Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Retrospektive

Blade Runner

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Los Angeles, 2019. Im Dauerregen unter einem schwarzen Himmel macht der Polizeibeamte Deckard Jagd auf Replikanten. Die Arbeits-Androiden, deren Aufenthalt auf der Erde illegal ist, sind äußerlich von Menschen nicht zu unterscheiden. Sie sind ihnen körperlich und geistig überlegen, dafür aber nur wenige Jahre lebensfähig. Dies zu ändern, ist das Ziel einer sechsköpfigen Replikanten-Gruppe um Roy Batty, der beim Besuch seines »Schöpfers« eine blutige Spur hinterlässt. Bei ihrer Verfolgung muss Deckard die Hilfe von Rachael in Anspruch nehmen, einer schönen Replikantin aus einer höher entwickelten Baureihe, in die er sich unfehlbar verliebt … Nicht allein durch seinen dystopischen Entwurf einer urbanen Stadtlandschaft mit »Ghetto«-Charakter und vielfältigen elektronischen Reizüberflutungen war Blade Runner zukunftsweisend. Nachhaltig wirksam waren auch die Verweise auf den Film Noir. Sie reichen von Deckards Liebe zur »femme fatale« und seinem Trenchcoat bis zum Showdown im Bradbury Building, das 1951 schon als Drehort für das US-Remake von Fritz Langs M gedient hatte. Mit Low-Key-Ausleuchtung und expressionistischen Lichteffekten prägte Blade Runner den »Neo-Noir« des SF-Genres.

von
Ridley Scott

USA 1982/2007

Englisch

117 Min · Farbe · 2K DCP

Final Cut

Altersfreigabe FSK 16

Mit

Harrison Ford
Rutger Hauer
Sean Young
Edward James Olmos
M. Emmet Walsh
Daryl Hannah
William Sanderson
Brion James

Stab

Regie
Ridley Scott
Buch
Hampton Fancher, David Peoples, nach dem Roman „Do Androids Dream of Electric Sheep“ (1968) von Philip K. Dick
Kamera
Jordan Cronenweth
Schnitt
Terry Rawlings, Marsha Nakashima
Musik
Vangelis
Ton
Bud Alper
Production Design
Lawrence G. Paull
Spezialeffekte
Douglas Trumbull, Richard Yuricich, David Dryer
Kostüm
Charles Knode, Michael Kaplan
Maske
Marvin G. Westmore
Produzent
Michael Deeley

Produktion

The Ladd Company/Sir Run Run Shaw
für/for Warner Bros., Inc., USA

DCP: Warner Bros. Pictures Germany, Hamburg