Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation Kplus

Ani

## ## ## ## ## ## ##

Am roten Telefon spielt Ani die erwachsene Frau. Erzählt, dass sie ihren Mann verlassen wird. In dieser Nacht fährt die Mutter weg. Am Morgen tröstet Ani den weinenden Vater. Schwänzt die Schule, um ihn nicht allein zu lassen. Irgendwann aber macht auch sie ihrer Verzweiflung Luft. In eindringlicher Nähe zu ihrer Protagonistin schildert Māori-Regisseurin Josephine Stewart-Te Whiu die widerstreitenden Gefühle einer Neunjährigen, deren Eltern sich trennen.

von
Josephine Stewart-Te Whiu

Neuseeland 2019

Englisch, Maori

13’ · Farbe

empfohlen ab 10 Jahren

Weltpremiere

Mit

Isabella Evans (Ani)
Maaku Pohatu (Vater)

Stab

Regie, Buch
Josephine Stewart-Te Whiu
Kamera
Maria Inés Manchego
Montage
Anastasia Doniants
Musik
Lydia Cole
Sound Design
James Dean
Ton
Mark Williams
Production Design
Samuel Evans
Kostüm
Olivia Dodson
Maske
Storm Robbins
Colourist
Pete Ritchie
Regieassistenz
Sez Neiderer
Produzent
Sarah Cook
Ausführende Produzenten
Erina Tamepo, Tamalene Painting, Christina Asher, Ngā Aho Whakaari, Adrian Burr

Biografie

Josephine Stewart-Te Whiu

Die Autorin und Regisseurin wurde 1984 in Auckland, Neuseeland, geboren. Ihr Vater ist Māori, ihre Mutter stammt von den Pākehā genannten ersten europäischen Siedlern in Neuseeland ab. Sie nahm 2016 am Mentorenprogramm Script to Screen teil und war als eine von neun Māori-Filmemacherinnen an Waru beteiligt, der 2017 auf dem Toronto International Film Festival Premiere feierte und bei den Script Writers Awards New Zealand für das Drehbuch ausgezeichnet wurde. 2018 wurde ihr der Māori Screen Excellence Award von der New Zealand Film Commission verliehen. Ani ist ihr Regiedebüt.

Filmografie

2017 Waru 2018 Krystal; Kurzfilm 2019 Ani; Kurzfilm

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2019

Produktion

Kōtiro Iti Films