Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation 14plus

By the Name of Tania

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„Ich habe eine Stimme, die mir sagt: Sieh dich um. Wach auf. Was passiert? Aber es ist eine leise Stimme.“

Es gibt einen Ort, an dem leben reiche Männer. So reich, dass sie die Mädchen, die ihnen besonders gut gefallen, mit Gold bestäuben. Die Geschichten, die einer jungen Peruanerin erzählt werden, klingen derart verlockend, dass sie ihr Dorf verlässt und sich über den Fluss auf den Weg zu den Goldminen des Landes macht. Doch dort warten weder Luxus noch Märchenprinzen, sondern Schläge und Zwangsprostitution. In einer hybriden Form aus dokumentarischen und fiktionalen Elementen baut sich ein Geschehen auf, das trotz betörender und traumhafter Bilder nicht lange den Horror verheimlichen kann, den die Protagonistin erlebt. Ein drastischer und berührender Film, der zugleich einer namenlos Gewordenen Stimme und Identität wiederverleiht.

von
Bénédicte Liénard
Mary Jiménez

Belgien / Niederlande 2019

Spanisch

Dokumentarische Form
84’ · Farbe

Weltpremiere

Mit

Tanit Lidia Coquinche Cenepo (Tania)
Ismael Vasquez Colchado (Polizist)
Fiorella J. Aguila (Chuya Chaki)
Yossimar Vietto Omnia (Ruben)

Stab

Regie
Bénédicte Liénard, Mary Jiménez
Kamera
Virginie Surdej
Montage
Marie-Hélène Dozo
Sound Design
David Vranken
Ton
Kwinten Van Laethem
Mischung
Peter Warnier
Production Manager
Lali Madueño Medina
Producer
Hanne Phlypo
Ausführender Produzent
Hanne Phlypo
Co-Produzenten
Julie Freres, Katja Draaijer, Javier Packer, Frank Hoeve, Camille Laemlé
Co-Produktion
Dérives, Lüttich
BALDR Film, Amsterdam
CBA, Brüssel

Biografie

Bénédicte Liénard

Sie studierte Filmregie am belgischen Institut des Arts de Diffusion (IAD) in Louvain-la-Neuve. Ihr erster Langfilm, Une part du ciel, wurde in der Sektion Un Certain Regard in Cannes sowie auf den Festivals in Toronto, San Sebastián und New York gezeigt. In der Folge drehte sie mehrere Dokumentarfilme, die auf Festivals und im Fernsehen liefen. Sie unterrichtet am IAD und ist Artist in Residence an der Université catholique de Louvain. By the Name of Tania ist ihre dritte Zusammenarbeit mit Mary Jiménez.

Filmografie

2002 Une part du ciel 2013 D'arbres et de charbon; Dokumentarfilm · Sobre las brasas; Dokumentarfilm 2015 Le chant des hommes 2019 By the Name of Tania; Dokumentarfilm

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2019

Mary Jiménez

Die in Peru geborene Regisseurin studierte zunächst Architektur in Lima, bevor sie die belgische Filmschule Institut National Supérieur des Arts du Spectacle et des Techniques de Diffusion (INSAS) besuchte. Sie unterrichtete Filmregie in Brüssel, Kuba und der Schweiz und ist als Coach für Sound Image Culture (SIC) in Brüssel tätig, wo sie Filmemacher*innen bei der Umsetzung ihrer Projekte begleitet und unterstützt. Ihre Filme liefen auf zahlreichen Festivals weltweit. Mit Du verbe aimer war sie 1985 im Forum der Berlinale zu Gast.

Filmografie (Dokumentarfilme)

1985 Du verbe aimer 2006 La position du lion couché 2009 Le dictionnaire selon Marcus 2012 Héros sans visage 2019 By the Name of Tania

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2019

Produktion

Clin d’oeil films

Weltvertrieb

Pluto Film
www.plutofilm.de/