Berlinale: Pressemitteilungen


Pressemitteilungen 2013

Preise und Ehrungen

16.02.2013:
Berlinale 2013: Gläserne Bären und Preise des Deutschen Kinderhilfswerkes bei Generation Kplus

Die Mitglieder der Kinderjury Generation Kplus

Hannah Bulling
Matthias Caspari
Rosa Elina Ehrlich
Rocco Görhardt
Lenius Jung
Felix Katulski
Magdalena Kollmann
Ada Maria Nardi
Lonja Emily
Louise Siebenmann
Maja Tischmann
Fabian Welke

vergeben die folgenden Preise:

Gläserner Bär für den Besten Film: The Rocket
von Kim Mordaunt, Australien 2013

Nachdem ein kleiner Junge sein Zuhause verloren hat, begibt er sich mit seiner Familie auf eine spannende Reise durch eine beeindruckende Naturlandschaft. Unterwegs begegnen ihnen viele Gefahren. Doch seine größte Aufgabe steht ihm noch bevor: endlich beweisen, dass er auch er Glück bringen kann.

Lobende Erwähnung: Satellite Boy
von Catriona McKenzie, Australien 2012

Ein spannender Film, gedreht in toller Landschaft und mit richtig guter Musik, hat uns die Kultur der Aboriginals in Australien näher gebracht. Er überzeugte uns durch seine ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen der beiden jungen Hauptdarsteller.

Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm: The Amber Amulet
von Matthew Moore, Australien 2012

Ein Junge im kreativen Kostüm kennt sich aus mit der Kraft der Steine und weiß deren Energie gezielt einzusetzen. Er macht eine traurige Frau wieder froh und zauberte auch uns ein Lächeln aufs Gesicht.

Lobende Erwähnung: Ezi un lielpilseta (Die Igel und die Stadt)
von Ēvalds Lācis, Lettland 2012

Ein ernstes Thema in eine lustige Geschichte gepackt hat uns zum Lachen gebracht. Tolle Tiere erobern sich mit Witz und Verstand ihre Welt zurück.


Die Mitglieder der Generation Kplus Internationalen Jury

Jan Naszewski
Rosario Garcia-Montero
Katharina Reschke

vergeben die folgenden Preise:

Großer Preis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den besten Langfilm, im Wert von € 7.500 gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk: Mammu, es Tevi mīlu (Mama, ich lieb dich)
von Jānis Nords, Lettland 2013

Eine kleine Lüge kann alles verändern, denn es braucht oft eine größere Lüge, damit niemand hinter die Sache kommt. Der Film berührte uns tief. Denn er eröffnet uns den Blick in die inneren Konflikte eines Jungen, der Verantwortung für sein Tun übernehmen muss und dabei erfährt, dass Freundschaft und Ehrlichkeit Hand in Hand gehen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem wunderbaren Film!

Lobende Erwähnung: Satellite Boy
von Catriona McKenzie, Australien 2012

Manchmal muss man sein Zuhause verlassen, um zu wissen, wo man herkommt. Um ihre Heimat zu retten, ziehen zwei Jungen auf die Reise durch eine atemberaubende Landschaft. Gute Geister und Traditionen begleiten sie und helfen ihnen auf ihrem Weg zurück. Am Ende des langen Fußmarsches steht Pete vor großen Entscheidungen – und er weiß mehr über seine eigenen Wurzeln.

Spezialpreis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den besten Kurzfilm, im Wert von € 2.500 gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk: Cheong
von Kim Jung-in, Republik Korea 2012

Um Akzeptanz zu gewinnen, muss man erst lernen, auch andere zu akzeptieren. Ein Mädchen gibt einen ihrer Sinne auf – und betritt so die Welt ihres Vaters. Und obwohl sie diese durch seine Augen nicht sehen kann, erscheint alles reich und befriedigend. Ein sehr berührender und subtiler Eindruck vom Leben blinder Menschen und ihrer Angehörigen.

Lobende Erwähnung: Ezi un lielpilseta (Die Igel und die Stadt)
von Ēvalds Lācis, Lettland 2012

Spätestens seit Jurassic Park wissen wir, dass sich die Natur immer ihren Weg bahnt. Es ist also nur natürlich, dass die Tiere auch in der Stadt lernen, nach den dort herrschenden Regeln zu spielen. Das menschliche Wirtschaftssystem ist nichts im Vergleich zu den Gesetzen der Natur. Wenn sich also ein Beton-Dschungel zurück in einen Wald verwandelt, wisst ihr, dass daran einige Igel beteiligt waren.


Presseabteilung
16. Februar 2013

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