Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Retrospektive

Umweg

Detour

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Blicke aus fahrenden Zügen auf winterliche Landschaften, durch Fenster, in denen sich zuweilen das Zuginnere spiegelt: Die Montage, die ein Experimentalfilm mit technischen Mitteln betreibt, stellt sich auf dem Umweg automatisch ein. Gedreht wurde der Film mit zwei Bolex-Kameras im Winter 1981 während einer Tournee mit dem Programm „Neue experimentelle Filme von Frauen“ durch acht bundesdeutsche Kommunale Kinos.

von
Ute Aurand
Ulrike Pfeiffer

Bundesrepublik Deutschland 1983

Ohne Sprache

13’ · Farbe & Schwarz-Weiß · 16 mm

Altersfreigabe FSK 0

Stab

Regie
Ute Aurand, Ulrike Pfeiffer

Biografie

Ute Aurand

Ute Aurand, geboren 1957 in Frankfurt/Main, aufgewachsen in Berlin, studierte von 1979 bis 1985 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Neben ihrer eigenen 16-mm-Filmarbeit kuratierte sie ab 1990 Filmprogramme – den monatlichen „Filmarbeiterinnen-Abend“ (1990-1996) und die Reihe „Sie zum Beispiel“ (1995-1996). Sie ist Mitbegründerin der Gruppe Filmsamstag (1997–2007) sowie der Reihe „Großes Kino, kleines Kino“ experimentelle Filme für Kinder, Arsenal. Sie lehrte u.a. an der Hochschule der Künste Hamburg und Bremen sowie an der HGKZ Zürich. 2015 initiierte sie eine Bolex-Werkstatt. Ihre Filme waren auf internationalen Filmfestivals zu sehen.

Filmografie (Auswahl)

1980 Schweigend ins Gespräch vertieft; 7 Min. 1982 Umweg; mit Ulrike Pfeiffer, 12 Min. 1985 Paul Celan liest; 5 Min. 1987 Feucht-Trocken-Warm-Kalt-Island; mit Margarita Albrecht, 30 Min. 1988 Oh! Die vier Jahreszeiten; mit Ulrike Pfeiffer, 20 Min. 1993 Detel+Jón 1988-1993; 33 Min. 1994 Bärbel und Charly; mit Bärbel Freund und Karl Heil, 35 Min. 1995 Kleine Blumen, kleine Blätter; 48 Min. · Maria und die Welt; 15 Min. 1998 Terzen; 50 Min. 1999 Fadenspiele; mit Detel Aurand, 8 Min. 2001 Filmmuseum Berlin; 24 Min. 2002 Im Garten; mit Bärbel Freund, 29 Min. · Tulipan; mit Bärbel Freund, 1 Min. · Für Frau Foerster; mit Bärbel Freund, 3 Min. 2004 Halbmond für Margaret; 18 Min. 2005 India; 57 Min. 2006 Der Schmetterling im Winter; mit Maria Lang, 29 Min. · Hier ist es zur Zeit sehr schön; mit Maria Lang, 55 Min. 2008 In die Erde gebaut; 42 Min. · Im Park; 6 Min. · A Walk; 4 Min. · Zuoz; 1 Min. 2009 Kopfüber im Geäst; 15 Min. 2011 Paulina; 5 Min. · Franz; 5 Min. · Maria; 3 Min. · Junge Kiefern; 43 Min. 2012 Susan; 5 Min. · Lisbeth; 2 Min. 2013 To Be Here; 38 Min. · Fadenspiele 3; mit Detel Aurand, 9 Min. 2014 Philipps 60. Geburtstag; 5 Min. 2015 Sakura, Sakura; 2 Min. 2016 Four Diamonds; 4 Min. 2017 Lisa; 4 Min. 2019 Rasendes Grün mit Pferden (Rushing Green with Horses)

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2019

Ulrike Pfeiffer

Geboren in Korbach, lebt in Hamburg. Sie absolvierte eine Fotografenlehre bei Siegfried Wack in Köln und studierte von 1974 bis 1978 künstlerische Fotografie an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln. Von 1979 bis 1984 absolvierte sie ein Filmstudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin. Neben der Arbeit als Kamerafrau und Fotografin realisierte sie als Regisseurin und Produzentin eigene Filme in 8mm, Super-8, 16mm, 35mm und Video. Sie ist Gastdozentin für Film an der TU Hamburg-Harburg und den Hochschulen für Bildende Künste in Bremen und Hamburg und seit 2009 im Vorstand bei Cinegraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung e.V.

Filmografie (Auswahl)

1981 Das ist ein Ende; Kurzfilm 1982 Babalu; Kurzfilm 1983 Gala; Kurzfilm 1984 Rokoko(chen); Kurzfilm 1988 Oh! Die vier Jahreszeiten; Co-Regie: Ute Aurand; Kurzfilm 1991 Die Prinzessin auf der Erbse; Co-Regie: Ute Aurand; Kurzfilm 1997 Rokoko 2001 Salut Pierrot; Kurzfilm 2013 Der Froschkönig von Gazaupouy; Kurzfilm 2017 Werner Nekes – Das Leben zwischen den Bildern

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2019

Kopie: Deutsche Kinemathek, Berlin