Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

NATIVe - Indigenous Cinema

Memoria

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Flora arbeitet in einem Laden, lernt einen Jungen kennen und sehnt sich nach der Normalität einer Teenagerliebe. Ihre Mutter Maria ist mit einem gewalttätigen Mann verheiratet. Die Geheimnisse ihrer Vergangenheit kann sie nur einer Gruppe von Frauen anvertrauen, die gemeinsam auf dem Land arbeiten oder sich auf dem Markt treffen. Sie alle teilen die traumatische Erfahrung, sexuelle Gewalt durch indonesische Soldaten erlitten zu haben. Basierend auf den Berichten von Frauen, die Vergewaltigungen überlebt haben, erzählt Memoria von den Folgen der Invasion der indonesischen Armee in Osttimor.

von
Kamila Andini

Indonesien 2016

Indonesisch

35’ · Farbe

Mit

Maria Fatima Sara dos Reis Afonso
Lucia Naroman Pereira de Oliveira

Stab

Regie, Buch
Kamila Andini
Kamera
Bayu Prihantoro Filemon
Montage
Dwi Agus Purwanto
Musik
Indra Perkasa
Sound Design
Tri Wahyu Pumomo
Production Manager
Fabriadi Pumana
Produzenten
Gita Fara, Theresia Iswarini, Tazia Teresia Daryanto

Biografie

Kamila Andini

Geboren 1986 in Jakarta, Indonesien. Sie studierte Soziologie und Medienkunst an der Deakin University in Melbourne. In ihren Filmen befasst sie sich mit soziokulturellen Themen, Gleichberechtigung und Umweltfragen. Mit ihrem Regiedebüt The Mirror Never Lies über ein Volk indonesischer Seenomaden war sie 2012 zu Gast bei Berlinale Generation. Ihr zweiter abendfüllender Spielfilm Sekala Niskala gewann 2018 den Großen Preis der Internationalen Jury bei Generation Kplus.

Filmografie

2011 The Mirror Never Lies; Generation 2015 Following Diana; Kurzfilm 2016 Memoria; Kurzfilm 2017 Sekala Niskala (The Seen and Unseen); Generation

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2019

Produktion

Treewater Productions