Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Retrospektive

Deutschland 1966. Aufbruch/Umbruch

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Die Retrospektive widmet sich dem Jahr 1966 und damit einem Wendepunkt im deutschen Kino. Damals herrscht Aufbruchstimmung: Im Westen stellen sich Autorenfilmer den Widersprüchen der Wirtschaftswunderzeit, im Osten hinterfragen junge Regisseure den sozialistischen Alltag. Doch während dem Jungen deutschen Film der internationale Durchbruch gelingt, werden in der DDR infolge des 11. Plenums des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) im Dezember 1965 rund die Hälfte aller DEFA-Spielfilme verboten, die 1966 in die Kinos hätten kommen sollen. Der parallele Aufbruch zu Neuem erfährt ein abruptes Ende. Vier Autoren des anlässlich der Retrospektive erscheinenden Buches diskutieren über diese wechselvolle Zeit der deutschen Filmgeschichte und die filmischen Perspektiven in Ost und West: Claudia Lenssen, Klaudia Wick, Bert Rebhandl und Ralf Schenk. Moderation: Connie Betz.
In deutscher Sprache ǀ Eintritt frei

2016