Berlinale: Spezifikationen für Sichtungsmedien


Spezifikationen für Sichtungsmedien

Datei-Upload

Der Link zum Datei-Upload wird Ihnen auf der Bestätigungsseite am Ende der Filmanmeldung zur Verfügung gestellt. Falls Sie erst später eine Datei hochladen wollen, können Sie den Upload jederzeit über den Link in „Mein Account / Meine Filmanmeldung“ starten.

Nach Abschluss des Uploads werden die Daten zunächst verarbeitet und verschlüsselt. Dieser Prozess kann eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Sie erhalten eine Benachrichtigung per E-Mail, sobald die Datei zur Freigabe bereit ist. Im nächsten Schritt können Sie die Datei noch einmal prüfen, das Vorschaubild verändern, gegebenenfalls auch eine neue Version Ihres Sichtungsmediums hochladen – und abschließend die Datei für die Auswahlsichtungen freigeben.

Erst nach Ihrer endgültigen Freigabe erhalten die Sichtungs- und Auswahlgremien der Berlinale Zugriff auf Ihren Film. Vergessen Sie daher bitte nicht, den Upload nach erfolgter Prüfung der Daten durch Anklicken des Freigabe-Buttons abzuschließen.

Bitte beachten Sie:

  • Die Audio-, Video- und Untertitelinformationen müssen in einer einzigen Datei enthalten sein und die Dateigröße sollte 10 GB nicht überschreiten.
  • Bitte reichen Sie HD-Material im Format MP4 (H.264, AAC, Stereo) ein.
  • Bitte encodieren Sie Ihre Videodatei mit konstanter Bitrate und einer Bildfrequenz von 24, 25 oder 30 Vollbildern pro Sekunde.
  • Der Dateiname darf weder Sonder- noch Leerzeichen enthalten. Verwenden Sie zum Beispiel keine Dateinamen wie „meinfilm!@&%$§ *().mov“.

Für optimale Bild- und Tonqualität wird die Nutzung folgender Einstellungen für die Kompression der Videodateien empfohlen:

Auflösung / Seitenverhältnis Codec Video / Bitrate Codec Audio / Bitrate
1920 x 1080 px / 16:9 HD H.264 high profile
10.000 Kbit/s
AAC / 320 Kbit/s
sampling rate 48 kHz

Liegt Ihr einzureichender Film in einem abweichenden Format vor, kann eine Umwandlung zu obigen Formaten unkompliziert erfolgen. Eine Möglichkeit hierzu bietet etwa die Open Source (GPLv2) Software „Handbrake“, die für die gängigen Computer-Betriebssysteme vorliegt.

DCP

Die Berlinale akzeptiert ausschließlich DCPs, die vollständig DCI/SMPTE-konform sind.

Es wird dringend geraten, einen professionellen Dienstleister mit der Erstellung des DCPs zu beauftragen. Bitte stellen Sie sicher, dass das eingereichte DCP vor Versand getestet wurde.

DCPs können per digitalem Datentransfer auf den Aspera-Server der Berlinale hochgeladen werden. Diese Versandart ist für den Anmeldenden mit keinerlei Kosten verbunden, es wird allerdings ein Breitband-Internetzugang (>50Mbit Upload-Geschwindigkeit) benötigt. Die Zugangsdaten und weitere Informationen stellt das Film Office der Berlinale auf Anfrage zur Verfügung ().

Falls Sie das DCP auf einem physischen Datenträger einreichen möchten, können Sie hierfür eine Wechselfestplatte verwenden (Details dazu finden Sie weiter unten), die Sie an das Film Office der Berlinale schicken.

Die Berlinale bevorzugt unverschlüsselte DCPs. Im Falle verschlüsselter DCPs müssen KDMs per Upload auf den Keyserver der Berlinale geladen werden. Bitte kontaktieren Sie das Film Office der Berlinale (), wenn Sie beabsichtigen, ein verschlüsseltes DCP einzureichen und teilen Sie in diesem Fall die E-Mail-Adresse mit, an die die Zugangsdaten für den Keyserver und das Zertifikat für die (D)KDM Erstellung übermittelt werden sollen.

Für die Auswahlsichtungen stehen der Berlinale insgesamt sieben Kinos zur Verfügung, in denen die Vorführungen für die einzelnen Auswahlgremien kurzfristig programmiert werden. Aus diesem Grund können genaue Sichtungstermine im Auswahlverfahren nicht festgelegt werden. Die Berlinale empfiehlt daher dringend den Upload von DKDMs, die für den gesamten Zeitraum der Auswahl (ab Einreichung bis Mitte Januar 2019) gültig sind.

Sollten Sie das Ausstellen einzelner KDMs bevorzugen, so teilen Sie dies bitte rechtzeitig mit. Die Berlinale wird dann die entsprechenden Zertifikate für die Auswahlkinos sowie Zeitvorgaben für die Gültigkeit der einzelnen KDMs per E-Mail mitteilen.

Datenträger
DCP Festplatten müssen eine Standard-MBR-Partitionstabelle enthalten. Das schließt insbesondere GPT-, BSD- und andere Partitionstabellentypen aus. Die MBR-Partitionstabelle darf nur einen einzigen Partitionseintrag enthalten. Der einzelne Partitionseintrag sollte der erste primäre Partitionseintrag sein. Der Partitionsbezeichner sollte 0x83 sein, was auf eine native Linux-Partition deutet. Die Datenträgerpartition sollte entweder im EXT2- oder EXT3-Format formatiert sein. Beim Formatieren des Dateisystems sollte sie Inode-Größe auf 128 Bytes eingestellt werden. EXT3 wird bevorzugt.

Adresse für den postalischen Versand von Sichtungsmedien

Sichtungsmedien, die nicht per Datentransfer eingereicht werden, sind an folgende Adresse zu schicken:

Internationale Filmfestspiele Berlin
Film Office
Voxstraße 3
10785 Berlin
Deutschland
Tel. +49 • 30 • 259 20 • 888
Fax +49 • 30 • 259 20 • 899

Bei Fragen zum Datei-Upload steht Ihnen das Film Office zur Verfügung:

Tel. +49 30 25920-821