Berlinale: Pressemitteilungen


Pressemitteilungen 2014

Berlinale Talents

01.10.2013:
Neuer Name für Talentschmiede der Berlinale:
Der Talent Campus wird zu Berlinale Talents

Der Name ist neu, die Veranstaltung nicht: Bereits seit 2003 vernetzt die Berlinale mit dem Talent Campus aufstrebende Kreative aus aller Welt untereinander und bringt sie mit etablierten Filmschaffenden zusammen. In den vergangenen elf Jahren haben 4472 Filmemacher den Campus besucht. Ab dem 1. Oktober wird die Initiative unter dem Namen Berlinale Talents fortgeführt.

Mit der Namensänderung stehen nun die teilnehmenden Filmemacher dort wo sie hingehören: im Rampenlicht. Die Internationalen Filmfestspiele Berlin möchten damit sowohl die Erfolgsgeschichte der letzten elf Jahre hervorheben als auch das öffentliche Bild der Netzwerk-Plattform mit der aktuellen Entwicklungsrichtung in Einklang bringen.

„Als wir vor elf Jahren den Berlinale Talent Campus gestartet haben, wollten wir kreative Filmschaffende verschiedener Disziplinen fördern. Das trifft immer noch zu und wird auch in Zukunft Berlinale Talents prägen. Mit der Namensänderung wollen wir unterstreichen, dass die Industrievertreter eingeladen sind, vielversprechende Talente und deren Filmprojekte zu entdecken“, erklärt Festivaldirektor Dieter Kosslick.

Viele rasante Karrieren haben ihren Anfang bei Berlinale Talents genommen. Allein zur Berlinale 2013 sind 45 ehemalige Talente mit Filmen in das Programm der Berlinale-Sektionen zurückgekehrt. Die teilnehmenden Filmschaffenden sind in den ersten zehn Jahren ihrer Karriere und Berlinale Talents hilft, sie in der Filmindustrie zu positionieren. Sie können mit Experten und renommierten Filmemachern Innovationen und Trends der Filmbranche diskutieren und eigene Projekte in die Projektlabor-Programme mitbringen. Berlinale Talents berät bei der Weiterentwicklung und bietet die Möglichkeit, diese im Anschluss an den Co-Production Market einer ausgewählten Festivalöffentlichkeit vorzustellen. Ein Angebot, das bei Fachbesuchern der Berlinale und des European Film Markets Beachtung findet.

Die Namensänderung bedeutet auch ein neues Logo für Berlinale Talents und schließt auch die internationalen Talents-Initiativen in Mexiko, Argentinien, Südafrika, Bosnien-Herzegowina und Japan ein, die seit Jahren in enger Partnerschaft mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin durchgeführt werden. Für Talents Guadalajara 2014 können Filmemacher der jeweiligen Region bereits ab dem 1. Oktober 2013 Bewerbungen einreichen, für Talents Buenos Aires 2014 ab dem 15. Oktober 2013. Talents Durban, Talents Sarajevo und Talents Tokyo werden 2014 ebenfalls unter neuem Namen an den Start gehen. Die neue Wortmarke soll Berlinale Talents auch nach außen mehr mit der Berlinale verbinden, gleichzeitig aber durch die neue akzentuierte Grafik auf die Dynamik der Veranstaltung, das Potenzial der Talente und die Freiheit in der Entwicklung anspielen.

Berlinale Talents 2014 findet vom 8. bis 13. Februar im Hebbel am Ufer (HAU) statt. Jedes Jahr bewerben sich mehr als 4000 Filmschaffende aus rund 140 Ländern, ein international besetztes Auswahlkomitee wählt 300 herausragende Talente aus, die nach Berlin eingeladen werden.

Mehr Informationen sowie weitere Ansichten der neuen Wortmarke finden Sie unter: www.berlinale-talents.de.

Einladung zum Pressegespräch

Am 9. Oktober 2013, 10:30 Uhr, laden die Internationalen Filmfestspiele Berlin zu einem Pressegespräch im Veranstaltungsraum 4. OG, Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen, Potsdamer Straße 2, mit Festivaldirektor Dieter Kosslick und den Leitern von Berlinale Talents, Christine Tröstrum und Matthijs Wouter Knol, ein. Neben weiteren Hintergrundinformationen zur Namensänderung werden beispielhafte Talentkarrieren präsentiert.

Berlinale Talents ist eine Initiative der Internationalen Filmfestspiele Berlin, ein Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH, gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, in Kooperation mit MEDIA - Trainingsprogramm der Europäischen Union, Robert Bosch Stiftung, Medienboard Berlin-Brandenburg und Canon.



Presseabteilung
1. Oktober 2013

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