Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Hommage

The Verdict

The Verdict - Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

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Frank Galvin ist Anwalt in Boston – und ein starker Trinker. Aus Mitleid schanzt ihm ein Freund einen Fall zu: Eine Schwangere ist bei einer Totgeburt ins Koma gefallen. Um einen möglichen Kunstfehler in der katholischen Klinik zu vertuschen, bietet der Bischof den Verwandten eine hohe Entschädigung. Galvin als ihr Rechtsvertreter jedoch will Gerechtigkeit. Im Prozess gegen die Ärzte bekommt er es mit dem Star-Verteidiger Concannon zu tun, der umgehend dafür sorgt, dass Galvins Hauptbelastungszeuge von der Bildfläche verschwindet. Dafür wird Galvin unerwartete emotionale Unterstützung zuteil, als in seiner Stammkneipe eine attraktive Fremde auftaucht. „My god, you are such a beautiful woman“, sagt Paul Newman zu Charlotte Rampling beim ersten gemeinsamen Glas. Schon in der Raymond-Chandler-Verfilmung Farewell, My Lovely (USA 1975) hatte sie eine Rolle gespielt, die zu Lebzeiten Humphrey Bogarts an Lauren Bacall gegangen wäre. In Lumets spannendem Justizdrama verkörpert Charlotte Rampling diesen Typus Frau in Vollendung: als geheimnisvolle Schöne, die einerseits kühl und distanziert auftritt und dem Mann mit ihrem Schlafzimmerblick gleichzeitig nicht den Hauch einer Chance lässt.

von
Sidney Lumet

USA 1982

Englisch

129’ · Farbe · 35 mm

Altersfreigabe FSK 6

Mit

Paul Newman
Charlotte Rampling
Jack Warden
James Mason
Milo O’Shea
Lindsay Crouse
Edward Binns

Stab

Regie
Sidney Lumet
Buch
David Mamet, nach dem Roman „The Verdict“ von Barry Reed
Kamera
Andrzej Bartkowiak
Production Design
Edward Pisoni
Art Director
John Kasarda
Kostüm
Anna Hill Johnstone
Montage
Peter Frank
Ton
James Sabat
Musik
Johnny Mandel
Produzenten
Richard D. Zanuck, D. Zanuck