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27.01.2015:
Der Berlinale-Trailer im neuen digitalen Gewand

Berlinale-Partner ARRI Film & TV hat in Zusammenarbeit mit Regisseur Uli M Schueppel eine vollständige digitale Neuauflage des Berlinale-Openers erstellt. Der Trailer kann nun in einer Auflösung von bis zu 4K und einer Bildrate von bis zu 96 Bildern pro Sekunde und sogar in Stereo 3D gezeigt werden.

Berlinale-Trailer 2015

Der Trailer, der seit 2002 vor jeder Filmvorführung des Festivals gespielt wird, wurde für die Überarbeitung am Computer aus all seinen Einzelteilen noch einmal komplett neu zusammengesetzt. „Trotzdem wollten wir ein Element des alten Films darin erhalten, wie auch schon in der Ursprungsversion“, erzählt Wolf Bosse, CCO von ARRI Film & TV in Berlin, der schon 2001 an der ersten Version mitgearbeitet hat. Die anfänglichen grafischen Schlieren im Bild wurden dafür noch einmal auf 35-mm-Film als Farbstrukturen auf dem Alexanderplatz in Berlin aufgenommen und dann stark verfremdet. So entstanden die so genannten „Nordlichter“ der Anfangssequenz. In der Urversion von 2001 stammten diese Elemente noch aus Schueppels Film Planet Alex.

Die modernisierte 4K-Version steht am Ende einer Reihe von Formaten. Schon 2001 war der komplett grafische Trailer mit seiner 2K-Auflösung auf dem neuesten Stand der Technik. Vor einigen Jahren kamen eine DCP- und eine 3D-Variante hinzu, die ebenfalls vom heutigen ARRI-Team hergestellt wurden. Die räumliche Fassung kann jedoch erst jetzt ihre ganze Pracht entfalten, denn der Trailer ist in der neuen Auflösung wesentlich detailreicher geworden. „In die Bärenanordnung in der Kugel zu Beginn kann man jetzt richtig reingucken, die Elemente haben eine höhere Schärfe und Farbtiefe“, beschreibt Bosse die Neuerungen. „Ein echter Quantensprung für den so beliebten Trailer. Es war eine tolle Aufgabe und Herausforderung, das Visual des Festivals, das mit Dieter Kosslick zur Berlinale kam, auf die nächste Stufe zu heben.“

Von Regisseur Uli M Schueppel stammt die Idee für den Ablauf und die einzelnen grafischen Elemente. „Die Berlinale habe ich immer als eine Welt für sich gesehen. Als einen eigenen Planeten, der gefüllt mit Energien, Phantasien und Kreativität letztlich hier in den Sälen des Filmfestivals als ein Feuerwerk aus Ideen aufblüht“, beschreibt Schueppel die Entstehung seiner Idee. „Und so habe ich versucht, mit dem Trailer all diesen filmischen Visionen einen glitzernden Vorhang zu bieten.“

Das Storyboard gestaltete die Künstlerin Angelika Marguhl und für die musikalische Untermalung zeichneten Xaver von Treyer und Johannes Königer verantwortlich, die in der Vergangenheit u.a. für Tom Tykwers Heaven und Good-bye Lenin! komponiert hatten. Auch die Begleitmelodie wurde jetzt in Dolby Atmos und 7.1 Surround Sound von Dolby und ROTOR Film Babelsberg neu abgemischt.

Der Inhalt und die Musik des Trailers selbst – für viele die Erkennungsmelodie der Kosslick-Berlinale – haben sich indes kaum verändert.
Die Berlinale freut sich darauf, das Publikum mit dem bekannten Visual in neuem Gewand in über 2.500 Vorführungen schon vor Beginn des Films zu begeistern.

Über die Berlinale-Presseabteilung ist der Trailer für die Berichterstattung ab dem 27. Januar 2015 bestellbar (). Einzelne Elemente sind als Loop erhältlich.

Presseabteilung
27. Januar 2015

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