Berlinale

Nader and Simin, A Separation

Synopsis
Simin möchte mit ihrem Ehemann Nader und ihrer Tochter Termeh den Iran verlassen. Alle dafür notwendigen Schritte hat sie unternommen; alle entsprechenden Vereinbarungen wurden getroffen. Doch dann meldet ihr Mann Bedenken an: Er möchte seinen an Alzheimer erkrankten Vater nicht unbetreut zurücklassen – Nader sagt die Reise ab.
Simin reicht daraufhin beim Familiengericht die Scheidung ein. Als ihre Klage abgewiesen wird, zieht sie aus der ehelichen Wohnung aus und kehrt zu ihren Eltern zurück. Die kleine Termeh entscheidet sich dafür, beim Vater zu bleiben, hofft aber sehr darauf, dass die Mutter bald wieder nach Hause kommt.
Für Nader ist es nicht einfach, mit den veränderten Lebensverhältnissen zurechtzukommen – schon allein aus zeitlichen Gründen. Für die Betreuung seines kranken Vaters engagiert er darum eine junge Frau. Razieh ist schwanger und übernimmt diesen Job, ohne ihren Ehemann davon in Kenntnis zu setzen. Als Nader eines Tages von der Arbeit nach Hause kommt, findet er seinen Vater allein in der Wohnung vor – darüber hinaus ist der alte hilflose Mann an einen Tisch gefesselt! Als Razieh eintrifft, führt dies zu tragischen Konsequenzen, die nicht nur Naders Leben erschüttern, sondern auch das Bild zerstören, das sich seine Tochter Termeh von ihrem Vater bislang gemacht hat.


Weltpremiere
Fajr Film Festival Iran, Januar 2011

Deutscher Kinostart
14. Juli 2011

Festivals & Preise (Auswahl)
Berlin International Film Festival 2011 (Golden Berlin Bear)
Sydney Film Festival 2011 (Official Competition Award Best Film)
Saint Petersburg IFF 2011 (Grand Prix Best Film)
Durban International Film Festival 2011 (Best Film)
San Sebastian International Film Festival
Toronto International Film Festival

Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film 2012

Iran 2011
Regie/Produktion: Asghar Farhadi
Verleih: Alamode Films.
Weltvertrieb: Mémento Films International

Gefördert in der WCF-Jurysitzung im Juni 2011
Fördersumme: 7.500 €