Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

NATIVe - Indigenous Cinema

Va Tapuia

Sacred Spaces

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Lui arbeitet pausenlos auf einer samoanischen Taro-Plantage. Er ist in tiefer Trauer über den Verlust seiner Frau und kümmert sich unermüdlich um ihr Grab. Malia sitzt am Meer und schaut auf das Grab ihres Mannes, das von den Wellen überrollt wird. Als Lui ihr begegnet, hofft er, sich mit ihr über die Verlusterfahrung austauschen zu können. Mit Szenen des Zusammenseins und solchen der Einsamkeit erzählt Regisseur Tusi Tamasese eine zarte Geschichte über zwei Verwitwete auf der Insel Upolu, die sich durch die heiligen Räumen des Gedenkens und Loslassens bewegen.

von
Tusi Tamasese

Neuseeland 2009

Samoanisch

15’ · Farbe

Mit

Malae Lialia'i (Lui)
Lena Rivers (Malia)

Stab

Regie, Buch
Tusi Tamasese
Kamera
Leon Narbey
Montage
Annie Collins
Sound Design
Tim Prebble
Szenenbild
Kirsty Cameron
Casting
Nathaniel Lees
Producer
Catherine Fitzgerald

Biografie

Tusi Tamasese

Geboren 1975 in Samoa. Er studierte Sozialwissenschaften an der University of Waikato, besuchte anschließend die New Zealand Film & Television School und studierte Drehbuch am International Institute of Modern Letters an der Victoria University in Wellington, wo er mit seiner Frau und den drei gemeinsamen Kindern lebt. Mit seinem Film O Le Tulafale war er bereits 2013 zu Gast bei NATIVe. One Thousand Ropes feierte 2017 im Panorama seine Weltpremiere.

Filmografie

2009 Va Tapuia (Sacred Spaces) 2011 O Le Tulafale (The Orator) 2013 Venice 70: Future Reloaded 2017 One Thousand Ropes; Panorama

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2019

Produktion

Blueskin Films