Berlinale: Allgemeine Richtlinien


Allgemeine Anmelde-
und Teilnahmerichtlinien

Die Filmanmeldung für die Berlinale 2018 wird ab Anfang September zur Verfügung stehen.


Die auf diesen Seiten derzeit gegebenen Informationen beziehen sich auf die Berlinale 2017 und dienen lediglich der allgemeinen Orientierung über das Anmeldeverfahren.

Die Allgemeinen Anmelde- und Teilnahmerichtlinien regeln verbindlich alle Fragen und Abläufe von der Filmeinreichung bis zur Teilnahme eines Films am Festival. Hier erfahren Sie, welche Aufgaben zu welchem Zeitpunkt zu erledigen sind, welche Rechtefreigaben erfolgen und welche Materialen der Berlinale zur Verfügung gestellt werden müssen.

Die zusätzlichen speziellen Anforderungen der einzelnen Sektionen – bezüglich Premierenstatus, Laufzeit, Untertitelung etc. – finden Sie auf den jeweiligen Sektionsseiten des Wettbewerbs, der Berlinale Shorts, des Panoramas, des Forums, von Generation und der Perspektive Deutsches Kino.

1 EINLEITUNG

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin (nachfolgend „Berlinale“) werden von der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH veranstaltet. Die Berlinale ist ein großes öffentliches Kulturereignis und mit über 330.000 verkauften Eintrittskarten sowie rund 20.000 Fachbesuchern aus mehr als 100 Ländern, darunter gut 3.800 Journalisten, eines der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie. Das Programm der Berlinale umfasst ca. 400 Filme und besteht aus dem Offiziellen Programm (Internationaler Wettbewerb, Außer Konkurrenz, Berlinale Shorts, Panorama) sowie den Sektionen Generation, Perspektive Deutsches Kino und Forum, welches in Verantwortung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. organisiert wird.

Filme können für eine oder mehrere der oben genannten Sektionen angemeldet werden. Die Person, die im Online-Formular zur Filmanmeldung für die Richtigkeit der gemachten Angaben verantwortlich zeichnet (nachfolgend „der Anmeldende“), wählt die entsprechende(n) Sektion(en) im Zuge der Filmanmeldung aus.

Eine Anmeldung für die kuratierten Programme Berlinale Special, Berlinale Special Gala und Berlinale Special Series (Offizielles Programm), Retrospektive, Hommage, Kulinarisches Kino, NATIVe und Forum Expanded ist nicht möglich.

Neben den Offiziellen Preisen der Berlinale vergeben mehrere unabhängige Jurys Auszeichnungen im Rahmen des Festivals. Übersicht Preise & Jurys

Die Berlinale ist ein von der FIAPF (International Federation of Film Producers Association) akkreditiertes Festival und unterliegt deren Richtlinien

2 RICHTLINIEN FÜR DIE ANMELDUNG

2.1 ALLGEMEINES

  • Nur angemeldete Filme können für die Auswahl berücksichtigt werden.
  • Filmanmeldungen werden ausschließlich online entgegengenommen unter www.berlinale.de.
  • Einsendeschluss (die nachfolgenden Fristen sind unbedingt zu einzuhalten):
    Langfilme: Anmeldung der Filme und Eingang der Sichtungsmedien bis 31. Oktober 2016
    Kurzfilme: Anmeldung der Filme und Eingang der Sichtungsmedien bis 15. November 2016
  • Nacheinreichungen bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung der jeweiligen Sektionsleitung.
  • Filme, die schon einmal für die Berlinale eingereicht und gesichtet wurden, dürfen nicht noch einmal angemeldet werden.
  • Es dürfen nur Filme angemeldet werden, die in den letzten 12 Monaten vor Festivalbeginn fertiggestellt wurden.
  • Weltpremieren werden bevorzugt.
  • Deutsche Filme müssen (mit Ausnahme der Anmeldungen für die Sektion Perspektive Deutsches Kino) eine Weltpremiere sein.
  • Der Direktor des Festivals hat das Recht, alle in den Richtlinien nicht vorgesehenen Fälle zu regeln.
  • Jeder Anmeldende wird schriftlich über das Ergebnis der Auswahlsichtung informiert.
  • Details bezüglich der Filmanmeldungen für den European Film Market sind unter www.efm-berlinale.de zu finden.

2.2 ANMELDEGEBÜHR

Es werden nur Filme zur Auswahl zugelassen, für die die Gebühr für die Bearbeitung der Anmeldung entrichtet wurde. Die Gebühr für Langfilme beträgt € 150 (inkl. 7% Mwst.) pro Anmeldung, unabhängig davon für wie viele Sektionen der Film angemeldet wird. Für Kurzfilme beträgt die Gebühr € 60.

Zahlungsweise
Die Begleichung der Gebühren ist ausschließlich online per Kreditkarte während der Filmanmeldung möglich.

Folgende Kreditkarten werden akzeptiert: Visa, MasterCard und American Express.

Für Hochschulen und Filminstitute gelten gesonderte Konditionen, die bei der Programmorganisation unter zu erfragen sind.

2.3 SICHTUNGSMEDIEN FÜR DIE AUSWAHL

Für die Auswahlsichtungen sind die Filme in ihrer Originalversion einzureichen. Deutsch- und englischsprachige Filme bedürfen keiner Übersetzung. Filme in anderen Sprachen müssen entweder deutsch oder englisch untertitelt sein.

Filme (Kurz- und Langfilme) können dem Festival nach der Filmanmeldung per Datei-Upload über die Berlinale-Webseite übermittelt werden.

Weitere akzeptierte Formate für die Auswahlvorführungen sind Blu-ray und DVD (region free / all regions) sowie DCP. Andere Formate nach Rücksprache.

Wenn ein Film für mehrere Sektionen angemeldet wird und als Sichtungsmedium das Format Blu-ray / DVD vorgesehen ist, muss pro Sektion jeweils ein Disc-Exemplar zur Verfügung gestellt werden.

DCPs können auch per digitalem Datentransfer auf den Aspera-Server der Berlinale hochgeladen werden. Diese Versandart ist mit keinerlei Kosten verbunden, es wird allerdings ein Breitband-Internetzugang (>50Mbit Upload-Geschwindigkeit) benötigt. Die Zugangsdaten und weitere Informationen stellt das Film Office der Berlinale auf Anfrage zur Verfügung ().

Die technischen Formatspezifikationen des Festivals für Sichtungsmedien (Datei-Upload, Blu-ray, DVD, DCP) können Sie hier abrufen .

Mit dem Absenden des Online-Formulars zur Filmanmeldung erklärt sich der Anmeldende damit einverstanden, dass die eingereichten Sichtungsmedien des Films vom Festival aus organisatorischen Gründen bis zum Ende der jeweils aktuellen Festivaledition (Stichtag: 28. Februar 2017) gespeichert werden. Er erklärt sich damit einverstanden, dass eingereichte Blu-rays und DVDs ausgewählten Mitarbeitern des Festivals zum Zweck der Filmauswahl in verschlüsselter Form online zugänglich gemacht werden.

Im Falle einer Einladung verwendet die Berlinale die entsprechenden Sichtungsmedien auch für die interne Festivalvorbereitung.

Versand
Sichtungsmedien, die nicht per Datei-Upload übermittelt werden, sind an folgende Adresse zu schicken:

Internationale Filmfestspiele Berlin
Film Office
Voxstraße 3
10785 Berlin
Deutschland
Tel. +49 30 25920-888
Fax +49 30 25920-899

Alle Kosten für den Hin- und Rücktransport, einschließlich der Zollabfertigung und der Versicherung der eingereichten Sichtungsmedien, gehen zulasten des Anmeldenden oder seines bevollmächtigten Vertreters. Alle Sendungen müssen vorausbezahlt geschickt werden. Bei Transport durch internationale Kurierdienstunternehmen muss auf dem Frachtbrief eindeutig angezeigt werden, dass die Kosten für Verzollung und Steuern vom Absender getragen werden. Bitte beachten Sie, dass die Berlinale alle Kosten, die ihr durch Transportgebühren etc. entstehen, zzgl. einer Verwaltungspauschale von € 25 an den Absender zurückberechnet.

Alle Sichtungsmedien, die aus Ländern außerhalb des Europäischen Binnenmarktes geschickt werden, werden bei der Einfuhr nach Deutschland einem Zollabfertigungsverfahren unterzogen. Daher muss in diesen Fällen bei Kuriersendungen eine Handels- oder Proforma-Rechnung beigelegt werden, die alle Angaben enthält, welche für die Zollabfertigung notwendig sind. Die Handelsrechnung muss dem Kurierfrachtbrief außen auf der Verpackung in dreifacher Ausfertigung beigelegt werden.

Bei Sendungen per (Luft-)Post muss stattdessen eine ausgefüllte Zollinhaltserklärung außen auf der Verpackung angebracht werden.

Alle Sendungen, die ohne diese Zolldokumente verschickt werden, können unter Umständen bei der Einfuhr nach Deutschland vom Zoll aufgehalten und einem nachträglichen Zollabfertigungsverfahren unterzogen werden, wodurch weitere Kosten entstehen können, die vom Anmeldenden zu tragen sind.

Blu-rays und DVDs sind für eine problemlose Zollbehandlung als Warenmuster zu kennzeichnen. Der Warenwert sollte € 10 nicht überschreiten.

Wechselfestplatten zur Einsendung von DCPs werden in der Regel mit einem durchschnittlichen Warenwert von € 150 deklariert.

Lagerung
Die Berlinale übernimmt die Kosten für die Lagerung und Versicherung der Medien, solange diese sich in ihrem Verantwortungsbereich befinden. Für den Fall, dass in diesem Zeitraum ein Medium beschädigt wird oder verloren geht, beschränkt sich die Haftung der Berlinale auf die Kosten für einen Ersatz der beschädigten Komponenten (im Fall von DCPs z.B. die Kosten des Datenträgers/der Festplatte). Sofern nach dem Rückversand eine Beschädigung festgestellt wird, muss eine entsprechende Schadensmeldung bzw. Schadenersatzforderung innerhalb von 14 Tagen nach Rückversand des Mediums bei der Berlinale eingehen.

Rückversand
Eingereichte Medien werden vom Festival nur entsprechend den Anweisungen des Anmeldenden und ausschließlich auf dessen Kosten zurückgeschickt. Der Anmeldende schickt hierfür zum frühestmöglichen Zeitpunkt, spätestens jedoch zwei Monate nach Abschluss des aktuellen Festivals, per E-Mail eine Versandanweisung einschließlich der Angaben zur gewünschten Zahlungsweise an das Film Office der Berlinale ().

Auf ausdrücklichen Wunsch kann das Sichtungsmedium auch durch die Berlinale vernichtet werden. Hierzu ist gleichfalls eine entsprechende Aufforderung innerhalb von zwei Monaten nach dem Festival an zu richten.

Nach Ablauf dieser Frist werden alle unfertigen Fassungen der eingereichten Filme vernichtet und die verbleibenden Medien im Präsenzbestand der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen ausschließlich zu Dokumentations- und Forschungszwecken archiviert. Hierbei ist zum Schutz der Interessen der Filmemacher und Produzenten jedwede Entleihe oder öffentliche Aufführung ausgeschlossen.

2.4 Rechteerklärung zur Anmeldung des Films

Die Berlinale akzeptiert die Anmeldung eines Films nur, wenn der Anmeldende Inhaber sämtlicher Nutzungsrechte am Film ist, die zur Einreichung und Verwendung des Films im Rahmen der Teilnahme an der Berlinale erforderlich sind, wie in Abschnitt 4 dieser Richtlinien spezifiziert, und er diese Nutzungsrechte der Berlinale auch wirksam einräumen kann. Die Berlinale behält sich vor, einen entsprechenden Rechtenachweis zu verlangen und bei Fehlen die Anmeldung zurückzuweisen.

3 RICHTLINIEN FÜR EINGELADENE FILME

3.1 Allgemeines

An der Berlinale können nur offiziell eingeladene Filme teilnehmen. Die Einladung zur Teilnahme erfolgt durch den Festivaldirektor bzw. die Sektionsleiter.

Die Programmierung der eingeladenen Filme wird gleichfalls vom Festivaldirektor bzw. dem Leiter der jeweiligen Sektion vorgenommen und ist unwiderruflich. Jeder Film kann bis zu fünfmal während des Festivals in Berlin vorgeführt werden. Darüber hinaus kann der Teilnehmer durch eine entsprechende Freigabe im Teilnahmeformular eine sechste Vorstellung des eingeladenen Films während des Festivals genehmigen.

Um an der Berlinale teilnehmen zu können, muss der Anmeldende die Einladung annehmen, die endgültige Festivalfassung seines Films fristgerecht übersenden und dem Festival ergänzende Dokumente, Medien und Informationen bereitstellen.

Jeder im Programm der Berlinale präsentierte Film erhält im Anschluss an das Festival eine Teilnahmeurkunde.

3.2 Verpflichtung des Teilnehmers

Kein Film darf aus dem Programm des Festivals zurückgezogen werden, nachdem seine Teilnahme veröffentlicht wurde. Kein teilnehmender Film darf während des Festivals vor seiner offiziellen Festivalvorführung in Kinos außerhalb des Festivals gezeigt werden.

Die Teilnahme am Festival bedeutet die bedingungslose Anerkennung aller Bestimmungen dieser Richtlinien. Produzenten, Verleiher oder sonstige Personen oder Organisationen, die einen Film anmelden, haben sich gegenüber dritten Personen, die an der Produktion beteiligt waren, zu vergewissern, dass diese mit einer Teilnahme am Festival einverstanden sind. Für die einzelnen Sektionen gelten darüber hinaus jeweils ergänzend eigene Teilnahmebestimmungen.

Der Direktor der Berlinale hat das Recht, alle in den Richtlinien nicht vorgesehenen Fälle zu regeln.

3.3 Anwesenheit in Berlin

Die Berlinale erwartet, dass die Regisseure und Hauptdarsteller der teilnehmenden Filme zu den Vorstellungen ihrer Filme in Berlin präsent sind. Grundsätzlich können keine Reisekosten übernommen werden. Hingegen wird eine gewisse Anzahl an Übernachtungen durch die Berlinale zur Verfügung gestellt. Das Guest Management der Berlinale regelt die Einzelheiten des Aufenthaltes.

3.4 Offizielles Logo und Werbung

Der Teilnehmer verpflichtet sich, das offizielle Festival-Logo bei sämtlichen Werbe- und Promotion-Maßnahmen der teilnehmenden Filme deutlich sichtbar zu verwenden. Die Berlinale stellt für jede Programmsektion entsprechende Logos zur Verfügung.
Anfragen sind bitte per Mail an zu richten.

3.5 Bereitzustellende Dokumente, Medien und Informationen

3.5.1 Teilnahmeformular

Sobald ein Film in das Programm der Berlinale eingeladen wird, muss der Anmeldende zwecks Annahme der Einladung das Teilnahmeformular ausgefüllt und unterzeichnet an die Berlinale zurücksenden. Das Formular steht nach erfolgter Einladung auf der Seite „Mein Account / Meine Filmanmeldung“ auf berlinale.de zum Download zur Verfügung.

3.5.2 Festivalfassung des Films

Die endgültige Festivalfassung des Films muss mit den vom Teilnehmer im Teilnahmeformular angekündigten technischen Formatvorgaben übereinstimmen und fristgerecht bei der Berlinale eingehen. Die aktuellen technischen Formatspezifikationen des Festivals sowie Angaben zum Versand der Medien können Sie hier (290 KB) abrufen .

Lagerung
Die Berlinale übernimmt die Kosten für die Lagerung und Versicherung der Medien, solange diese sich in ihrem Verantwortungsbereich befinden. Für den Fall, dass in diesem Zeitraum ein Medium beschädigt wird oder verloren geht, beschränkt sich die Haftung der Berlinale auf die Kosten für einen Ersatz der beschädigten Komponenten (im Fall von DCPs z.B. die Kosten des Datenträgers/der Festplatte). Sofern nach dem Rückversand eine Beschädigung festgestellt wird, muss eine entsprechende Schadensmeldung bzw. Schadenersatzforderung innerhalb von 14 Tagen nach Rückversand des Mediums bei der Berlinale eingehen.

Rückversand
Zum Festival angelieferte Medien werden anschließend nur entsprechend der Anweisungen des Teilnehmers und ausschließlich auf dessen Kosten zurückgeschickt. Nähere Angaben zum Versand und zum Rückversand können hier (290 KB) abgerufen werden.

3.5.3. Filminformationen

Nach Einladung des Films und Eingang des ausgefüllten und unterzeichneten Teilnahmeformulars müssen die eingangs im Zuge der Filmanmeldung angegebenen Informationen (Regie, Produktion, Darsteller) für die Publikationen der Berlinale verifiziert bzw. ergänzt und per E-Mail der Berlinale mitgeteilt werden.

3.5.4 Presse- und Promotion-Material

Mit der Annahme der Einladung verpflichtet sich der Teilnehmer, Presse- und Promotion-Material zur Verfügung zu stellen und dieses Material für die in den Abschnitten 3.5.4.1 und 3.5.4.2 dieser Allgemeinen Anmelde- und Teilnahmerichtlinien beschriebene Nutzung freizugeben.

3.5.4.1 Fotos, Pressehefte, Plakate
Der Teilnehmer stellt Filmstills sowie ein Portrait des Regisseurs – mit Bildunterschrift in elektronischer Form (300dpi JPGs auf 13 x 18 cm) -, fünf Plakate bis DIN A1 (59 x 84 cm) und Pressehefte als Adobe Acrobat PDF-Datei (max. 3 MB) zur Verfügung. Die Fotos werden für die öffentlich zugänglichen Printprodukte (Festivalpublikationen) und Online-Medien (Internetseiten, Apps) der Berlinale genutzt und bleiben dort zeitlich und territorial unbefristet verfügbar. Darüber hinaus wird das Material für die bis zum 20. März 2017 befristete Verwendung im Rahmen journalistischer Berichterstattung über die Berlinale an Dritte weitergegeben.

3.5.4.2 Film-/Audioausschnitte für die Berichterstattung in TV, Radio und Online-Medien
Der Teilnehmer stellt per Datei-Upload verschiedene Filmausschnitte sowie Audioausschnitte für die Berichterstattung über die Berlinale im Fernsehen, Radio sowie in Online-Medien (inklusive Podcasting und andere Multimediaformate) in geeigneten Formaten zur Verfügung. Etwa drei Wochen vor Festivalbeginn erhält der Teilnehmer die für den Datei-Upload notwendigen Zugangsdaten.

Informationen zu den technischen Anforderungen an die Film- und Audioausschnitte können Sie hier (66 KB) abrufen .

Das Material wird der Presse als Download oder in sonstiger Weise zur Verfügung gestellt. Die Ausschnitte werden von der Berlinale zum Zwecke redaktioneller Berichterstattung über die Berlinale an Fernsehsender, Rundfunkanstalten sowie Online-Medien weitergegeben und dürfen bis zum 20. März 2017 genutzt werden.

3.5.5 Filmausschnitt für die Online-Medien der Berlinale

Der Teilnehmer hat die Möglichkeit, für die Präsentation seines Films in den Online-Medien der Berlinale einen Filmausschnitt von 30–60 Sekunden Länge (kein Trailer!) zur Verfügung zu stellen.
Der Filmausschnitt darf von der Berlinale im Rahmen ihrer Online-Medien (insbesondere Internetseiten, Apps) zur öffentlichen Nutzung - zeitlich und territorial unbeschränkt – bereitgestellt werden, u.a. als nicht-herunterladbare Datei (Stream).

3.5.6 Filmversion für die Öffentlichkeitsarbeit und/oder das interne Archiv der Berlinale

Der Teilnehmer hat über den Berlinale Media Service (siehe folgende Abschnitte) die Möglichkeit, eine mit Wasserzeichen versehene Streaming-Version des eingeladenen Films für die Nutzung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Berlinale (3.5.6.1) und/oder für die Übernahme in das interne Archiv der Berlinale (3.5.6.2) zu erstellen und freizugeben.

3.5.6.1 Öffentlichkeitsarbeit über den Berlinale Media Service
Sichtungen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Berlinale erfolgen über den Berlinale Media Service – einen gesicherten und exklusiven Bereich, der von der Berlinale zur Verfügung gestellt wird. Die Berlinale verwendet den Media Service zur Vorbereitung auf das aktuelle Festival und für die Öffentlichkeitsarbeit zu ausgewählten Filmen. Der Zugang zu Filmen im Berlinale Media Service wird ausgewählten Personen auf Anfrage oder auf persönliche Einladung durch die Berlinale individuell und in zeitlich begrenztem Umfang gewährt.

Benutzergruppen, Geltungsbereich und –zeitraum
Mit der Freigabe der Videodatei für die Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des Berlinale Media Service erklärt sich der Teilnehmer damit einverstanden, dass diese den folgenden Benutzergruppen territorial unbegrenzt unter den genannten Bedingungen zur Verfügung gestellt wird:

  • ausgewählte Pressevertreter (auf Anfrage / auf persönliche Einladung durch die Berlinale)
  • ausgewählte Vertreter der Filmbranche (auf persönliche Einladung durch die Berlinale)
  • Mitwirkende der Bildungsinitiativen der Berlinale (nur für Filme in der Sektion Generation)

Verfügbarkeitszeitraum (falls nicht anderweitig vereinbart): Zeitpunkt der Vereinbarung bis zum 28. Februar 2017

Kontakt
Zu jedem Film wird den Nutzern des Berlinale Media Service ein direkter Kontakt (E-Mail-Adresse und Telefonnummer) zu einem Repräsentanten des Films angezeigt. Die Kontaktinformation kann vom Teilnehmer bis zum 28. Februar 2017 jederzeit aktualisiert werden. Der Teilnehmer ist für die Genauigkeit dieser Information verantwortlich und bevollmächtigt die Berlinale zur Veröffentlichung dieser Information im Rahmen der Präsentation des Films im Berlinale Media Service. Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass Nutzer des Berlinale Media Service über die angegebenen Daten direkten Kontakt aufnehmen können.

3.5.6.2 Internes Archiv der Berlinale
Es liegt im nachhaltigen Interesse der Berlinale, jeden teilnehmenden Film in ihrem internen Archiv zu speichern, um diesen als einen Bezugspunkt für die Identität der Berlinale und ihrer Programmarbeit sowie das Profil ihrer Sektionen aufzubewahren. Die Filme im Archiv der Berlinale stehen ausschließlich Mitarbeitern des Festivals zur internen Nutzung zur Verfügung.

3.5.6.3 Sicherheit und Monitoring
Jeder Film wird als verschlüsselter Datenstrom unter Verwendung von zertifizierten digitalen Rechteverwaltungssystemen (Multi-DRM) zugänglich gemacht – und zwar mit Wasserzeichen und personalisierter Autorisierung über das „Mein Account“-System der Berlinale.

Die Berlinale verpflichtet alle Nutzer dazu, den Zugang zu ihrem Konto vor dem Zugriff Dritter zu schützen sowie die ihnen zugänglich gemachten Inhalte nicht zu anderen als ausdrücklich vertraglich erlaubten Zwecken zu nutzen, sie insbesondere weder ganz noch teilweise aufzuzeichnen.

Die Berlinale haftet weder im Fall eigenverantwortlicher Verstöße der Nutzer gegen diese Verpflichtungen noch im Fall eines Missbrauchs des Berlinale Media Service oder des „Mein Account“-Systems durch Dritte.

Das System unterliegt einem Monitoring, d.h. alle Aktionen von Nutzern und Festivalmitarbeitern werden durch die Berlinale protokolliert (Datum, Anzahl und Dauer der Filmsichtungen). Diese Daten werden ausschließlich zu Auswertungs- und Sicherheitszwecken verwendet. Auf Anfrage wird dem Rechteinhaber des Films nach Ablauf des Verfügbarkeitszeitraums ein Sichtungsbericht (Name der Nutzer und Anzahl der Zugriffe pro Film) zur Verfügung gestellt.

3.5.6.4 Vertraulichkeit, Datenschutz
Die Sichtung eines Films über den Berlinale Media Service ist mit einem „Private Screening“ gleichzusetzen und hat deshalb keinerlei Auswirkung auf den Premierenstatus eines Films. Es wird nicht öffentlich bekanntgegeben, welche Filme für den Berlinale Media Service freigegeben wurden. Der Teilnehmer sowie alle Nutzer des Berlinale Media Service haben Informationen über die dortige Verfügbarkeit streng vertraulich zu behandeln.

Kritiken zu Filmen, die während des Festivals ihre Weltpremiere haben, dürfen erst nach dem Beginn der ersten öffentlichen Vorführung (Filmstart + 30 Minuten) veröffentlicht werden.

3.5.6.5 Änderung des Berlinale Media Service
Die Berlinale behält sich das Recht vor, die angebotenen Dienstleistungen des Berlinale Media Service jederzeit zu verändern oder zu beenden. Die Berlinale wird den Teilnehmer darüber rechtzeitig informieren.

Mit der Freigabe eines Films für den Berlinale Media Service erkennt der Teilnehmer die hier vorliegenden Bestimmungen vollständig an.

4 Nutzungsrechte

Der Teilnehmer gewährt der Berlinale unentgeltlich das nicht-ausschließliche, unterlizenzierbare, territorial uneingeschränkte Recht, den Film sowie das unter 3.5.4 genannte Presse- und Promotion-Material und den unter 3.5.5 genannten Filmausschnitt zum Zweck der Erfüllung dieser Vereinbarung zu nutzen, insbesondere den Film zu diesem Zweck ganz oder teilweise, auch auf anderen als den ursprünglich verwendeten Bild-/Tonträgern zu vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich wiederzugeben, vorzuführen, zu senden, zum Abruf zugänglich zu machen sowie in elektronische Datenbanken und Datennetze einzuspeisen. Diese Rechteeinräumung gilt für die Nutzung des Films im Rahmen des Berlinale Media Service bis zum 28. Februar 2017, für die unter 3.5.4 genannte Weitergabe des Pressematerials an Dritte zur Verwendung im Rahmen journalistischer Berichterstattung bis zum 21. März 2017.

Die folgenden Rechteeinräumungen gelten unbefristet und können jederzeit widerrufen werden: Nutzung des Films im internen Archiv der Berlinale; Nutzung der Fotos für die öffentlich zugänglichen Printprodukte und Online-Medien der Berlinale gemäß Ziffer 3.5.4.1; Nutzung des Filmausschnitts gemäß Ziffer 3.5.5.

Der Teilnehmer erklärt und garantiert, dass er Inhaber sämtlicher für die Nutzung des Films im Rahmen dieser Vereinbarung erforderlichen Nutzungsrechte ist und er diese der Berlinale wirksam einräumen kann. Der Teilnehmer versichert, dass an der Produktion und am Vertrieb beteiligte Dritte der Nutzung des Films im Rahmen der Berlinale, wie in dieser Vereinbarung konkretisiert, zugestimmt haben, soweit dies erforderlich ist. Der Teilnehmer garantiert, dass durch die Nutzung des Films im Rahmen dieser Vereinbarung keine Rechte Dritter, einschließlich im Film abgebildeter Personen, verletzt werden.

Der Teilnehmer stellt die Berlinale von sämtlichen Ansprüchen Dritter, insbesondere Dritter Urheber, die gegen die Berlinale erhoben werden sollten, frei. Ihm bekannt werdende Beeinträchtigungen der hier eingeräumten Rechte hat der Teilnehmer der Berlinale unverzüglich mitzuteilen. Die Berlinale ist berechtigt, selbst geeignete Maßnahmen zur Abwehr von Ansprüchen Dritter oder zur Verfolgung ihrer Rechte vorzunehmen. Eigene Maßnahmen des Teilnehmers wird dieser im Vorwege mit der Berlinale abstimmen. Die Freistellung umfasst auch den Ersatz der der Berlinale durch die notwendige Rechtsverfolgung/-verteidigung entstehenden bzw. entstandenen Kosten, soweit diese nicht von Dritten zu erstatten sind. Sonstige Ansprüche der Berlinale aus einer Garantieverletzung bleiben unberührt.

5 HAFTUNG DER BERLINALE FÜR SICHTUNGS- UND FESTIVALMEDIEN

Die Berlinale haftet für Schäden unbeschränkt, soweit die Schadensursache auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Berlinale, eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruht. Bei leicht fahrlässigem Verhalten haftet die Berlinale bei Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung für die Erreichung des Vertrages zweckwesentlich ist und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht) und soweit die Berlinale nach den bei Vertragsschluss bekannten Umständen typischerweise mit den verursachten Schäden rechnen musste. Im Übrigen ist die Haftung der Berlinale – auch für Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen – ausgeschlossen. Diese Haftungsbegrenzung gilt nicht für Schadenersatzansprüche aus Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit, der Übernahme einer Beschaffenheitsgarantie oder einem arglistigen Verschweigen von Mängeln durch die Berlinale. Etwaige gesetzliche Haftungsprivilegierungen zugunsten der Berlinale, z. B. nach §§ 7-10 TMG, bleiben unberührt.

Kontakt

Internationale Filmfestspiele Berlin
Programmorganisation
Potsdamer Straße 5
10785 Berlin
Deutschland
Tel. +49 30 25920-444
Fax +49 30 25920-499