Berlinale: Programm


Filmdatenblatt

Retrospektive

Akibiyori

Late Autumn

Spätherbst

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Sieben Jahre nach dem Tod ihres besten Freundes wollen drei alternde Männer die Tochter des Verstorbenen unter die Haube bringen. Doch Ayako, 24, denkt gar nicht ans Heiraten, lieber lebt sie weiterhin glücklich mit ihrer Mutter Akiko zusammen. Und so beschließt das Trio, dass noch vor der Tochter die Mutter heiraten muss – am besten einen von ihnen. Daraufhin kommt es zur Entfremdung zwischen Mutter und Tochter, die nun tatsächlich den ihr zugedachten Heiratskandidaten ins Auge fasst … „Meine Güte, ist das alles kompliziert!“, heißt es auf dem Höhepunkt der melancholisch-burlesken Verwicklungen. Von ihnen erzählt Yasujiro Ozu in der denkbar einfachsten und zugleich kunstvollsten Weise, in Bildern, die sprachlich wie farblich überaus sanft getönt sind. Akibiyori ist der drittletzte Film des großen japanischen Regisseurs und einer von nur vier Farbfilmen seines umfangreichen Œuvres. Aus Anlass seines 110. Geburts- und 50. Todestages wurden sie unter Beteiligung ehemaliger Mitarbeiter Ozus ausgehend vom Originalnegativ restauriert. – Internationale Erstaufführung der von Shochiku Co., Ltd. in Kooperation mit dem National Film Center/National Museum of Modern Art, Tokio, digital restaurierten Fassung.

Japan 1960, 129 Min

von

Yasujiro Ozu

mit

Setsuko Hara
Yoko Tsukasa
Mariko Okada
Keiji Sada