Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Kulinarisches Kino

The Green Lie

Die Grüne Lüge

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Auf ihrer Reise zu den Schauplätzen der schlimmsten Umweltkatastrophen decken der österreichische Regisseur Werner Boote und die deutsche Autorin Kathrin Hartmann die Lügen von „Greenwashing“-Unternehmen auf: von den desaströsen Folgen der von der BP-Bohrinsel Deepwater Horizon verursachten Ölpest, über das gewaltige Ausmaß der von Palmöl-Konzernen betriebenen Regenwald-Brandrodungen in Indonesien bis zu den Auswirkungen der Rinderzucht auf die Ureinwohner Brasiliens. Sie besuchen die Verleihung des Sustainable Entrepreneurship Awards in Wien, eine Palmöl-Konferenz in Bali, die Hauptversammlung von RWE in Essen und kommen zu der Feststellung, dass die sogenannten grünen Produkte der Industrie nichts mit wirklicher Nachhaltigkeit zu tun haben. Stattdessen zerstören sie die Umwelt und untergraben Maßnahmen, die eigentlich nötig wären. Mit namhaften Experten wie Noam Chomsky und dem Schriftsteller und Aktivisten Raj Patel diskutieren die Filmemacher über die Verbindung von Ökologie und Ökonomie, aber auch den Fehler der Politik, die Verantwortung für den gerechten und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auf die Verbraucher abzuwälzen.

von
Werner Boote

Österreich 2018

Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Indonesisch

Dokumentarische Form
97 Min · Farbe

Weltpremiere

Mit

Werner Boote
Kathrin Hartmann
Noam Chomsky
Raj Patel
Feri Irawan
Vincent Hannemann
Dean Blanchard
Scott A. Porter
Sônia Bone  de Sousa Silva Santos Guajajara
Estevinho Floriano Tiago

Stab

Regie, Buch
Werner Boote
Kamera
Dominik Spritzendorfer, Mario Hötschl
Schnitt
Gernot Grassl, Roland Buzzi
Musik
Marcus Nigsch
Sound Design
Thomas Pötz, Andreas Hamza
Ton
Atanas Tcholakov, Andreas Hamza
Regieassistenz
Myriam Loukili
Produktion, Leitung
Florian Brandt
Herstellungsleitung
Robert Sattler
Produzenten
Markus Pauser, Erich Schindlecker
Creative Producer
Elise Lein

Biografie

Werner Boote

Geboren 1965 in Wien, Österreich. Er studierte an der Filmakademie in Wien und setzte seinen Schwerpunkt anfangs auf Musik. Es folgten zahlreiche Musikdokumentarfilme wie Der Gladiator. Sein erster Kinofilm Plastic Planet wurde in über 80 Ländern gezeigt. Der Film, der mit der Goldenen Romy ausgezeichnet wurde, inspirierte zu einem plastikfreien Leben und führte zu gesellschaftlichen und gesetzlichen Reformen. Im Population Boom rief er zu Verteilungsgerechtigkeit auf, dafür wurde mit dem Green Me Award für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Nach seiner abendfüllenden Dokumentation Alles unter Kontrolle, kommt The Green Lie ins Kino.

Filmografie

2009 Mythos Ring · Plastic Planet 2010 Was Sie immer schon über Österreich wissen wollten 2011 The Unexpected Visitors 9/11 2012 Musik in der Luft 2013 Population Boom 2014 Bombensicher · Geschichten vom Leben - An der Tankstelle 2015 Morgenland im Abendland · Alles unter Kontrolle 2018 The Green Lie

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2018

Produktion

e&a film

Weltvertrieb

Wide House
widehouse.org/