Berlinale

Madeinusa

Synopsis
Der Film spielt in Manayacuna, einem abgelegenen Weiler im rauen und windigen, aber auch atemberaubend schönen Hinterland in den Bergen Perus. In dem Dorf hat der Katholizismus über die Jahrzehnte hinweg eigenwillige und bizarre Blüten getrieben. Es gibt zwar eine Kirche, jedoch keinen Priester. Es gibt auch kein Telefon und die einizge Verbindung zur Außenwelt ist eine gesprächiger LKW-Fahrer, der regelmäßig vorbeikommt und allgemein bekannt ist als "der Stumme". Auf einem seiner Besuche bringt er einen Reisenden aus Lima mit: der Fotograf Salvador (Carlos de la Torre) tritt in diese merkwürdige Welt der Armut und der oppulenten religiösen Rituale ein. Salvador wollte von Lima zu seinem Arbeitsplatz, einer Mine, trampen, eine überschwemmte Straße versperrte ihm jedoch bis auf weiteres die Weiterreise. Kaum ist er in dem kleinen, ausschließlich von indigenen bewohnten Dorf angekommen, wird er von einem Betrunkenen inhaftiert, weil er den "Tiempo Santo" gestört habe. Schließlich gewährt ihm der Bürgermeister Cayo (Ubaldo Huaman) Unterschlupf in seiner Scheune.


Weltpremiere
International Film Festival Rotterdam 2006

Kinostart in Deutschland
9. November 2006

Preis
Roberto Tato Miller Award, Best Latin American Film Feature 2006

Im Verleih in
Frankreich, Deutschland, Schweiz, USA

Festivals
International Film Festival Rotterdam 2006
Sundance Film Festival 2006
Mar del Plata Film Festival 2006
Toulouse Latin America Film Festival 2006
Málaga Film Festival 2006
Seattle International Film Festival 2006
Edinburgh Film Festival 2006

Peru 2006
Regie: Claudia Llosa
Produktion: Wanda Visión
Deutscher Verleih: Kairos-Filmverleih
Weltvertrieb: The Match Factory (Deutschland)

Gefördert in der WCF-Jurysitzung im August 2006
Fördersumme: 10.000 €