Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Berlinale Special

Es hätte schlimmer kommen können – Mario Adorf

It Could Have Been Worse – Mario Adorf

Herbert Schwering (Produzent), Dominik Wessely (Regisseur, Drehbuchautor), Mario Adorf (Protagonist)

Moderation: Jenni Zylka

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Die Aufnahmeprüfung an der Münchner Schauspielschule hätte er beinahe nicht bestanden. Doch ein Lehrer erkannte sein Talent: „Er hat zwei Dinge: Kraft und Naivität. Versuchen wir’s!“ So begann die Karriere von Mario Adorf, geboren 1930, der zu einem der populärsten Schauspieler seiner Generation wurde. Der Film zeigt wichtige Stationen in Adorfs Leben: Die Kindheit im Städtchen Mayen in der Eifel, wo er bei seiner alleinerziehenden Mutter aufwuchs. Die ersten Theatererfahrungen in München und den ersten Kinoerfolg mit Robert Siodmaks Nachts, wenn der Teufel kam. Rom und Paris als Konstanten in seiner Biografie als europäischer Filmstar. Die Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder und Helmut Dietl. Seine distanzierte Haltung sowohl dem internationalen Jetset wie auch der Münchner Schickeria gegenüber. Adorf wurde häufig als Bösewicht besetzt. 2018 spielte er im Fernseh-Dokudrama Der deutsche Prophet im hohen Alter Karl Marx. Derzeit bereitet er sich auf eine Abschiedstournee mit Liedern und Gedichten unter dem Titel „Zugabe“ vor.
Ein Film über einen leidenschaftlichen Menschen und Schauspieler, der seine Sicht auf die Welt, seinen Beruf, die Liebe und das Älterwerden sympathisch und selbstironisch zu skizzieren weiß.

von
Dominik Wessely

Deutschland 2019

Deutsch

Dokumentarische Form
98’ · Farbe

Weltpremiere

Mit

Mario Adorf
Senta Berger
Margarethe von Trotta
et al.

Stab

Regie, Buch
Dominik Wessely
Kamera
Hajo Schomerus
Montage
Annette Muff
Musik
Maciej Sledziecki
Sound Design
Steffen Pfauth
Ton
Ralf Weber
Produzenten
Herbert Schwering, Christine Kiauk

Biografie

Dominik Wessely

Geboren 1966 in München. Er studierte zunächst Neuere Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in München und anschließend Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seither ist er als Autor und Regisseur für Dokumentarfilm, Serie und Spielfilm tätig. Von 2008 bis 2013 war er Professor für Dokumentarfilmregie an der Internationalen Filmschule Köln. Mit Gegenschuss – Aufbruch der Filmemacher war Wessely 2008 erstmals zu Gast auf der Berlinale. Sein Spielfilmdebüt, Nellys Abenteuer, wurde weltweit auf 50 Festivals gezeigt und mehrfach ausgezeichnet.

Filmografie (Auswahl)

1998 Die Blume der Hausfrau 2001 Broadway Bruchsal – Schauspielerträume in der Provinz; TV-Serie, Co-Regie: Marcus Vetter 2004 Gottes Plan und Menschen Hand; TV-Film 2005 Windstärke 8 – Das Auswandererschiff 1855; TV-Serie, Co-Regie: Arne Sinnwell, Gabriele Wengler 2006 Die Unzerbrechlichen 2008 Gegenschuss – Aufbruch der Filmemacher; Co-Regie: Laurens Straub · Geheiligtes Gebein; TV-Film 2012 Georg Kreisler gibt es gar nicht; TV-Dok-Animation 2015 Lachen, um zu überleben: Ephraim Kishon; TV-Dok-Animation 2016 Nellys Abenteuer; Kinderfilm 2017 Charlotte Knobloch – Ein Leben in Deutschland; TV-Dok-Animation 2019 Es hätte schlimmer kommen können – Mario Adorf

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2019

Produktion

Weltvertrieb

MAGNETFILM
magnetfilm.de/