Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Retrospektive

The Iron Mask

Die eiserne Maske

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1638: Dem französischen König Ludwig XIII. wird nicht nur ein Thronfolger geboren, auch ein Zwillingsbruder des Dauphins kommt zur Welt. Auf Befehl von Kardinal Richelieu wird er von dessen Vertrauten Rochefort nach Spanien gebracht, eine weitere Mitwisserin, die Hofdame Constance, Freundin des Musketiers D’Artagnan, von Lady de Winter erdolcht. 20 Jahre später ist D’Artagnan der engste Vertraute des jungen Herrschers. Als Rochefort den Regenten entführt und gegen den zum Despoten erzogenen Zwillingsbruder austauscht, setzen D’Artagnan und seine alten Mitstreiter Athos, Porthos und Aramis alles daran, den im Verlies schmachtenden und durch eine eiserne Maske unkenntlich gemachten König zu befreien … Eine späte Reminiszenz an das „Kino der Attraktionen“: „Mysteriöse Handlungen, geheime Gänge, Schurkereien …“ – so fasst ein Zwischentitel den „Plot“ zusammen. Sonnendurchflutete Freiaufnahmen wechseln mit Innen- und Nachtaufnahmen, die mit natürlichen Lichtquellen wie Fackeln und Kerzen ganz im Hell-Dunkel-Stil der „Alten Meister“ Rembrandt und Rubens sparsam illuminiert sind. Umso strahlender blitzen die Degen. Schon zur Entstehungszeit war The Iron Mask ein nostalgisches Kinovergnügen.

USA 1929, 123 Min

von

Allan Dwan

mit

Douglas Fairbanks Sr.
Leon Bary
Stanley J. Sandford
Gino Corrado