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Last Child

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Ein Ehepaar, das ein Handwerksunternehmen betreibt, hat den Tod seines Sohnes Eunchan nicht verkraftet. Der war bei dem Versuch ertrunken, einen Freund zu retten. Eines Tages beobachtet der Vater, wie der Überlebende, Kihyun, von seinen Freunden gemobbt wird. Er schreitet ein und nimmt sich des haltlos wirkenden Jungen an, gibt ihm einen Job in seinem Laden.
In diesem Regiedebüt sieht man der Trauer bei der Arbeit zu. Beim gemeinsamen Tapezieren und Malern, beim Kochen für den jungen Mann bekommen die alltäglichen Verrichtungen ihre Selbstverständlichkeit zurück. Die drei Menschen entwickeln einen gemeinsamen Lebensrhythmus, fast wirken sie wie eine Familie. Doch je näher sich das Trio kommt, desto schuldiger fühlt sich Kihyun. Schließlich gesteht er die Wahrheit über den Tod des Sohnes, der nicht der edle Retter war, als der er der Welt bekannt ist. Aus Trauer wird Rache. Doch der Film bewahrt die Ruhe, schafft mit seinen konzentrierten Bildkompositionen Raum für alle Gefühlseruptionen. Der präzise gezeichnete provinzielle Schauplatz wird zur Bühne, auf der die Frage nach Buße und Vergeltung verhandelt wird.

von
Shin Dong-seok

Republik Korea 2017

Koreanisch

124’ · Farbe

Mit

Choi Moo-seong (Sungcheol)
Kim Yeo-jin (Misook)
Seong Yu-bin (Kihyun)

Stab

Regie, Buch
Shin Dong-seok
Kamera
Lee Zi-hoon
Montage
Lee Young-lim
Musik
Kim Hae-won
Sound Design
Lee Sung-june
Ton
Jin Dong-hoon
Production Design
Kim Young-tak
Produzent
Je Jeong-ju

Biografie

Shin Dong-seok

Geboren 1978 in Jeonju, Republik Korea. 2006 schloss er ein Filmstudium ab. Nach zwei Kurzfilmen ist Last Child sein erster abendfüllender Film.

Filmografie

2005 Stirring Ripple (Mul-gyeo-ri ilda); 21 Min. 2006 Gahee & B.H. (Ga-hui-wa BH); 22 Min. 2017 Last Child

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2018

Produktion

ATO

Weltvertrieb

Finecut