Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

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Classical Period

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Zeigen, was man weiß? Warum nicht. Aber Cal und seine Clique kennen kein Maß. Kaum eine Unterhaltung, die sich nicht um Architektur, Literatur, Theologie oder Geschichte dreht. Es geht vom Hundertsten ins Tausendste, eine Fußnote jagt die nächste, Theorien werden herangezogen, Cantos und Übersetzungen zitiert, zig Arten, um den Alltag möglichst auf Abstand zu halten. Derart unbeirrt teilen Cal, Evelyn, Chris und die anderen ihr aberwitziges Spezialwissen miteinander, dass sich ein Schmunzeln kaum unterdrücken lässt, trotz der Melancholie, die über allem schwebt. Cal sitzt oft allein in dämmrigen Zimmern und liest, während Evelyn nachts schlaflos durch die Straßen von Philadelphia streift. Auch wenn die Freunde zusammen sind, erscheinen sie oft getrennt voneinander im Bild, ohne in einer großen Einstellung zusammenzufinden. Der eine schwingt Reden, der andere hört zu – kann man das überhaupt ein Gespräch nennen? Evelyn würde sich gern unverstellter austauschen, aber vielleicht ist es ja genau das, was unsere, nicht die titelgebende, Epoche ausmacht: Man redet oder hört zu, dazwischen gibt es nichts.

von
Ted Fendt

USA 2018

Englisch

62’ · Farbe · 16 mm

Weltpremiere

Mit

Calvin Engime (Cal)
Evelyn Emile (Evelyn)
Sam Ritterman (Sam)
Christopher Stump (Chris)
Michael Carwile (Michael)

Stab

Regie, Buch
Ted Fendt
Kamera
Sage Einarsen
Montage
Ted Fendt
Sound Design
Daniel D'Errico
Ton
Sean Dunn
Szenenbild
Britni West
Produzenten
Graham Swon, Ted Fendt

Biografie

Ted Fendt

Geboren 1989 in Philadelphia, USA. Er ist als Filmemacher und Übersetzer tätig.

Filmografie

2012 Broken Specs; 6 Min. 2013 Travel Plans; 7 Min. 2014 Going Out; 8 Min. 2016 Short Stay; 61 Min., Forum 2016 2017 Study with Book; 1 Min. 2018 Classical Period

Stand Bio- & Filmografie: Berlinale 2018

Produktion

Graham Swon

Ted Fendt

Weltvertrieb

Ted Fendt