Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

NATIVe - Indigenous Cinema

Snow in Paradise

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In ruhigen Bildern und satten Farben präsentiert sich die Idylle von Aitutaki, die zu den Cookinseln zählt. Die Geschwister Tuakana und Inano fangen Fische, knacken Kokosnüsse und schälen Obst für die Großmutter. Das Leben auf Aitutaki ist friedlich und entspannt. Doch wie gefährdet ist ihre Heimat und wie schnell kann sie durch äußere Einflüsse zerstört werden? Zwischen 1966 und 1996 wurden auf dem südpazifischen Atoll Mururoa insgesamt 188 Atombomben gezündet. Die Bevölkerung der umliegenden Inselgruppen wurde nicht gewarnt, ihre Berichte über die Ereignisse und Nachwirkungen finden bis heute kaum Gehör.

von
Justine Simei-Barton
Nikki Si'ulepa

Neuseeland 2011

Rarotonganisch, Französisch

9’ · Farbe

Mit

Mereana Bishop (Inano)
Micheal Tatira (Tuakana)
Vainehuraorairai Mii Tupuna Eiariki Taam Charlie (Mama Moe)

Stab

Regie
Justine Simei-Barton
Regie, Buch
Nikki Si'ulepa
Musik
John Gibson
Sound Design
Tom Miskin
Ton
Colleen Brennan
Kostüm
Larissa Lofley
Producer
Paul Simei-Barton
Kamera
Waka Attewell

Biografie

Justine Simei-Barton

Geboren 1961 in Porirua, Neuseeland. Für ihr Engagement für die Völker Ozeaniens erhielt sie 2007 den New Zealand Arts Council Senior Pacific Artist Award. Sie ist Gründerin einer eigenen Theatergruppe und einer Produktionsfirma, die sich beide ebenfalls mit Anliegen und Perspektiven der pazifischen Inseln beschäftigen.

Filmografie

1995 Tala Pasifika 2008 The Trophy; Kurzfilm 2011 Snow in Paradise; Generation

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2019

Nikki Si'ulepa

Geboren 1976 in Auckland, Neuseeland. Sie arbeitet seit 1995 in der Film- und Fernsehindustrie und ist in den verschiedensten Bereichen vor und hinter der Kamera tätig. 2017 war sie Teilnehmerin der Berlinale Talents.

Filmografie

2014 Ma; Kurzfilm 2015 Aroha; Kurzfilm

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2019

Produktion

Tala Pasifika Productions