Berlinale: Spezifikationen für Sichtungsmedien


Spezifikationen für Sichtungsmedien

Die Filmanmeldung für die Berlinale 2019 wird ab Anfang September zur Verfügung stehen.


Die auf diesen Seiten derzeit gegebenen Informationen beziehen sich auf die Berlinale 2018 und dienen lediglich der allgemeinen Orientierung über das Anmeldeverfahren.

Datei-Upload

Der Link zum Datei-Upload wird Ihnen auf der Bestätigungsseite am Ende der Filmanmeldung zur Verfügung gestellt. Falls Sie erst später eine Datei hochladen wollen, können Sie den Upload jederzeit über den Link in „Mein Account / Meine Filmanmeldung“ starten.

Nach Abschluss des Uploads werden die Daten zunächst verarbeitet und verschlüsselt. Dieser Prozess kann eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Sie erhalten eine Benachrichtigung per E-Mail, sobald die Datei zur Freigabe bereit ist. Im nächsten Schritt können Sie die Datei noch einmal prüfen, das Vorschaubild verändern, gegebenenfalls auch eine neue Version Ihres Sichtungsmediums hochladen – und abschließend die Datei für die Auswahlsichtungen freigeben.

Erst nach Ihrer endgültigen Freigabe erhalten die Sichtungs- und Auswahlgremien der Berlinale Zugriff auf Ihren Film. Vergessen Sie daher bitte nicht, den Upload nach erfolgter Prüfung der Daten durch Anklicken des Freigabe-Buttons abzuschließen.

Bitte beachten Sie:

  • Die Audio-, Video- und Untertitelinformationen müssen in einer einzigen Datei enthalten sein und die Dateigröße sollte 10 GB nicht überschreiten.
  • Bitte reichen Sie HD-Material im Format MP4 (H.264, AAC, Stereo) ein.
  • Bitte encodieren Sie Ihre Videodatei mit konstanter Bitrate und einer Bildfrequenz von 24, 25 oder 30 Vollbildern pro Sekunde.
  • Der Dateiname darf weder Sonder- noch Leerzeichen enthalten. Verwenden Sie zum Beispiel keine Dateinamen wie „meinfilm!@&%$§ *().mov“.

Für optimale Bild- und Tonqualität wird die Nutzung folgender Einstellungen für die Kompression der Videodateien empfohlen:

Auflösung / Seitenverhältnis Codec Video / min. Bitrate Codec Audio / min. Bitrate
1920 x 1080 px / 16:9 HD H.264 high profile
5.000 - 10.000 Kbit/s
AAC / 320 Kbit/s
sampling rate 48 kHz

Liegt Ihr einzureichender Film in einem abweichenden Format vor, kann eine Umwandlung zu obigen Formaten unkompliziert erfolgen. Eine Möglichkeit hierzu bietet etwa die Software „Handbrake“, die kostenfrei für die gängigen Computer-Betriebssysteme vorliegt.

Blu-Ray

  • Blu-ray Discs, die auf einem Privatcomputer gebrannt wurden, können bei der Vorführung Probleme bereiten. Daher wird ausdrücklich empfohlen, dass Sie ihre Blu-ray von einem professionellen Anbieter erstellen lassen. Falls die Blu-ray doch auf einem Privatcomputer erstellt wurde, sorgen Sie bitte vor dem Abschicken dafür, dass die Disc nicht nur auf einem Computerlaufwerk, sondern auch auf einem handelsüblichen Blu-ray-Player auf ihre einwandfreie Wiedergabe getestet wurde.
  • Codecs: MPEG-2 HL@MP / MPEG4-AVC / H.264
  • Regionalcode: regionsfrei / alle Regionen
  • Bitte beachten Sie, dass die Berlinale keine Containerdateien (.mov, .avi, .mp4 etc.) auf Discs akzeptieren kann.
  • Falls Sie sich bei mehr als einer Sektion des Festivals bewerben und Ihr Einreichungsformat Blu-ray ist, senden Sie bitte je ein Sichtungsexemplar pro Sektion.

DVD

  • DVDs, die auf einem Privatcomputer gebrannt wurden, können bei der Vorführung Probleme bereiten. Daher wird ausdrücklich empfohlen, dass Sie ihre DVD von einem professionellen Anbieter erstellen lassen. Falls die DVD doch auf einem Privatcomputer erstellt wurde, sorgen Sie bitte vor dem Abschicken dafür, dass die Disc nicht nur auf einem Computerlaufwerk, sondern auch auf einem handelsüblichen DVD- Player auf ihre einwandfreie Wiedergabe getestet wurde.
  • Bitte achten Sie darauf, dass die DVDs das VOB / VIDEO_TS Format haben.
  • Codec: MPEG-2 ISO/IEC 13818-2
  • PAL 25 Bilder pro Sek., 625 Zeilen / NTSC 29,97 Bilder pro Sek., 525 Zeilen
  • Maximale Bitrate: 9,8 Mb/s
  • Bitte beachten Sie, dass die Berlinale keine Containerdateien (.mov, .avi, .mp4 etc.) auf Discs akzeptieren kann.
  • Falls Sie sich bei mehr als einer Sektion des Festivals bewerben und Ihr Einreichungsformat DVD ist, senden Sie bitte je ein Sichtungsexemplar pro Sektion.

DCP

Die Berlinale akzeptiert ausschließlich DCPs, die vollständig DCI/SMPTE-konform sind.

Es wird dringend geraten, einen professionellen Dienstleister mit der Erstellung des DCPs zu beauftragen. Bitte stellen Sie sicher, dass das eingereichte DCP vor Versand getestet wurde.

DCPs können per digitalem Datentransfer auf den Aspera-Server der Berlinale hochgeladen werden. Diese Versandart ist für den Anmeldenden mit keinerlei Kosten verbunden, es wird allerdings ein Breitband-Internetzugang (>50Mbit Upload-Geschwindigkeit) benötigt. Die Zugangsdaten und weitere Informationen stellt das Film Office der Berlinale auf Anfrage zur Verfügung ().

Falls Sie das DCP auf einem physischen Datenträger einreichen möchten, können Sie hierfür eine Wechselfestplatte verwenden (Details dazu finden Sie weiter unten), die Sie an das Film Office der Berlinale schicken.

Die Berlinale bevorzugt unverschlüsselte DCPs. Im Falle verschlüsselter DCPs müssen KDMs per Upload auf den Keyserver der Berlinale geladen werden. Die Zugangsinformationen und Zertifikate werden von der Berlinale per Mail an den Anmeldenden übermittelt. Bitte kontaktieren Sie das Film Office der Berlinale (), wenn Sie beabsichtigen, ein verschlüsseltes DCP einzureichen und teilen Sie in diesem Fall die E-Mail-Adresse mit, an die die Zugangsdaten für den Keyserver übermittelt werden sollen.

Für die Auswahlsichtungen stehen der Berlinale insgesamt sieben Kinos zur Verfügung, in denen die Vorführungen für die einzelnen Auswahlgremien kurzfristig programmiert werden. Aus diesem Grund können genaue Sichtungstermine im Auswahlverfahren nicht festgelegt werden. Die Berlinale empfiehlt daher dringend den Upload von DKDMs, die für den gesamten Zeitraum der Auswahl (ab Einreichung bis Mitte Januar 2018) gültig sind.

Sollten Sie das Ausstellen einzelner KDMs bevorzugen, so teilen Sie dies bitte rechtzeitig mit. Die Berlinale wird dann die entsprechenden Zertifikate für die Auswahlkinos sowie Zeitvorgaben für die Gültigkeit der einzelnen KDMs per E-Mail mitteilen.

Bei Fragen zu Verschlüsselung/KDMs wenden Sie sich bitte an das Film Office der Berlinale ().

Bild-Kodierung

  • JPEG 2000 maximale Bitrate 250 Mbps
  • Bildfrequenz 24 Bilder pro Sek., 25 BpS, 30 BpS oder 48 BpS
  • Bevorzugt werden DCPs, die mit VBR (Variabler Bitrate) kodiert sind.

Paket-Format

  • JPEG 2000 MXF Interop DCP oder SMPTE DCP

Tonspur

  • 5.1 Kanal PCM

Datenträger
DCP Festplatten müssen eine Standard-MBR-Partitionstabelle enthalten. Das schließt insbesondere GPT-, BSD- und andere Partitionstabellentypen aus. Die MBR-Partitionstabelle darf nur einen einzigen Partitionseintrag enthalten. Der einzelne Partitionseintrag sollte der erste primäre Partitionseintrag sein. Der Partitionsbezeichner sollte 0x83 sein, was auf eine native Linux-Partition deutet. Die Datenträgerpartition sollte entweder im EXT2- oder EXT3-Format formatiert sein. Beim Formatieren des Dateisystems sollte sie Inode-Größe auf 128 Bytes eingestellt werden. EXT3 wird bevorzugt.

Adresse für den postalischen Versand von Sichtungsmedien

Alle Auswahlmedien sind an folgende Adresse zu schicken:

Internationale Filmfestspiele Berlin
Film Office
Voxstraße 3
10785 Berlin
Deutschland
Tel. +49 • 30 • 259 20 • 888
Fax +49 • 30 • 259 20 • 899