Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Retrospektive

Gone With the Wind

Vom Winde verweht

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1861. Scarlett O’Hara liebt den Nachbarsohn Ashley Wilkes. Als der sich mit seiner Cousine verlobt, geht die trotzige Südstaaten-Schönheit ebenfalls eine Ehe ein, wird im Bürgerkrieg aber zur Witwe. Allein der Abenteurer Rhett Butler weiß von Scarletts geheimer Liebe. Dennoch wirbt er um sie. Da fällt Atlanta in die Hände der Nordarmee … Ein Spektakel der Superlative, auch hinsichtlich der Farbdramaturgie: Beim „Brand von Atlanta“ kamen sieben und damit alle existierenden Technicolor-Kameras zum Einsatz. Für sein Production Design erhielt William Cameron Menzies einen Spezial-Oscar: „Nicht nur Zäune und Ruinen wurden schwarz gestrichen, ganze Hektar Gras wurden geschwärzt. Gone With the Wind sollte nicht einfach hübsch aussehen. Waren unangenehme Farben zur Dramatisierung nötig, nutzten wir sie. Ein roter Himmel und indigofarbene Hintergründe waren vorgesehen für eine makabre, starke und traurige Atmosphäre.“ Er folgte damit den Vorgaben David O. Selznicks: „Insbesondere gibt uns dieser Film die Chance, gelegentlich – wie in den Anfangsszenen, aber auch bei Scarletts Kostümen – einen gewaltigen Farbklecks ins Publikum zu schleudern, um eine intensive dramatische Wirkung zu erzielen.“

USA 1939, 234 Min

von

Victor Fleming

mit

Vivien Leigh
Clark Gable
Leslie Howard