Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Generation

Cloro

Chlorine

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Hier möchte die 17-jährige Jenny nicht sein. Es sei nur vorübergehend, hat der Onkel gesagt. Aber Jenny ahnt, dass das nicht die Wahrheit ist. Nach dem Tod ihrer Mutter wurde ihr Vater depressiv. Er verlor seine Arbeit und am Ende auch die Wohnung. Jetzt sind sie in den Bergen in der kleinen Hütte, die dem Onkel gehört und in der nichts richtig funktioniert. Der Vater starrt den ganzen Tag nur vor sich hin und Jenny kümmert sich um alles. Für den Vater ist sie Krankenschwester, für ihren kleinen Bruder ist sie Mutter und Vater zugleich. Damit Geld ins Haus kommt, macht sie im Hotel nebenan die Betten. Aber sie will das nicht. Sie sehnt sich zurück nach Ostia. Sie vermisst nicht nur das Meer und die Schreie der Möwen. Vor allem fehlt ihr ihre Freundin und das, was die beiden verbindet, das Synchronschwimmen. Gemeinsam haben sie trainiert, die Meisterschaften stehen bevor. Es darf einfach nicht wahr sein, dass Jenny sie verpasst. Zum Glück hat das Hotel ein Schwimmbad und es gibt jemanden, der sie unterstützt. Traumhafte Unterwasserbilder von Körpern, die sich zu rhythmischer Musik bewegen und tanzen, geben diesem bemerkenswerten Spielfilmdebüt seine besondere Atmosphäre.

Italien 2015, 94 Min

von

Lamberto Sanfelice

mit

Sara Serraiocco
Ivan Franek
Giorgio Colangeli
Anatol Sassi
Andrea Vergoni
Chiara Romano
Pina Bellano
Piera Degli Esposti

Weltvertrieb

Rai Com S.p.A.