Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Retrospektive

The African Queen

(Dye-transfer print)

(Technicolor-Druckverfahren)

## ## ##
Deutsch-Ostafrika 1914. Nachdem deutsche Truppen eine Methodistenkirche im Urwald zerstört haben und der britische Missionar darüber zu Tode kommt, schließt sich dessen Schwester Rose dem kanadischen Bootsführer Charlie an, der sie mit seiner „African Queen“ in die Zivilisation zurückbringen soll. Doch unterwegs übernimmt die altjüngferliche Lady wagemutig das Kommando auf dem klapprigen Kahn und überredet den verwahrlosten Skipper, ein auf dem Tanganjikasee patrouillierendes Kanonenboot der Deutschen zu versenken … Probleme bei dieser „on location“ in Belgisch-Kongo und Uganda gedrehten „outdoor screwball comedy“ bereitete die Darstellung des Wassers. Als „unglaublich schwarz“ empfand das Flusswasser der Kameramann Jack Cardiff, der bereits im maritimen Kriegsfilm Western Approaches (Pat Jackson, 1944) die Hochseetauglichkeit der schweren Technicolor-Kamera bewiesen hatte. Während er im Dschungel mit zwei Lampen für Aufhellung sorgen konnte, überraschte ihn ein Wasserstrudel mit rasch wechselnden Lichtreflexen. Eine besondere Herausforderung bestand darin, solche Naturphänomene mit jenen Aufnahmen farblich abzustimmen, die mit den Schauspielern in einem Wassertank gedreht wurden.

Großbritannien / USA 1951, 105 Min

von

Huston John

mit

Humphrey Bogart
Katharine Hepburn
Robert Morley