Berlinale: Pressemitteilungen


Pressemitteilungen 2015

Preise und Ehrungen

14.02.2015:
Berlinale 2015: Gläserne Bären und Preise des Deutschen Kinderhilfswerkes bei Generation Kplus

Min lilla syster, Dhanak, Hadiatt Abi, The Tie

Die Mitglieder der Kinderjury Generation Kplus

Nathan J. Frank
Midori Fuchs
Hannah Kähler
Ilayda Koyuncu
Lasse Kühlcke
Jascha Richter
Anaïs Rother
Alanza Schmidt
Joseph Askar Schönfelder
Gustav Wallgren
Béla Eric Winde

vergeben die folgenden Preise:

Gläserner Bär für den Besten Film: Min lilla syster (My Skinny Sister)
von Sanna Lenken, Schweden / Deutschland 2015
Durch die neue Perspektive und die beeindruckende schauspielerische Leistung berührt uns der Film mit seiner schwierigen Thematik zutiefst. Die ausdrucksstarke Musik unterstreicht die tollen und schönen Bilder.

Lobende Erwähnung: Dhanak (Rainbow)
von Nagesh Kukunoor, Indien 2014
In diesem Jahr haben wir einen sehr bunten, berührenden und humorvollen Film ausgesucht. Die Geschichte und die schauspielerische Leistung der Kinder beeindrucken uns sehr.

Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm: Hadiatt Abi (Gift of My Father)
von Salam Salman, Irak / Großbritannien / Niederlande / USA 2014
Wir mögen den Kurzfilm, weil er traurig und berührend zugleich ist. Der Film, der auf einer wahren Geschichte beruht, ist schockierend und beeindruckend. Insbesondere die Schlussszene hat uns alle überzeugt.

Lobende Erwähnung: The Tie
von An Vrombaut, Belgien 2014
Die Geschichte ist spannend und süß erzählt, wie gemacht für alle Generationen. Die tollen Animationen begeistern uns.

Dhanak, Min lilla syster, Giovanni en het waterballet, Agnes

Die Mitglieder der Internationalen Jury Generation Kplus

Bettina Blümner
Tom Hern
Michal Matus

vergeben die folgenden Preise:

Großer Preis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den besten Langfilm, im Wert von € 7.500, gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk: Dhanak (Rainbow)
von Nagesh Kukunoor, Indien 2014
Die dynamische Regieführung des Films birgt gleichermaßen Freude und Herzzerbrechen – im Mittelpunkt stehen ein kleiner Junge und seine Schwester und deren unzertrennliche Liebe zueinander. Wir begleiten diese zwei jungen Menschen auf ihrer Reise und werden in ein skurriles Abenteuer voller unerwarteter Wendungen verwickelt. Immer wieder wurden wir überrascht von den Drehungen und Wendungen sowie den außergewöhnlichen, teils verschrobenen Charakteren, denen die beiden auf ihrer Reise begegnen. Farbenfroh und voller Magie, Musik, Spontanität und Emotionen wird dieser Film seinem Namen gerecht. Er ist eine Hymne auf das Leben, die noch lange nach dem Abspann zu hören ist.

Lobende Erwähnung: Min lilla syster (My Skinny Sister)
von Sanna Lenken, Schweden / Deutschland 2015
Das Drehbuch des Films zeichnet sich durch seine Ausgewogenheit und seine durchdachte Struktur aus. So wie die Regieführung in ihrer Behutsamkeit überzeugt, so brilliert auch die Darbietung – insbesondere der jungen Hauptdarstellerin. Der Regisseurin gelingt es, ein anspruchsvolles Thema mit viel Humor und Charme zu behandeln und dabei gleichzeitig unangenehme Spannungen und tiefsitzende Gefühle zu vermitteln.

Spezialpreis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den besten Kurzfilm, im Wert von € 2.500, gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk: Giovanni en het waterballet (Giovanni and the Water Ballet)
von Astrid Bussink, Niederlande 2014
Dieses außergewöhnlich charmante, super-witzige Stück Filmkunst über einen sehr besonderen, charismatischen Jungen mit einem ungewöhnlichen Traum gewann nicht nur die Herzen des Generation-Kplus-Publikums, sondern auch die unseren. Wir sind von den unschlagbaren, intimen Momenten verzaubert, die wir mit dem Helden und der Heldin des Films teilen dürfen. Wir glauben, dass solch ehrliche Momente nur von einem Filmteam eingefangen werden können, welches das ganze Vertrauen seiner Protagonisten genießt - dafür gratulieren wir der Regisseurin und ihrem Team. Dieser Film ist visuell dynamisch, lustig und hat eine ergreifende, inspirierende und dabei unaufdringliche Botschaft. Auf den Punkt gebracht: Wir haben uns in diesen Jungen verliebt.

Lobende Erwähnung: Agnes
von Anja Lind, Schweden 2014
Dieser zarte, feinfühlige Film lässt das Publikum die Perspektive einer sehr jungen Protagonistin einnehmen. Wir lernen ihre Verletzlichkeit zu verstehen und können an ihrem Schmerz teilhaben. Die zurückhaltende Darstellung überzeugt mit ihrer Natürlichkeit und wird dabei von Kameraführung und Tongestaltung auf wunderschöne Art und Weise unterstützt, ohne an Spannung zu verlieren.

Preisverleihung und Vorführung des Preisträgerfilms heute um 15:30 Uhr im Haus der Kulturen der Welt, Kino 1.


Presseabteilung
14. Februar 2015

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