Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Retrospektive

Sweethearts

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Seit sechs Jahren läuft die Operette „Sweethearts“ erfolgreich am Broadway, und auf den Tag genauso lange sind deren Hauptdarsteller ein glückliches Ehepaar. Längst ist auch Hollywood an Gwen Marlowe und Ernest Lane interessiert. Und tatsächlich: Als sich am Hochzeitstag die Einladung ihres Produzenten zu einer Party als cleverer PR-Schachzug erweist, nehmen die beiden Bühnenstars das Angebot eines extra angereisten Hollywood-Agenten mit Freuden an. Doch dann muss Gwen glauben, dass Ernest sie betrügt. Sie ahnt nicht, dass sie damit dem „Sweethearts“-Librettisten auf den Leim geht, der die Trennung des „Traumpaars“ herbeiführen will … Besondere Attraktionen des beschwingten Liederreigens sind eine farbenfrohe Modenschau vor weißen Wänden, die von großen Spiegeln auf der Leinwand multiperspektivisch wiedergegeben wird, und die „Yellow Cabs“ im realen, weitgehend farblosen New Yorker Häusermeer. Die erste MGM-Produktion im Drei-Farben-Verfahren schöpft starke Schwarzweißkontraste und alle Schattierungen von Grau voll aus, um die sparsam eingesetzten Farben umso strahlender erscheinen zu lassen. Den Kameramännern Oliver T. Marsh und Allen Davey wurde dafür ein Ehren-Oscar zuerkannt.

USA 1938, 114 Min

von

W. S. Van Dyke II.

mit

Jeanette MacDonald
Nelson Eddy
Frank Morgan