phobie herausgeforderte menschliche Wesen ein authentisches und wahrhaftiges Bild zeige. Die Filmcrew setzt sich mit der menschlichen Psyche auseinander, indem sie Menschen filmt, wenn sie mit ihren verschiedenen Phobien konfrontiert werden. Warum die Produktion nicht zu Ende geführt wurde, ist nur eine der Fragen, die der Film aufwirft. Beginnt der Regisseur (71) blind zu werden? Ist er als HIV-Infizierter besonders gefährdet? Kollabierte die Situation, als die Szene zur Blutphobie gedreht werden sollte?


Weltpremiere
Internationales Filmfestival von Locarno 2008, Filmmakers of a Present Competition

Festivals und Preise (Auswahl)
Bester Film (Offizielle Jury, Kritische Jury), Bester Hauptdarsteller, Bestes Szenenbild, Bester Schnitt, Festival de Brasília do Cinema Brasileiro 2008
Würdigung der Jury, Festival Internacional Del Nuevo Cine Latinoamericano Havana 2008
Internationales Filmfestival von Locarno 2008
Saravejo International Film Festival 2008
Copenhagen International Documentary Film Festival 2008
Rotterdam International Film Festival 2009

Brasilien 2008
Regie: Kiko Goifman
Produktion: PaleoTV / Plateau Produções (Brasilien), Autentika Films (Deutschland)
Deutscher WCF-Partner: Autentika Films

Gefördert in der WCF-Jurysitzung im Juni 2008
Fördersumme: 25.000 €